Am Ende des Jobinterviews: Keine Fehler zum Schluss!
am Juli 28, 2015 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Am Ende des Jobinterviews: Keine Fehler zum Schluss!

Auch wenn du wĂ€hrend des Interviews alle Fragen mit Bravour beantwortet hast und Engagement und Motivation gezeigt hast, solltest du dich nicht zurĂŒcklehnen. Denn insbesondere das Ende des GesprĂ€chs ist wichtig um einen guten letzten Eindruck zu hinterlassen.

Was also muss gegen Schluss eines BewerbungsgesprÀchs beachtet werden?

Der Schlussteil ist ebenso wichtig, wie die freundliche BegrĂŒĂŸung und die souverĂ€ne Beantwortung der Fragen im Jobinterview. Denn zum Gesamteindruck, den sich das Unternehmen vom Bewerber macht, zĂ€hlt neben der Körpersprache, in den letzten Minuten auch die Verabschiedung.

So ist es entscheidend, bis zum Schluss eine professionelle Haltung zu bewahren und das Ende des GesprÀchs ebenso stilvoll wie den Beginn zu gestalten.

Betone das Interesse am Job

Am Ende des Jobinterviews hast du auch schon eine genauere Vorstellung von den Jobanforderungen und weißt, was sich das Unternehmen vom idealen Arbeitnehmer erwartet.
Davon kannst du in diesem Moment profitieren und noch einmal den Wunsch fĂŒr das Unternehmen zu arbeiten bekrĂ€ftigen:

Danke, dass sie mir die Aufgabenbereiche erlĂ€utert haben – gerade bei Aufgabe XY könnte ich mich besonders gut einbringen, da ich in meinem Job als XY dahingehend bereits Erfahrungen gesammelt habe.

Stelle offene Fragen

Zum Schluss werden noch die organisatorischen Einzelheiten geklÀrt. Du hast nun die Möglichkeit offene Fragen zu stellen:

Wie ist der weitere Ablauf des Bewerbungsverfahrens?
Wann darf man mit einer Entscheidung rechnen?
Mit wem kann ich Kontakt bleiben?

Wichtig dabei ist, den GesprĂ€chspartner nie unter Druck zu setzen. Es gilt: FrĂŒhestens zwei Wochen nach dem Jobinterview telefonisch nachfragen.

VerhÀngnisvoller Smalltalk zum Schluss

Sind die Fragen auf beiden Seiten hinreichend geklÀrt, kommt es offiziell zum Abschluss des VorstellungsgesprÀchs und es wird noch etwas Small Talk betrieben, bei dem du versuchen solltest Fehler zu vermeiden.

Aber aufgepasst: UnverfÀnglich erscheinender Smalltalk ist ein Teil des BewerbungsgesprÀchs!

Dieses SchlussgeplĂ€nkel gehört zum Jobinterview dazu, denn besonders bei GeschĂ€ftsleuten ist Smalltalk eine enorm wichtige Eigenschaft – und diese wird im BewerbungsgesprĂ€ch ebenfalls geprĂŒft. Es stellt sich heraus, ob der/die KandidatIn ĂŒber soziale Kompetenz verfĂŒgt und in Stresssituationen souverĂ€n lockere GesprĂ€che fĂŒhren kann.

PrĂ€sentiere dich als positiv denkenden Menschen und nutze den Abschieds-Smalltalk dazu um bei dem GesprĂ€chspartner in angenehmer Erinnerung zu bleiben. Lass keine negative Stimmung aufkommen, indem du ĂŒber frĂŒhere Arbeitgeber lĂ€sterst bzw. deinen Missmut ĂŒber das schlechte Wetter oder den langen Heimweg Ă€ußerst, das gehört zu den No Go’s im BewerbungsgesprĂ€ch.

Wer die hohe Kunst des Smalltalk beherrscht, signalisiert Interesse, hĂ€lt Blickkontakt und stellt RĂŒckfragen. Wird eine Frage an ihn/sie gestellt, antwortet er/sie kurz und prĂ€zise, und lĂ€sst vielleicht eine Anekdote, die zum Thema passt oder mit seiner/ihrer Person zu tun hat, einfließen. Mit diesem und vielen anderen Psychotricks, meisterst du dein BewerbungsgesprĂ€ch.

Die Verabschiedung

Bedanke dich fĂŒr die Zeit, die sich der/die InterviewerIn fĂŒr dich genommen hat, und die angenehme AtmosphĂ€re. Verabschiede dich im Stehen von  allen Beteiligten per Handschlag und mit Augenkontakt.
Nicht vergessen: Der Interviewer bietet den HĂ€ndedruck an, nicht umgekehrt.

Achte ebenso auf professionellen und freundlichen Umgang zu Mitarbeitenden vor und nach dem GesprÀch. Oft wird zum Beispiel eine Assistentin oder ein Portier im Eingangsbereich gefragt, welchen Eindruck sie in Bezug auf Auftreten und Benehmen des Bewerbers hatten.

 

Bildnachweis: www.thinkstock.de

Anm. d. Red.: Aus GrĂŒnden der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch mĂ€nnliche Personen meinen.

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