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Erster Tag im Praktikum

Der erste Praktikumstag – Tipps für den perfekten Start!

Der erste Tag im Praktikum steht an. Die Nervosität steigt, denn schließlich willst du einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Aber was erwartet dich, wie sollst du dich verhalten und was musst du beachten?

Vor dem Praktikum

✔ Informiere dich

Denk daran, vorab Informationen über das Unternehmen und die zukünftigen Kollegen einzuholen. Das lässt sich meist ganz gut online über Karrierenetzwerke oder die Unternehmensseite recherchieren – dort findet man oftmals auch eine Teamübersicht, wo du dir die Gesichter und Namen von Vorgesetzten und Kollegen schon einmal einprägen kannst.

✔ Vermeide Stress am ersten Praktikums-Tag

Deshalb ist es wichtig, zu wissen, wo du erwartet wirst. Erkundige dich, wo genau sich dein zukünftiger Arbeitsplatz befindet! Adresse des Unternehmens, aber auch Stockwerk und Abteilung solltest du vorab in Erfahrung bringen.

✔ Sei pünktlich

Daher empfehlen wir dir, einen Zeitpuffer von 20-30 Minuten einzuplanen, wenn du dich auf den Weg zu deinem ersten Arbeitstag machst – nichts ist peinlicher als am ersten Tag zu spät zu erscheinen!

 

7 Verhaltenstipps für den ersten Tag im Praktikum

1. Die Vorstellungsrunde

An deinem neuen Arbeitsplatz angekommen, wird man dich erst einmal durchs Büro bzw. die Firma führen und dich deinen neuen Kollegen vorstellen. Hier genügt ein freundliches Hallo, ein kurzer Händedruck und am besten stellst du dich mit deinem Namen vor. Gegebenenfalls kannst du auch ein paar Worte zu Praktikumsdauer, Abteilung und deinem Studienfach dranhängen.

2. Siezen oder Duzen?

Genau wie mit dem Dresscode kommt es auch hier ganz auf die Branche an – so wird im traditionellen Unternehmen eher gesiezt, während man sich im coolen Startup mit Du anspricht. Im Zweifelsfall lieber einmal zu oft siezen. Das gilt auch für die Themen wie Raucherpause, Handynutzung sowie Essen und Musik am Arbeitsplatz. Bist du dir unsicher, so gilt wie so oft, abzuwarten und durch Beobachtung die Verhaltensregeln zu lernen.

3. Aufgaben abklären

Nicht selten kommt es vor, dass am ersten Praktikumstag noch nicht genau festgelegt ist, mit welchen Aufgaben der Praktikant betraut werden soll – es kann also zu gewissen Leerlaufzeiten kommen. Kläre deshalb gleich zu Beginn, welche Tätigkeiten auf dich zukommen werden. Erkundige dich z.B. bei Mitpraktikanten über deren Erfahrungen und Tätigkeiten im Büro. Sie können dir auch Aufschluss über den Usus im Büro geben, wie z.B. über Dresscodes, Internetnutzung oder Arbeitszeiten.

4. Sich Notizen machen

Klar, an deinem ersten Tag im Praktikum stürzt eine regelrechte Informationsflut auf dich ein. Auch deine neuen Aufgaben werden dir erklärt.
Wichtige Dinge solltest du dir auf einem Block notieren und sobald etwas unklar ist, frag einfach nach! Du bist neu hier und du bist Praktikant, dh. du musst und kannst nicht alles wissen. Du bist dort, um zu lernen. Indem du Fragen stellst, zeigst du Interesse und Engagement. Allerdings solltest du nicht bei jeder Kleinigkeit bei den Kollegen auf der Matte stehen.

5. Engagement zeigen

Auch wenn gerade nichts zu tun ist, sollte man nicht planlos herumstehen oder die Zeit am Schreibtisch absitzen. Überlege dir eigenständig etwas, bring Vorschläge ein und erkundige dich, wem du zur Hand gehen könntest. Sollte dennoch ein absoluter Leerlauf entstehen, frage, ob du in der Zwischenzeit dein Praktikumsprotokoll vorbereiten oder die Unternehmensbroschüre bzw. Fachzeitschriften lesen darfst. So punktest du mit Eigeninitiative, Ehrgeiz und Selbstständigkeit.

