Die 7 größten Fehler bei der Jobsuche
am 2. April 2017 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Die 7 größten Fehler bei der Jobsuche

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und ebenso ist noch kein Master (oder Bachelor) in den Job-Himmel aufgestiegen, ohne über kleine Fehler zu stolpern. Das ist auch gut so, denn aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Einige dieser fails kann man sich aber auch sparen.

Diese Fehler kannst du als Berufsanfänger vermeiden

1. Prokrastinieren.

Was du heute kannst besorgen, verschiebst du lieber gleich auf morgen? Kennen wir doch alle nur zu gut, oder? Trotzdem (oder gerade deshalb) raten wir dir: Fang lieber früh als spät an, Jobinserate zu durchforsten, deinen Lebenslauf auf den neuesten Stand zu bringen und massgeschneiderte Bewerbungsschreiben zu verfassen! Denn bevor du dich versiehst, sind ein paar Wochen um und begehrte Stellen sind ohnehin schnell vergeben. Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären:

2. Sich entmutigen lassen.

Auch wenn du die gefühlt 2731. Bewerbung abgeschickt und noch immer keine positive Rückmeldung erhalten hast, lass dich nicht unterkriegen! Klar, Absagen sind frustrierend aber noch lange kein Grund, deine Fähigkeiten und Kompetenzen in Frage zu stellen. Denk positiv und gönn dir im Bewerbungsprozess und bei der Jobsuche auch Schaffenspausen, lass die Seele baumeln, lenk dich ab und umgib dich mit Menschen, die dich wieder motivieren! Alles wird gut – du musst nur dranbleiben.

3. Keinen Vorteil aus Kontakten ziehen.

Gute Kontakte sind bei der Jobsuche Gold Wert und wer gut vernetzt ist, hat darum bessere Chancen. Dein Netzwerk außer Acht zu lassen, wäre also hier ein großer Fehler. Lass dein Umfeld wissen, dass du auf der Suche nach einem Job bist und bitte sie, die Augen und Ohren für dich offen zu halten. Häufig können Freunde und Bekannte in ihrer eigenen Firma nachfragen, ob es zur Zeit Vakanzen gibt. Ebenso empfiehlt es sich, gute Kontakte aus Unizeiten, Praktika oder alten Jobs zu pflegen.

4. Sich allein auf das Netzwerk verlassen.

Auf der anderen Seite ist es ein beliebter Anfängerfehler, sich allein auf private und berufliche Kontakte zu verlassen. Nicht immer führt dieser Weg zum Ziel. Vor allem wenn man wählerisch und auf der Suche nach den Traumjob ist. Diese Variante ist also eine ziemlich riskante Angelegenheit. Mach dich immer auch selbst auf die Suche und durchforste Online-Jobbörsen nach relevanten Stellenangeboten.

5. Möglichkeiten ungenutzt lassen.

Viele Firmen bieten auf ihrer Online-Unternehmensseite eine Möglichkeit zur direkten Bewerbung über eine Bewerbungsmaske an. Oft gehen diese anonymen Bewerbungen jedoch in der Masse unter. Viel besser dagegen ist es, den Personalverantwortlichen in einer Mail persönlich zu kontaktieren und ein maßgeschneidertes Bewerbungsschreiben zu senden. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die man bei der Jobsuche nicht unbeachtet lassen sollte. Wie wäre es, sich einfach finden zu lassen? Online-Stellenportale wie unijobs.at oder StepStone.at bieten mit dem Kandidaten-Pool die Möglichkeit, den Lebenslauf hochzuladen und sich von attraktiven Arbeitgebern finden zu lassen. Oder du lässt dir mit dem unijobs.at JobAgent aktuelle Jobangebote mailen, die zu deinen Sucheinstellungen passen.

6. Jobinterviews absagen.

Du bist dir unsicher, ob der Job wirklich zu dir passt? Daher denkst du: Lieber den Termin absagen und die Zeit anderweitig nutzen. Ein großer Fehler, denn bei jedem Bewerbungsgespräch lernst du dazu, sammelst Gesprächserfahrungen. Wenn du voreilig Jobinterviews absagst, lässt du womöglich eine Chance auf einen guten Job vorbeiziehen. Ein Bewerbungsgespräch ablehnen oder absagen solltest du nur aus gutem Grund (Krankheit, bereits eine passende Stelle gefunden).

7. Schlecht informiert sein.

Vorbereitung ist alles! Bereite dich auf den Bewerbungsprozess gut vor und nimm Hilfe von unterschiedlichen Seiten an. Hol dir Information und Motivation aus Karrieremagazinen oder aus den Artikeln auf unserem Blog – hier findest du viele Antworten rund um Bewerbung und Jobsuche.

 

Bildnachweis: www.thinkstock.com
Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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