Wozu macht man ein Praktikum?
am 6. Oktober 2017 | von | Kategorie Praktikum

Wozu macht man ein Praktikum?

Stellst du dir die Frage, ob ein Praktikum sinnvoll ist? Haben Praktika heutzutage noch irgendeinen Wert? Wir geben dir einen Einblick, warum du ein Praktikum starten solltest, was dich erwartet und worauf du achten musst.

 Facts über das Praktikum

  • Das Praktikum hilft dir herauszufinden was du kannst und gibt dir die Möglichkeit, den Job zu erleben, den du später gerne ausüben möchtest.
  • Dient zur Berufsorientierung, du lernst den Arbeitsmarkt kennen und dich für einen Beruf zu entscheiden
  • Bei der Praktikumssuche lernst du konkret zu werden, deine Interessen zu filtern. Du findest heraus worauf es dir bei der Arbeit ankommt. Hast du eine ungefähre Vorstellung, kannst du dich auch schon auf die Suche nach einem Praktikumsplatz machen. Engagement, Interesse, Motivation, werden später bei der Jobsuche belohnt.
  • Entscheidest du dich für ein Auslandspraktikum, wird es dir Einblicke in andere Kulturen bieten. Du zeigst damit Offenheit sowie Motivation. Bis zur Realisierung eines Auslandspraktikum können 12 Monate vergehen. Also, lange im voraus planen.
  • Ein Vorpraktikum ist dazu da, deine Wahl fürs Studium zu kräftigen. Zu einem Vorpraktikum kommst du am besten durch eine Initiativbewerbung. Zeige Eigeninitiative, das imponiert.
  • Ein Schülerpraktikum ist nicht nur lästige Pflicht. Es ermöglicht dir, Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in Firmen und Berufe zu gewinnen. Du solltest es sinnvoll nutzen und nicht nur irgendwo absitzen.
  • Ein Praktikumsbericht/-zeugnis hilft dir zu sehen, was du während des Praktikums geleistet hast. Manche Unis verlangen danach. Ausbau von Fähigkeiten
  • Als Praktikant hast du die Möglichkeit dein Uni-Know-How in die Praxis umzusetzen.
  • Gutes Training für später, wie die Umgangsformen mit Kollegen und Kunden sind.
  • Fehler während des Praktikums sind erlaubt, werden aber mit der Zeit auch nicht ungesehen bleiben. Also lerne dazu und nutze die Fehler, um sie später im Arbeitsleben zu vermeiden.
  • Berufliche Wirklichkeit neben der Theorie im Studium
  • Gelerntes wird in die Praxis umgesetzt
  • Drei bis vier Praktika bis zum Hochschulabschluss werden empfohlen, um einen Praxisschock zu vermeiden.
  • Danach heißt es: Weg vom Praktikantendasein, sonst läufst du Gefahr Dauerpraktikant zu werden
  • Achte darauf, dass im Vertrag eine Unfallversicherung inkludiert ist

Was bringt dir das Praktikum später?

  • Ehemalige Praktikanten werden bei der späteren Jobsuche vom alten Arbeitgeber gerne wieder genommen, da die Abläufe im Unternehmen bekannt sind.
  • Biete immer Hilfe an und stelle dich neuen Herausforderungen, so bleibst du gut in Erinnerung und steigerst deine Fähigkeiten
  • Baue dir ein Netzwerk auf, worauf du später zurückgreifen kannst. Vitamin B ist das A und O in der Jobsuche.
  • Machst du einen guten Job als Praktikant, bekommst du ein gutes Praktikumszeugnis, ebenso bleibst du positiv in Erinnerung und hast eine Chance nach dem Studium fix angestellt zu werden.
  • Aufbau von Skills: Teamfähigkeit, Rhetorik und Organisation
  • Ein Plus an Praxiserfahrung bringt dich im Lebenslauf bei künftigen Unternehmen ganz nach vorne und zeigt, dass du engagiert bist.
  • Jedes Praktikum ist wichtig, um in Zukunft bei der Jobsuche gut selektieren zu können.
  • Du wirst dir durch das Praktikum deiner Stärken und Schwächen bewusst.
  • Berufswünsche überprüfen und richtiges Studium wählen
  • Der Berufsstart nach dem Studium wird dadurch erleichtert
  • Manche Firmen bieten Förderprogramme für außerordentliche Praktikanten an (Workshops, Praktika, Diplomarbeit in Unternehmen)

 

Wie du siehst, ist ein Praktikum für deine Zukunft am Arbeitsmarkt sehr wichtig. Beachte dabei, für dich sinnvolle und deine Karriere fördernde Praktika zu absolvieren, dann steht einer späteren fixen Anstellung nichts im Weg.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

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