6. Sorgfältig arbeiten

Auch wenn man dir typische „Praktikantentätigkeiten“ aufgibt, wie langweilige Listen abarbeiten, Kaffee kochen oder kopieren – maule nicht und erledige die Arbeiten zügig und sorgfältig. Sei dir dafür nicht zu schade, denn solche Tätigkeiten gehören mitunter dazu. Die Diva raushängen zu lassen, kommt nie gut an.

7. Nachfragen

Ergeben sich Fragen bei kleinen und großen Problemen, bitte sofort um Aufklärung und Hilfe. Es gibt tatsächlich keine dummen Fragen! Gerade am Anfang des Praktikums gesteht man dir Rückfragen gerne zu.

 

Tipps für den weiteren Ablauf deines Praktikums

  • Nimm Feedback an: Niemand ist vor Kritik gefeit, schon gar nicht Praktikanten, denn sie sind ja schließlich im Unternehmen um zu lernen. Nimm Kritik an deiner Arbeit nie persönlich, denn so ist sie nicht gemeint. Zeige stattdessen Lernbereitschaft und nimm negatives Feedback als Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.
  • Zeige Teamgeist und Hilfsbereitschaft: Biete bereitwillig deine Hilfe an, auch wenn es nur kleine „Hilfsjobs“ sind. So beweist du deinen Kollegen Teamgeist und Empathie. Apropos: für den Teamgeist ist das gemeinsame Mittagessen enorm wichtig – schlage nie eine Einladung zum Mittagessen mitzukommen aus (besonders nicht am Anfang). Falls du nicht gefragt wirst, frage nach, ob du mitkommen kannst. Bei der gemeinsamen Mittagspause herrscht ein lockerer Ton, eine entspannte Atmosphäre – hier lassen sich Fragen und Problemchen leichter besprechen. Und du erhältst einen Einblick in wichtige Interna.
  • Vermeide Lästerfallen: Auch wenn’s verlockend ist, halte dich lieber zurück, wenn getuschelt und gelästert wird. Beobachte erst ein Weilchen die Situation und finde heraus, wer zu welchem Lager gehört, und bleibe im Zweifelsfall lieber neutral und unparteiisch.
  • Networking ist wichtig: Nach wie vor ist Vitamin B bei der Jobsuche äußerst wirksam, deshalb solltest du dein Praktikum klarerweise auch zum Knüpfen von Kontakten nutzen. Und so geht’s: Nimm am täglichen Kaffeetratsch teil, erzähle auch mal Privates (aber nicht zu viel!) und vernetze dich mit deinen Kollegen bei Sozialen Netzwerken – achte aber darauf, welche Informationen du auf deinem Profil freigibst. Halte auch nach deiner Praktikumszeit Kontakt zu deinen Kollegen.
  • Vergiss nicht auf dein Zeugnis: Gegen Ende des Praktikums solltest du deinen Vorgesetzten um ein individuelles Zeugnis bitten. Dieses ist wichtig für deinen lückenlosen Lebenslauf und die zukünftigen Bewerbungen. Du kannst damit dokumentieren, was deine Aufgaben waren und was du gelernt hast.
  • Bereite deinen Berufseinstieg vor: Besprich am Ende der Praktikumszeit, inwieweitdu weiterhin für das Unternehmen tätig sein kannst. Falls in der Abteilung, in der du dein Praktikum absolviert hast, keine Stelle frei ist, nutze die restliche Zeit im Unternehmen, um dich bei anderen Abteilungen dahingehend zu erkundigen. Zudem empfiehlt es sich (um sich vor leeren Versprechungen zu schützen), einen Termin nach dem Praktikum zu vereinbaren, um eventuelle Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu besprechen. Dadurch schaffst du Verbindlichkeit und bleibst mit dem Unternehmen in Verbindung.

Für einen reibungslosen Start in deinen fixen Job, sind Praktika während der Studienzeit sehr hilfreich, denn sie kommen im Lebenslauf immer sehr gut an. Auch Nebenjobs können im Lebenslauf sehr vorteilhaft sein, auch wenn die Jobs manchmal sehr skurril sein können.

