initiativbewerbung
am Januar 22, 2018 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Initiativbewerbung: Tipps für den erfolgreichen Berufseinstieg

Die Initiative zu ergreifen, kann mühsam sein – auch bei der Jobsuche. Nun hast du den Abschluss gemeistert, aber dein Wunschunternehmen sucht aktuell einfach keine Mitarbeiter in deinem Fachbereich? Ein Grund mehr, sich hier über Tipps und Tricks der Initiativbewerbung schlau zu machen. So bringst du deinen Traumberuf auch ohne Stellenausschreibung ins Rollen.

Vor- und Nachteile der Initiativbewerbung

Da dein Anschreiben nicht durch das Stellengesuch des Unternehmens inspiriert werden kann, sind bei einer Initiativbewerbung mehr Recherchezeit und eine gewisse Kreativität gefragt. Keine ausgeschriebenen Voraussetzungen und Qualifikationen für den Berufseinstieg können aber auch vorteilhaft sein. Konkret bedeutet das für dich: weniger Konkurrenz, mehr Raum für Individualität und Freiheit bei Form und Umfang. Auch wenn die Eigeninitiative nicht immer mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch belohnt werden kann, zahlen sich Initiativbewerbungen öfter aus als man annimmt. Denn: Womit könntest du besser demonstrieren, dass du aktiv, dynamisch und motiviert auf deine Karriereleiter aufsteigen willst?

Initiativbewerbungstipps für Recherche, Anschreiben und Lebenslauf

Was die Initiativbewerbung besonders von einer ausgeschriebenen Bewerbung unterscheidet, sind die größere Vorabrecherche und Vorbereitung. Hast du schon ein konkretes Wunschunternehmen oder einen Traumberuf ohne passende Ausschreibung vor Augen? In beiderlei Fällen lohnt sich eine zeitintensive Recherche der Unternehmenswebsite bzw. der Branche. Manchmal vermerken Firmen sogar online, dass Initiativbewerbungen gern gesehen sind. Ist dies jedoch nicht der Fall, dann scheu dich nicht, bei deinem potenziellen Arbeitgeber gut informiert und vorbereitet anzurufen. Dabei kann man auch gleich klären – sofern Bedarf besteht, an wen und in welchem Umfang die Bewerbungsunterlagen zu senden sind. Wenn nicht anders verlangt, sollten jedoch immer Anschreiben und Lebenslauf beiliegen.

8 initiative Tipps für deine Bewerbung auf einen Blick:

  1. Keine Universalbewerbung: Adressiere das Anschreiben – sofern bekannt – immer an einen konkreten Ansprechpartner. Benenne auch das Unternehmen und passe den Text auf dieses an.
  2. Das kleine Schmankerl: Solltest du per Mail oder Telefonat zusätzlich relevante Informationen erhalten haben, kannst du diese geschickt in dein Anschreiben einfließen lassen.
  3. Der Blick in den Spiegel: Unterziehe dich bei einer Initiativbewerbung noch mehr als sonst einer kritischen Selbstanalyse: Was qualifiziert mich? Welchen Mehrwert biete ich dadurch dem Unternehmen? Was ist meine grundsätzliche Motivation hinter dieser Initiative?
  4. Inhaltlich überzeugen: Zeige, dass du dich mit der Unternehmensphilosophie und deiner möglichen Rolle darin intensiv auseinandergesetzt hast. Für erste Ideen kannst du auch ähnliche Stellengesuche durchstöbern und dich davon inspirieren lassen.
  5. Individualität punktet: Reihe nicht nur eigene Erfahrungen und Projekte auf, sondern verknüpfe sie als Beleg für deine errungenen Stärken und Soft Skills. Eine klare Spezialisierung der eigenen Kompetenzen ist bei Initiativbewerbungen ein klares Plus.
  6. Initiativ, originell und kreativ? Je nach Branche kann eine innovative Form der Bewerbung (multimedial, fotografisch etc.) dein Alleinstellungsmerkmal und Erfolgsrezept sein! Eine kreative Initiativbewerbung macht jedoch nur Sinn, insofern diese bereits deine Qualifikationen unter Beweis stellt oder in Anlehnung an die Firmenphilosophie konzipiert wurde.
  7. Nachhaken: Sollte nach zwei Wochen noch Funkstille zwischen dir und deinem Wunscharbeitgeber herrschen, kannst du gern mal höflich nachfragen!
  8. Nachhaltiges Bewerben: Baue einen Vermerk ein, dass das Unternehmen deine Bewerbungsunterlagen für zukünftige Vakanz aufbewahren darf.

Vorschläge für Einleitungssätze in deine Initiativbewerbung

Eine knackige Einleitung der Initiativbewerbung, der zum Weiterlesen animiert – und neugierig auf mehr macht. Unsere Kollegen von StepStone haben die besten Killersätze für deine Initiativbewerbung zusammengefasst.

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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