Praktikum als Student
am Mai 30, 2018 | von | Kategorie Einsteigen und Aufsteigen

Warum es wichtig ist als Student ein Praktikum zu absolvieren

Den passenden Job zu finden ist f√ľr die meisten eine¬†echte Herausforderung. Verst√§ndlich, wenn man die Arbeitswelt nur aus der Ferne kennt. Oft sind Theorie und Praxis weit voneinander entfernt. Deshalb empfiehlt es sich ein Praktikum zu absolvieren, um den Berufsalltag besser kennenzulernen.

Wozu macht man ein Praktikum?

Zuallererst sollte erstmal die Frage gekl√§rt werden, wozu man ein Praktikum √ľberhaupt machen will.

  1. Das¬†Praktikum¬†hilft dir herauszufinden, was du kannst und¬†gibt dir die M√∂glichkeit, den Job zu erleben, den du sp√§ter gerne aus√ľben m√∂chtest. Du lernst den Arbeitsmarkt kennen und kannst dich besser f√ľr einen Beruf entscheiden.
  2. Als Praktikant hast du die Möglichkeit dein Uni-Know-How in die Praxis umzusetzen. Unabhängig davon, ob auf der FH oder Uni studierst.
  3. Durch die Erfahrung kannst du dich nicht nur besser f√ľr einen Job nach dem Studium entscheiden, sondern kommst im Zuge der Bewerbung bei deinen potenziellen Arbeitgebern gut an. Arbeitgeber bevorzugen oft Bewerber mit branchen√§hnlicher Berufserfahrung. Denn manchmal, kann es ohne Erfahrung schwierig sein einen fixen Job zu bekommen.
  4. Drei bis vier Praktika bis zum Hochschulabschluss werden empfohlen, um einen Praxisschock zu vermeiden.
  5. Das Praktikum trägt dazu bei, motivierter und zielgerichteter studieren. Denn es hilft zu erkennen, welche Zusatzqualifikationen nötig sind um in der Praxis zu bestehen. Womöglich verlagerst du dadurch auch deine Interessen im Studium.
  6. Mit einem Praktikum kannst du nicht nur in der Branche Fu√ü fassen, sondern auch ein Netzwerk aufbauen und Kontakte zu Arbeitgebern kn√ľpfen. Viele Unternehmen sehen Praktikanten als potenzielle Mitarbeiter und einige von ihnen bieten in Folge eine Vollzeitstelle im Unternehmen an.
  7. Praktika sind ein guter Weg, um L√ľcken im Lebenslauf sinnvoll auszuf√ľllen.

 

Welche Praktika sind möglich?

Grunds√§tzlich absolvierst du als Student ein Praktikum in den Semester- oder Sommerferien, manchmal sogar auch w√§hrend des Semesters. Dieses dauert in der Regel mindestens 4 bis 6 Wochen. Abseits davon, gibt es auch andere M√∂glichkeiten f√ľr Praktika:

  • Ein Auslandspraktikum bietet dir Einblicke in andere Kulturen. Du zeigst damit Offenheit sowie Motivation. Bis zur Realisierung eines Auslandspraktikums k√∂nnen 12 Monate vergehen. Also, lange im Voraus planen.
  • Ein¬†Vorpraktikum¬†ist dazu da, deine Wahl f√ľrs Studium zu kr√§ftigen. Zu einem Vorpraktikum kommst du am besten durch eine Initiativbewerbung. Zeige Eigeninitiative, das imponiert.
  • Ein¬†Sch√ľlerpraktikum¬†ist nicht nur l√§stige Pflicht. Es erm√∂glicht dir, Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in Firmen und Berufe zu gewinnen. Du solltest es sinnvoll nutzen und nicht nur irgendwo absitzen.

 

Ablauf eines Praktikums

Auch wenn jedes Praktikum anders erscheint, ist der Ablauf oft relativ ähnlich. Zusätzlich gibt es auch einige Dinge, die man während des Praktikums beachten sollte. Also mach das Beste aus deiner Praktikumszeit!