So schreibst du den perfekten Lebenslauf für dein nächstes Praktikum!

 

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 Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Bewerbungsvorlagen

Lebenslauf und Anschreiben: Bewerbungsvorlagen zum Download

Was gehört in einen Lebenslauf und wie sieht das optimale Bewerbungsschreiben aus? Wir haben die passenden Bewerbungsvorlagen.

Die nachfolgenden Vorlagen helfen dir beim Schreiben eines Lebenslaufs und erleichtern dir das Formulieren deines Bewerbungsschreibens. Und sie liefern Ideen und Anleitungen zu Aufbau, Struktur, Inhalt und Layout deiner Bewerbungsunterlagen.

Bewerbungsvorlagen zum kostenlosen Download

Der tabellarische Lebenslauf ist heute Standard: Durch die übersichtliche Gestaltung kann das Profil und die Eignung des Kandidaten schnell erfasst werden. Links Zeitangaben, rechts Fakten. Inhaltlich gibt der Lebenslauf Aufschluss über deine persönlichen Daten, enthält Angaben zu deinem beruflichen Werdegang und deiner Berufserfahrung sowie nachweisbare Qualifikationen und Informationen über Interessen und weiteres Engagement. Kurz: Er bietet dem Personaler einen klar strukturierten Überblick über deine Person.

Mehr Tipps zum perfekten Lebenslauf haben wir hier für dich vorbereitet.

Word Mustervorlage Lebenslauf klassisch
vorlage_lebenslauf_kreativ_01 Word Mustervorlage Lebenslauf kreativ
Photoshop Mustervorlage Lebenslauf als Infografik 

Im Gegensatz zum Lebenslauf vermittelt das Bewerbungsanschreiben die Motivation des Bewerbers. Hier kannst du klar und deutlich herausstreichen, warum du dich für den Job bewirbst und warum du der beste Kandidat für die vakante Stelle bist. Im Bewerbungsschreiben vermittelst du einen ersten Eindruck über deine Person und deine Fähigkeiten – nütze also die Chance, dich von anderen Bewerbern positiv abzuheben.

Vorlagen für ein Bewerbungsschreiben sind natürlich superprakttisch aber vergiss nicht diese wirklich nur als Inspirationsquelle zu verwenden – das Motivationsschreiben oder Bewerbungsschreiben sollte im besten Falle eine persönliche und individuelle Nachricht an das Unternehmen sein. Unsere Kollegen bei StepStone haben 6 unterschiedliche Vorlagen je nach Berufsfeld zusammengestellt.

 

Also auf geht’s! Job finden und bewerben!

 

Wir wünschen dir viel Glück bei deiner nächsten Bewerbung!

Die passenden Jobangebote für geringfügige Beschäftigung, Studentenjobs, Nebenjobs und Praktika findest du auf unijobs.at.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.
Sommerjob

Dein Sommerjob im Ausland

Dich hat das Fernweh gepackt? Du möchtest ein neues Land kennenlernen und dabei auch noch Geld verdienen? Die Bandbreite von möglichen Sommerjobs im Ausland reicht von der Mitarbeit auf einer neuseeländischen Farm, über den Verkauf von Souvenirs in Südfrankreich bis hin zu einem Berufspraktikum in den USA.

Ein Auslandsaufenthalt erfordert stets eine gute Planung und Organisation, darum haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Auslandsjobs zusammen getragen:

In welchen Ländern kann ich jobben?

Innerhalb der Europäischen Union ist die Suche nach einem geeigneten Sommerjob relativ unkompliziert, denn als EU-Staatsbürger benötigt man keine gesonderte Arbeitsgenehmigung.
Willst du einen Job außerhalb Europas finden, solltest du ausreichend Vorbereitungszeit dafür einplanen. Du wirst dafür eine Arbeitsgenehmigung (und eventuell auch ein Visum) brauchen und weitere rechtliche Rahmenbedingungen abklären müssen. Am besten du setzt dich mit der jeweiligen Botschaft des Ziellandes in Österreich in Verbindung.

