Bewerbungsgespräch: Die unnötigsten Fehler
am Juli 29, 2016 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Bewerbungsgespräch: Die unnötigsten Fehler

Es gibt Fettnäpfchen in die du keinesfalls treten solltest. Schon gar nicht während deines Bewerbungsgespräches. Auch wenn man sich gut vorbereitet sind es meist die offensichtlichen Dinge über die man stolpert.

Eigentlich willst du den Job gar nicht

Okay, es ist nicht dein Traumjob, aber du bist jung und brauchst das Geld.Schließlich musst auch du deine Miete zahlen. Oder du bewirbst dich für den Job, weil du endlich einen Fuß in die Tür des Unternehmens bekommen willst. Denn eigentlich spekulierst du mit einer ganz anderen Position.

Mag sein, dass eins dieser Argumente dein Beweggrund ist, um dich für die Stelle zu bewerben. In diesem Fall solltest du dir das aber auf keinen Fall im Vorstellungsgespräch anmerken lassen. Du möchtest dich schließlich als idealen zukünftigen Mitarbeiter darstellen. Recruiter haben ein geschultes Ohr für feine Zwischentöne und entlarven mangelndes Interesse oder Gleichgültigkeit sehr schnell. Lass also zu keinem Zeitpunkt durchblicken, dass der Job für dich nur eine Übergangslösung ist.

Du bist zu cool für das Bewerbungsgespräch

Selbstverständlich sollst du locker, entspannt und unverkrampft zum Bewerbungsgespräch kommen und dich auch ebenso präsentieren. Wenn du allerdings zu lässig bist, ein Witzchen nach dem anderen in die Runde wirfst und halb in deinem Stuhl liegst, kommt das bei dem Recruiter eher als Unprofessionalität und Respektlosigkeit an. Also lieber eine lockere, entspannte und dennoch aufrechte Haltung, gut dosierten Humor, und das subtile Herausstreichen von Gemeinsamkeiten – all das macht dich dezent (!) eingesetzt sympathisch. Und vor allen Dingen: Unterschätze das Ende eines Bewerbungsgespräches nicht!

Auf Standardfragen schlecht vorbereitet

An dieser Stelle haben wir bereits auf die Standardfragen, die nahezu in jedem Bewerbungsgespräch gestellt werden, Bezug genommen. „Warum bewerben Sie sich?“, „Erzählen Sie etwas über sich!“, „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“, „Ihre größten Stärken/Schwächen?“ – auf all diese Fragen kann man sich zuhause gut vorbereiten, sich Antworten zurechtlegen und sich bewusst machen, welche Wörter im Gespräch lieber vermieden werden sollten. Eigentlich. Wenn aber dann im Jobinterview auf diese Fragen nur betretenes Schweigen von Seiten des Kandidaten kommt, kann´s peinlich werden. Abhilfe? Mach dir in Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch klar, was deine Ziele sind, hole Informationen über das Unternehmen ein, konzentriere dich auf deine Fähigkeiten und Erfolge.

Ahnungslosigkeit überspielen

Klar, man kann nicht alles wissen. Doch bei totaler Unwissenheit solltest du lieber nicht mit dem Feuer spielen indem du versuchst die Ahnungslosigkeit zu überspielen. Das kann nämlich nach hinten los gehen. Vor allem im Bewerbungsgespräch. Vergiss nicht, der Recruiter könnte nachhaken und Details wissen wollen – spätestens dann ist der Kopfsprung ins Fettnäpfchen bittere Realität. Bewusst wahrgenommene Ahnungslosigkeit durch den Recruiter, kann dich den Job kosten. Viel besser ist es, offen und ehrlich zuzugeben, dass du über diese Kenntnisse nicht verfügst. Frage nach und bitte dein Gegenüber den Punkt noch genauer auszuführen oder erläutere, dass du etwas noch nicht kannst, aber bereit bist daran zu arbeiten.

 

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du dich auch auf unterschiedliche Interviewpartner im Vorstellungsgespräch vorbereiten, damit du mit einer optimalen Bewerbung deinen Traumjob bekommst!

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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