Studienbeginn Semesterstart Tipps
am August 22, 2018 | von | Kategorie High Life an der Uni

Neu an der Uni? Tipps für den Semesterstart

Du hast alle Anmeldehürden gemeistert und bist frisch gebackener Student – dein erstes Semester steht vor Tür! Alles ist neu für dich – wir sagen dir, was du zum Semesterstart wissen solltest, damit du dich an deiner Universität schnell und einfach zurechtfindest.

Inhaltsverzeichnis

1. Die ersten Tage an der Uni
2. Wem kann ich Fragen stellen?
3. Wie plane ich mein Semester?
4. Verpflegung: Selber kochen oder Mensa
5. Wie benutze ich die Bibliothek?
6. Tutorium: Die Hilfe zum Semesterstart
7. Wie finde ich Freunde?
8. Arbeiten neben dem Studium

Die ersten Tage an der Uni

Fast alle Unis veranstalten in den Wochen rund um den Semesterstart Messen mit vielen Informationen und Beratungsangeboten rund ums Studium. Termine zu den Informationsmessen für Erstsemestrige findest du auf der Startseite der jeweiligen Universität.

Das Unigelände ist meist groß, Vorlesungen finden in unterschiedlichen Instituten und Hörsälen statt – da kann man schon mal den Überblick verlieren. Die meisten Campus- und Raumpläne sind online abrufbar, so kannst du dir vorab einen ersten Überblick verschaffen. Außerdem bieten die meisten Unis zu Beginn jedes Semesters kostenlose Führungen für Studenten an. Eine tolle Möglichkeit, um sich zu orientieren und Uniluft zu schnuppern.

Wem kann ich Fragen stellen?

Bei der ÖH und deiner Studienrichtungsvertretung kannst du dir das ganze Jahr über persönliche Beratung einholen. Die ÖH hilft dir während der ganzen Studienzeit mit allgemeinen Infos rund ums Studieren weiter. Auch die Studienvertretung steht dir auch mit Beratungen zur Seite die insbesondere deine Studienrichtung betreffen. Die MitarbeiterInnen, die selbst Studierende des Fachs sind, geizen auch nicht mit Insider-Tipps. Sie helfen bei der Auswahl von Lehrveranstaltungen (LVs), Fragen zum Studienplan und erforderlichen Prüfungen.

Wie plane ich mein Semester?

Den Stundenplan (Wochenplan) für dein Studium musst du dir nun – anders als in der Schule – zum Semesterstart selbst erstellen. Viele Unis lassen dir freie Wahl bei der Gestaltung, am besten du suchst gleich zu Beginn die Studienberatung auf und informierst dich dort über die bestmögliche Organisation deines Studiums. Einen Überblick über alle Lehrveranstaltungen gibt das online abrufbare Vorlesungsverzeichnis an jeder Uni. Wir empfehlen dir, dich im Zuge der Semesterplanung auch über die Studienbeihilfe zu informieren. Es lohnt sich auf jeden Fall einen Antrag zu stellen!

Checkliste zur Semesterplanung:

  • Welche Pflichtveranstaltungen muss ich machen?
  • Überblick über die Zugangsvoraussetzungen für die einzelnen Lehrveranstaltungen verschaffen
  • Anmeldefristen der Seminare oder Übungen suchen
  • Infos über ergänzende Veranstaltungen wie Tutorien einholen

 

Übrigens: Durch Nachfragen und Eigeninitiative macht man sich den Studienanfang etwas einfacher und man kommt wesentlich schneller durchs Studium. Deshalb scheu dich nicht, den Rat der Studienvertretung oder erfahrenerer Studierender einzuholen.

Verpflegung: Selber kochen oder Mensa?

Die einen sagen, es ist eine Mutprobe. Wir sagen: Einmal musst du da gewesen sein. Nein, im Ernst: das Mensaessen ist besser als sein Ruf. Und es ist eine kostengünstige Variante, wenn man den ganzen Tag an der Uni verbringt und sich schnell und unkompliziert eine warme Mahlzeit mit Freunden holen möchte. Check dir im Beratungszentrum der ÖH das sogenannte Mensapickerl, mit diesem erhältst du in der Mensa bei jedem Essen einen Rabatt.

Wie benutze ich die Bibliothek?

Die einen lieben sie, die anderen finden sie einfach nur langweilig. Aber ohne sie gibt es kein Studieren. Wir sprechen von der Bibliothek. Spätestens beim Verfassen der Bachelorarbeit-Arbeit wirst du dich mit den Gängen, Lesesälen und Sortierungen anfreunden (müssen). Die, die sie lieben, verbringen sogar freiwillig die Pausen zwischen den Lehrveranstaltungen an diesem Ort, um zu lernen, zu ruhen oder Bücherduft und Wissensluft zu schnuppern. Zu welcher Kategorie du dich auch immer zählst, es schadet nicht, sich schon zu Beginn des Studiums mit dieser neuen Welt auseinanderzusetzen – und an einem der kostenlosen Rundgänge teilzunehmen, die viele Bibliotheken anbieten.

Tutorium: Die Hilfe zum Semesterstart

Tutorien werden zumeist zusätzlich zu den verpflichtenden Lehrveranstaltungen angeboten. Sie dienen der Begleitung von Einführungskursen und werden von Studierenden höheren Semesters geleitet. Dort wird u.a. auf den Stoff, die Literaturliste und die Prüfungsmodalitäten der Vorlesung im Detail eingegangen und sie eignen sich wunderbar dafür, Fragen zu stellen und Leute kennenzulernen.

Wie finde ich Freunde?

Zum Studienanfang fühlt man sich als Erstsemester oft allein – aber keine Angst, dieses Gefühl teilst du mit den meisten deiner Kollegen, insbesondere wenn man neu in der Stadt ist. Semestereingangspartys, Studentenfeste aber auch die Wartezeit vor einer Vorlesung eignen sich gut dafür, Kontakte zu deinen Mitstudenten zu knüpfen. Ein Tipp: Fleißig Telefonnummern sammeln! Es ist nie schlecht, jemanden zu kennen, der in der Vorlesung mitschreibt, wenn du sie mal verpasst hast. Und der erste Gang in die Bibliothek fällt zu zweit auch leichter!

Arbeiten neben dem Studium

Studentenjobs sind eine gute Möglichkeit um sich neben dem Studium etwas dazuverdienen zu können. Der Nebenjob soll sich natürlich am besten mit deinen Vorlesungszeiten vereinbaren lassen. Wenn du dich nicht auf einen Job festlegen möchtest, gibt es sehr viele unterschiedliche flexible Nebenjobs, mit denen du Studium und Job ideal vereinbaren kannst und dennoch genügend Freizeit hast. Vor allen dingen, solltest du dich damit befassen, wie viel Arbeit neben dem Studium für dich sinnvoll ist.

Sobald du das Vergnügen bekommst, eine Seminar- oder Abschlussarbeit zu verfassen, solltest du dich unbedingt mal darüber informieren, wie eine Plagiatsprüfung funktioniert und welche Konsequenzen solch ein Plagiat mit sich bringt.

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

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