Welche Voraussetzungen muss ich für einen Sommerjob im Ausland erfüllen?

Oft wird eine bestimmte Ausbildung oder bereits Berufserfahrung in dem Arbeitsbereich gesucht, bei anderen Jobs kannst du alles Notwendige in den ersten Tagen lernen. Wichtig ist auf alle Fälle, dass du volljährig bist und dich einigermaßen in der Landessprache bzw. auf Englisch verständigen kannst. Falls du deine Fremsprachen richtig nachweisen musst, hilft dir der Artikel von StepStone weiter.

Wo finde ich einen Sommerjob im Ausland?

Wie so häufig gilt auch hier: Entweder du organisierst deinen Sommerjob selbst, oder du buchst ihn über eine Organisation. Letzteres kostet zwar insgesamt etwas mehr Geld, dafür musst du dir in der Regel den Job nicht selbst suchen, die Erledigung vieler Formalitäten bleibt dir erspart und du hast bei Problemen vor Ort immer einen Ansprechpartner.

Wie auch in Österreich gibt es in den meisten Ländern Online-Jobplattformen und Medien, in denen Stelleninserate für Sommerjobs und Praktika ausgeschrieben werden. Aber auch Jobportale wie www.unijobs.at und www.stepstone.at veröffentlichen sowohl nationale als auch internationale Jobinserate.

Was muss ich sonst noch beachten?

Gehaltsniveaus können je nach Land und Branche variieren. Auch die Lebenshaltungskosten (Wohnung, Lebensmittel, Reisekosten, Handy, …) können von Land zu Land stark variieren. Kläre unbedingt auch mit deinem Arbeitgeber bzw. mit deiner Versicherungsanstalt welcher Versicherungsschutz für dich besteht.

Strebst du eine Karriere im Ausland an, hat das Team von StepStone den idealen Artikel dazu.

Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Sommerjob!

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Praktika Lebenslauf

Praktika im Lebenslauf – Wie pimpst du deine Berufserfahrung?

Ein Praktikum ist mehr als nur Kaffee kochen – zumindest sollte das aus deinem Lebenslauf klar hervorgehen. Durch eine geschickte Wortwahl lassen sich einzelne Stationen positiver darstellen als sie es vielleicht waren…

Manche Berufserfahrungen werden besonders hervorgehoben, andere sollte man besser nicht erwähnen.

Warum und wieso, das liest du in unserem heutigen Artikel zum Thema Praktika im Lebenslauf.

Vor allem wenn du frisch von der Uni kommst und noch keine bis wenig Joberfahrung vorzuweisen hast, sind Praktika wichtige Referenzen deiner Praxiserfahrung.

Praktika im Lebenslauf – Welche solltest du angeben?

Kurz: Diejenigen, die relevant für die ausgeschriebene Stelle sind.

Erwähne die Praktika im Lebenslauf, wenn die ausgeübte Tätigkeit im direkten Zusammenhang mit den Anforderungen im Stelleninserat steht.
Je direkter der Bezug zur Stelle, desto größer die Chancen, den Job zu bekommen. Aber auch indirekte Zusammenhänge haben ihre Berechtigung und sollen im Lebenslauf angeführt werden, wenn sie relevant sind und einen Mehrwert für das Unternehmen bieten (z.B. der Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen durch ein Auslandspraktikum).

Der Sinn und Zweck von Praktika im Lebenslauf ist es, das Profil des Bewerbers abzurunden und seine praktischen Qualifikationen zu belegen.

Wo und wie kommen deine Praktika im Lebenslauf gut zur Geltung?

Angeführt werden sie in der Rubrik „Praktika“ bzw. „Berufserfahrung“. Versuch die Inhalte so präzise und aussagekräftig wie möglich zu beschreiben, indem du folgende Fragen beantwortest:

  • In welchem Zeitraum, bei welchem Unternehmen, in welcher Abteilung habe ich das Praktikum absolviert?
  • Was waren meine konkreten Aufgaben und was konnte ich bewirken?
  • Welche Skills habe ich dadurch erworben?
  • Welchen Mehrwert konnte ich dem Unternehmen bieten?
  • Wie lässt sich positiv und präzise beschreiben, was ich gemacht habe?

