Motivationstief im Studium
am Oktober 22, 2018 | von | Kategorie High Life an der Uni

Motivationstief im Studium? 10 Tipps, wie du deinen inneren Schweinehund überlistest

Die Vorlesung an der Uni hat sich als langweilig herausgestellt, die Seminararbeit wartet schon seit Monaten unter dem großen Papierstapel auf deinem Schreibtisch und heute Morgen bist du aufgewacht und wärst am liebsten im Bett geblieben?

Dabei interessierst du dich wirklich für die Themen, das Studium an sich macht Spaß und normalerweise besuchst du gerne die Universitätsbibliothek, um zu schmökern oder zu lernen.

Trotzdem kennst du diese Phasen, in denen du dich einfach nicht motivieren kannst, das nötige Engagement für dein Studium aufzubringen oder sogar schon vor lauter Verzweiflung an den ein oder anderen Studienabbruch gedacht hast. Die gute Nachricht: Motivationstiefs hat jeder Student ab und zu, solche Phasen sind völlig normal.

Und: Falls es sich nicht um einen Dauerzustand handelt, lassen sich Motivationstiefs gut überwinden. Merke: Auch der innere Schweinehund ist nur ein Mensch und lässt sich austricksen.

10 Tipps gegen ein Motivationstief im Studium

1. Mach dir bewusst, warum du eigentlich studierst

Überlege dir, was du dir von deinem Studium erwartest und was dir daran Spaß macht – notiere die überzeugende (!) Antwort schriftlich auf einem Zettel. Benutze positive Formulierungen und hänge den Zettel gut sichtbar in der Wohnung/am Schreibtisch/am Kühlschrank auf. Er wird dich an dein Vorhaben erinnern und dir ein positives Gefühl geben.

2. Suche Gleichgesinnte

Du bist der Typ, der gut in der Gruppe lernt? Dann such dir motivierte Mitstudenten und tausche dich mit ihnen aus. Es macht Spaß, wissenschaftliche Themen in der Gruppe zu diskutieren bzw. zu erarbeiten. Von motivierten Mitstreitern kannst du dreierlei profitieren: ihr motiviert euch gegenseitig, du erhältst emotionale Unterstützung und es gibt verbindliche Absprachen.

3. Schaffe die richtige Umgebung

Ein schönes Arbeitsumfeld, also ein aufgeräumter Arbeitsplatz mit persönlichen Details, schafft Wohlbefinden. Ordnung und eine angenehme Atmosphäre sind wichtig für einen Lernerfolg. Analysiere selbst, wo du am besten lernst und wo du dich besser konzentrieren kannst. Zuhause oder doch in einer Bibliothek?

4. Sorge für die richtige Balance

Der richtige Ausgleich zum Lernen kann in vielen Fällen entscheidend sein. Am besten eignet sich dafür Bewegung. Du kannst abschalten, bekommst deinen Kopf frei und die Bewegung gibt dir neue Energie und Motivation für das Studieren. Auch ein flexibler Nebenjob kann neben dem Studium für einen Ausgleich sorgen.

5. Maßnahmenplan und To-Do-Listen

Es fällt leichter, sich zu motivieren, wenn man weiß, welche Aufgaben einen in nächster Zeit erwarten. Also empfiehlt es sich einen konkreten Maßnahmenplan zu erstellen. Unterteile dazu die Aufgaben in viele kleine Teilbereiche und schreibe sie nieder – notiere daneben den Zeitpunkt, zu dem die Aufgaben erledigt sein sollen und gegebenenfalls, welche Belohnung dafür winkt. Ganz konkrete To-Do-Listen für jeden Tag erleichtern die Strukturierung der unirelevanten Arbeit: Was will ich erledigen und wie viel Zeit brauche ich dafür?

6. Formuliere Ziele

Die Formulierung von klaren Zielen hilft bei einem Motivationstief. Definiere dabei kleine Schritte zum Erfolg. Schreibe eine Liste mit diesen vielen Mini-Zielen und setze dich konsequent damit auseinander. Du wirst sehen, bei diesen leicht umsetzbaren Aufgaben wirst du einen Punkt nach dem anderen abhaken – so hast du viele kleine Erfolgserlebnisse und am Ende bist du einen großen Schritt weiter. Konkret formulierte Ziele wie „Buch XY ausleihen“ und „Kapitel X lesen und zusammenfassen“ lassen sich viel einfacher erreichen als ungenau formulierte Vorhaben wie „Nächstes Semester fleißiger sein“. Diese Maßnahmen zur Selbstoptimierung deiner Leistung werden dir garantiert helfen.

7. Versuche eine Routine zu finden

Routinen helfen dir, aus dem Motivationsloch zu kommen und vermeiden, dass es überhaupt so weit kommen kann. Auch wenn`s schwer fällt, versuche deinen Tag durchzuplanen und früh aufzustehen. Fakt ist, Frühaufsteher sind produktiver und finden mehr Zeit für sich selbst und ihre Hobbies.

8. Sei stolz auf deine Erfolge

Denk an dein größtes Erfolgserlebnis im Studium zurück, wie hast du dich dabei gefühlt? Nutze dieses positives Gefühl als Ansporn und visualisiere den positiven Ausgang auch für gegenwärtige Projekte.

9. Belohne dich

Belohne dich für die Anstrengung! Erfolge sind hart verdient und sollen natürlich auch gefeiert werden. Gönn dir unbedingt eine Pause zwischen den Lernphasen, ein bisschen Zeit und Entspannung.

10. Bleib realistisch

Schreibe dich lieber für weniger Vorlesungen ein als eine Vielzahl von Kursen zu besuchen. So behältst du den Überblick, kannst deine volle Konzentration hineinstecken – dies äußert sich dann auch in den Noten am Semesterende.

 

Fotonachweis: thinkstock.de
Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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