1. Bespreche zu beginn, welche Aufgaben du √ľbernehmen wirst

Dann weißt du, was dich erwartet und Enttäuschungen bleiben dir erspart. Außerdem erhältst du (bei jedem seriösen Praktikum) einen Praktikumsvertrag, in dem Tätigkeiten, Arbeitszeiten sowie Urlaubsanspruch festgehalten sind.

2. √Ąrgere dich nicht √ľber einfache T√§tigkeiten

Nat√ľrlich soll der Sinn des Praktikums nicht sein, deine Fertigkeiten an Kaffeemaschine und Kopierer zur Vollendung zu bringen. Doch sei dir bewusst, dass man dir vor allem am Anfang einfache Aufgaben √ľbertragen wird, bis Kollegen und Vorgesetzte besser einsch√§tzen k√∂nnen, was du leisten kannst. Sei dir nicht daf√ľr zu schade, leichte Hilfst√§tigkeiten zu √ľbernehmen ‚Äď und erledigst du kleine Aufgaben wie Recherchen oder administrative T√§tigkeiten zur vollen Zufriedenheit, w√§chst die Chance, dass man dich bald auch f√ľr gr√∂√üere Projekte einsetzen wird.

3. Zeige Eigeninitiative

Nicht immer bist du als Praktikant voll ausgelastet Рhin und wieder kann es auch zu einem Leerlauf kommen. Warte nicht untätig, bis man dir eine neue Aufgabe vorlegt, sondern bring dich selbständig ein, frag nach, ob du jemandem unter die Arme greifen kannst. Das hinterlässt einen positiven Eindruck bei KollegInnen und Vorgesetzten.

4. Sei aktiv und bring deine Interessen ein

Wenn es einen Bereich gibt, der dich besonders interessiert und √ľber den du mehr lernen m√∂chtest, bring dich aktiv ein, sprich den daf√ľr verantwortlichen Kollegen an und frage ob du ihn unterst√ľtzen darfst. So kannst du dein Praktikum aktiv mitgestalten.

5. Kn√ľpfe Verbindungen und Kontakte¬†

Geh mit deinen Kollegen zum Mittagessen, verbring die Kaffeepause mit ihnen, sei offen und treibe Smalltalk. Du kannst nicht nur von Wissen und Erfahrungen profitieren, sondern auch schon mal erste Kontakte kn√ľpfen und langsam ein berufliches Netzwerk aufbauen.

6. Sprich Probleme an

Du bist unzufrieden mit deinem Aufgabenbereich, f√ľhlst dich unterfordert und hast das Gef√ľhl, nichts dazuzulernen oder hast dir das Praktikum √ľberhaupt ganz anders vorgestellt? Dann solltest du das kl√§rende Gespr√§ch suchen und damit deinem Vorgesetzten die M√∂glichkeit geben, auf deine Bed√ľrfnisse zu reagieren – noch kann das Praktikum in die richtigen Bahnen gelenkt werden. √Ąndert sich nichts, solltest du das Praktikum abbrechen. Mit diesen weiteren Tipps meisterst du garantiert deinen ersten Praktikumstag mit Links!

 

Sieh das Praktikum als Chance. Es liegt an dir, etwas daraus zu machen. Immerhin kommen Praktika im Lebenslauf bei der Jobsuche besonders gut an.

Wie du siehst, ist ein Praktikum f√ľr deine Zukunft am Arbeitsmarkt sehr wichtig. Beachte dabei, f√ľr dich sinnvolle und deine Karriere f√∂rdernde Praktika zu absolvieren, dann steht einer sp√§teren fixen Anstellung nichts im Weg. Lust auf ein Praktikum? Dann informiere dich jetzt √ľber Bewerbungstipps f√ľr dein n√§chstes Praktikum!

Stepstone.at gibt dir Tipps, wie du von einem Praktikum in eine Fixanstellung kommen kannst.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gr√ľnden der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch m√§nnliche Personen meinen.

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