Der Personaler soll auf einen Blick erkennen, wie du mit dieser Praxiserfahrung das Unternehmen unterstützen kannst.

Überlege, welche starken Wörter du zur Beschreibung deiner Tätigkeiten und erworbenen Fähigkeiten verwenden kannst. Die Formulierungen sollen natürlich zur Branche und zum Stellenprofil passen (Fachbegriffe)!

Eine präzise Wortwahl beeinflusst mehr Entscheidungen als viele meinen.

Die richtige Formulierung macht viel aus: Wer brüstet sich unter dem Punkt Berufserfahrung schon gerne damit, während des Praktikums Hilfsarbeiten wie Kaffee kochen oder Akten schlichten übernommen zu haben?

Ausdrücke wie „kopieren und scannen“ oder „Hilfsarbeit“ haben in einem Lebenslauf nichts verloren – auch wenn sie die verrichtete Arbeit trefflich beschreiben. Sie sollten durch positiv besetzte Wörter ersetzt werden – denn auch einfache Tätigkeiten lassen sich durch die richtige Wortwahl vorteilhafter darstellen.

Einige Beispiele:

  • Du hast die Adressen in der Kundendatenbank aktualisiert?
    Dies lässt sich unter dem Begriff „Datenmanagement“ oder „Management von Kundendaten“ vorteilhaft zusammenfassen.
  • Du hast die Facebookseite eines kleinen Unternehmens betreut?
    Mit „Social MediaRedaktion, Content Curation auf Facebook und Community Management“ kannst du punkten.
  • Du hast in einem Callcenter Auskünfte erteilt?
    Dann steht in deinem Lebenslauf: „Kundenmanagement, Kundenbetreuung, Telemarketing“.
  • Du hast gekellnert und Geschirr abgetrocknet?
    Du hast also als „Servicekraft in der Gastronomie“ wertvolle Erfahrungen gesammelt.
  • Du hast Dokumente sortiert, Unterlagen kopiert, Gäste empfangen?
    Dann verwende die Formulierung „Empfang und Büromanagement“.
  • Den Begriff „Hilfsarbeit“ kannst du positiver mit „Unterstützung in der Abteilung xy“ umschreiben.
  • Du hast Flyer und Plakate am PC zusammengebastelt?
    „Konzeption, Gestaltung und Realisierung von Werbemitteln“ fühlt sich gleich besser an als „Entwurf von Flyern“.

Fazit: Es geht darum, sich nicht unter Wert zu verkaufen!

Dennoch: Nicht übertreiben oder gar lügen!
Denn spätestens beim Bewerbungsgespräch kann der Personaler nachhaken, ob die Angaben deiner Praktika im Lebenslauf auch der Wahrheit entsprechen.

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Die 7 größten Fehler bei der Jobsuche

Die 7 größten Fehler bei der Jobsuche

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und ebenso ist noch kein Master (oder Bachelor) in den Job-Himmel aufgestiegen, ohne über kleine Fehler bei der Jobsuche zu stolpern. Das ist auch gut so, denn aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Einige dieser fails kann man sich aber auch sparen.

Diese Fehler bei der Jobsuche kannst du als Berufsanfänger vermeiden

1. Prokrastinieren.

Was du heute kannst besorgen, verschiebst du lieber gleich auf morgen? Kennen wir doch alle nur zu gut, oder? Trotzdem (oder gerade deshalb) raten wir dir: Fang lieber früh als spät an, Jobinserate zu durchforsten, deinen Lebenslauf auf den neuesten Stand zu bringen und massgeschneiderte Bewerbungsschreiben zu verfassen! Denn bevor du dich versiehst, sind ein paar Wochen um und begehrte Stellen sind ohnehin schnell vergeben. Wobei wir schon beim nächsten Punkt wären:

2. Sich entmutigen lassen.

Auch wenn du die gefühlt 2731. Bewerbung abgeschickt und noch immer keine positive Rückmeldung erhalten hast, lass dich nicht unterkriegen! Klar, Absagen sind frustrierend aber noch lange kein Grund, deine Fähigkeiten und Kompetenzen in Frage zu stellen. Denk positiv und gönn dir im Bewerbungsprozess und bei der Jobsuche auch Schaffenspausen, lass die Seele baumeln, lenk dich ab und umgib dich mit Menschen, die dich wieder motivieren! Alles wird gut – du musst nur dranbleiben. Hier findest du mehr Tipps, wie man mit sogenanntem Bewerbungs-Ghosting umgehen kann.

