Überstunden machen
am September 25, 2018 | von | Kategorie ÜBERLEBEN IM BüROALLTAG

Überstunden: Ist Mehrarbeit sinnvoll?

Stress auf der Arbeit. Du hast so viel zu tun, dass Überstunden die einzige Option sind, die gesamte Arbeit zu bewältigen. Doch was kann man machen, wenn dies zum Dauerzustand wird?

Warum macht man Überstunden?

Überstunden sind an vielen Arbeitsplätzen die Norm. Vor allem, wenn man einen Aufstieg oder eine Karriere im Unternehmen anstrebt oder gar eine Führungsposition hat.

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum man Überstunden macht. Zum einen kann man sie als Investition sehen, um eine höhere Position zu erhalten. Besonders euphorische Mitarbeiter möchten damit zeigen, wie viel Leistung sie erbringen können. Bei Nebenjobs, können Überstunden ein lukrativeres Gehalt heißen.

Wie viele Überstunden soll ich machen?

Eine Antwort auf diese Frage ist sehr individuell. Allerdings lässt sich sagen, dass Überstunden für dich nicht zum Normalzustand werden sollen. Dauerhafte starke Belastung durch zu viel Arbeit lässt dich langsamer arbeiten, weil dadurch dein Energielevel sinkt.

Berücksichtige außerdem dein Privatleben: Hast du abseits der Arbeit viel Stress, dann solltest du auch in der Arbeit einen Gang zurückschalten. Denn zunehmender Stress lässt dich für Erkrankungen anfälliger werden und öfters zu Alkohol und Zigaretten greifen. Ein weiterer Faktor ist der Bewegungsmangel und die einseitige Ernährung, die damit einhergeht. Viel Zeit bleibt dir für Sport und Kochen vermutlich nicht.

Zusammengefasst solltest du darauf achten, dass du deine Ausbildung, deine Freunde, und vor allem dich selbst nicht vernachlässigst, auch wenn du vielleicht ein Workaholic bist! Hierzu gehört eine gute Portion Selbstorganisation und Disziplin dazu. Schließlich ist das Leben viel zu kurz um 24/7 zu arbeiten.

Die Gefahr eines Burnouts durch Überstunden

Die dauerhafte Belastung kann dazu führen, dass du ein Burnout bekommst und dafür musst du nicht einmal Vollzeit arbeiten! Ein Burnout ist unabhängig vom Alter und kommt schleichend. Der anfängliche seelische Druck verwandelt sich langsam in körperliche Symptome. Schlussendlich ist es mit Burnout nicht mehr möglich dieselbe Arbeit wie zuvor zu bewältigen. Vielleicht musst du es in Erwägung ziehen deine Stunden zu reduzieren, um Uni, Privatleben und Arbeit unter einen Hut zu bekommen.

Deshalb gilt: Schalte einen Gang zurück, sag öfters Nein, achte mehr auf dich und setze deine Prioritäten neu!

Lebst du, um zu arbeiten? Oder arbeitest du, um zu leben?

Vielleicht kannst du es ja in Erwägung ziehen, statt einer Fixanstellung auf einen flexiblen Nebenjob zu wechseln, bei dem du abhängig vom Unistress deine Stunden variieren kannst. So kannst du, wenn du gerade Zeit oder Ferien hast, viel arbeiten und deine Stunden in den stressigeren Phasen reduzieren. Je nach Studium ist eine unterschiedliche Stundenanzahl  sinnvoll.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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