Deine Körpersprache im Bewerbungsgespräch
am August 5, 2015 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Deine Körpersprache im Bewerbungsgespräch

Die meisten Bewerber scheitern im Jobinterview nicht an fehlenden fachlichen Qualifikationen. Vielmehr liegt es an den Softskills, die einen Bewerber womöglich schnell ins Aus katapultieren.

Ein Großteil der zwischenmenschlichen Kommunikation spielt sich auf dem Gebiet der Körpersprache ab, daher ist sie für Personaler von großer Bedeutung.

Unbewusst ausgesendete Körpersignale sind in einem Vorstellungsgespräch mindestens genauso wichtig, wie das eigentliche Gespräch zwischen KandidatIn und InterviewerIn.

Denn die Körpersprache geht zu einem erheblichen Teil in die Beurteilung der KandidatInnen ein und entscheiden über Sympathie oder Antipathie im Bewerbungsgespäch.

6 Gesten, die Personalverantwortlichen negativ auffallen:

  • Kein/zuwenig Blickkontakt
  • Fehlendes Lächeln
  • Schlaffer Händedruck
  • Schlaffe Sitzhaltung
  • Nervöses Gezappel, Gezupfe, Gefuchtel
  • Verschränkte Arme

 

Nonverbale Signale der Körpersprache

Die Köpersprache bewusst einzusetzen, ist gar nicht so schwierig. Achte während des Vorstellungsgesprächs auf folgende nonverbale Signale:

 

Begrüßung, Körperhaltung und Kommunikation

 

Ein kurzer, fester Händedruck, ein freundliches Lächeln und das Ganze unbedingt mit Augenkontakt! Dann ist der Einstieg ins Gespräch schon geschafft.

Setz dich erst, wenn dir ein Platz angeboten wird und dann nimm nicht nur auf der Vorderkante des Stuhls Platz (wirkt unsicher!). Besser ist es, sich aufrecht hinzusetzen, die gesamte Sitzfläche einnehmen und die Hände locker in den Schoß legen. Dabei aber bitte nicht in den Stuhl lümmeln oder breitbeinig dahocken.

Ändere von Zeit zu Zeit deine Sitzposition und wende dich stets deinem jeweiligen Gesprächspartner zu. Unsicherheitsgesten, wie Kratzen, Zupfen, mit den Haaren spielen besser vermeiden. Sie entwerten den Gesamteindruck und bleiben dem Personaler in negativer Erinnerung.

Verschränkte Arme symbolisieren Verschlossenheit und Abwehr. Eine offene Körperhaltung mit ruhigen, nicht zu ausladenden Gesten sowie Blickkontakt und ein freundliches Lächeln signalisieren im Vorstellungsgespräch Interesse und Offenheit. Ein Abschweifen des Blicks bedeutet deinem Gegenüber dass du unsicher, unhöflich oder desinteressiert bist.

Wenn dein Gesprächspartner am Wort ist, zeige Interesse und Aufmerksamkeit indem du nickst und ihn (immer!) ausreden lässt. Dem Interviewer ins Wort zu fallen, kostet mit Sicherheit einige Sympathiepunkte, auch am Ende des Bewerbungsgesprächs, obwohl du bereits einen ersten Eindruck hinterlassen hast.

 

Authentisch sein

Wir sagen nicht immer, was wir denken. Aber unsere Körpersprache verrät unsere Gefühle.

Für eine nachhaltig positive Selbstpräsentation ist die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch sehr wichtig, um die Körpersprache zu verbessern und störende Unsicherheitsgesten zu minimieren – und selbstverständlich setzt es etwas Übung voraus, seine Körpersprache derart unter Kontrolle zu halten. Es gibt auch einige Power-Poses die dir das Bewerbungsgespräch erleichtern können.

Aber Achtung: erst wenn die nonverbalen Signale zu den Aussagen und dem restlichen Bild des Bewerbers passen, entsteht ein stimmiges und authentisches Bild. Man sollte es also nicht übertreiben und versuchen für das Vorstellungsgespräch zu einem völlig anderen Menschen zu mutieren.
Bleibe authentisch und du selbst – präsentiere dich so, wie du bist!

 

Bildnachweis: www.thinkstock.de

Ein Kommentar zu „Deine Krpersprache im Bewerbungsgesprch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

×