3. Keinen Vorteil aus Kontakten ziehen.

Gute Kontakte sind bei der Jobsuche Gold Wert und wer gut vernetzt ist, hat darum bessere Chancen. Dein Netzwerk außer Acht zu lassen, wäre also hier ein großer Fehler. Lass dein Umfeld wissen, dass du auf der Suche nach einem Job bist und bitte sie, die Augen und Ohren für dich offen zu halten. Häufig können Freunde und Bekannte in ihrer eigenen Firma nachfragen, ob es zur Zeit Vakanzen gibt. Ebenso empfiehlt es sich, gute Kontakte aus Unizeiten, Praktika oder alten Jobs zu pflegen.

4. Sich allein auf das Netzwerk verlassen.

Auf der anderen Seite ist es ein beliebter Anfängerfehler, sich allein auf private und berufliche Kontakte zu verlassen. Nicht immer führt dieser Weg zum Ziel. Vor allem wenn man wählerisch und auf der Suche nach den Traumjob ist. Diese Variante ist also eine ziemlich riskante Angelegenheit. Mach dich immer auch selbst auf die Suche und durchforste Online-Jobbörsen nach relevanten Stellenangeboten.

5. Möglichkeiten ungenutzt lassen.

Viele Firmen bieten auf ihrer Online-Unternehmensseite eine Möglichkeit zur direkten Bewerbung über eine Bewerbungsmaske an. Oft gehen diese anonymen Bewerbungen jedoch in der Masse unter. Viel besser dagegen ist es, den Personalverantwortlichen in einer Mail persönlich zu kontaktieren und ein maßgeschneidertes Bewerbungsschreiben zu senden. Es gibt auch noch andere Möglichkeiten, die man bei der Jobsuche nicht unbeachtet lassen sollte. Wie wäre es, sich einfach finden zu lassen? Online-Stellenportale wie unijobs.at oder StepStone.at bieten mit dem Kandidaten-Pool die Möglichkeit, den Lebenslauf hochzuladen und sich von attraktiven Arbeitgebern finden zu lassen. Oder du lässt dir mit dem unijobs.at JobAgent aktuelle Jobangebote mailen, die zu deinen Sucheinstellungen passen.

6. Jobinterviews absagen.

Du bist dir unsicher, ob der Job wirklich zu dir passt? Daher denkst du: Lieber den Termin absagen und die Zeit anderweitig nutzen. Ein großer Fehler, denn bei jedem Bewerbungsgespräch lernst du dazu, sammelst Gesprächserfahrungen. Wenn du voreilig Jobinterviews absagst, lässt du womöglich eine Chance auf einen guten Job vorbeiziehen. Ein Bewerbungsgespräch ablehnen oder absagen solltest du nur aus gutem Grund (Krankheit, bereits eine passende Stelle gefunden).

7. Schlecht informiert sein.

Vorbereitung ist alles! Bereite dich auf den Bewerbungsprozess gut vor und nimm Hilfe von unterschiedlichen Seiten an. Hol dir Information und Motivation aus Karrieremagazinen oder aus den Artikeln auf unserem unijobs-Blog – hier findest du viele Antworten rund um Bewerbung und Jobsuche.

 

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Motivationstief im Studium? Überliste den inneren Schweinehund!

Motivationstief im Studium? Überliste den inneren Schweinehund!

Die Vorlesung an der Uni hat sich als langweilig herausgestellt, die Seminararbeit wartet schon seit Monaten unter dem großen Papierstapel auf deinem Schreibtisch und heute morgen bist du aufgewacht und wärst am liebsten im Bett geblieben?

Dabei interessierst du dich wirklich für die Themen, das Studium an sich macht Spaß und normalerweise besuchst du gerne die Universitätsbibliothek um zu schmökern oder zu lernen.

Trotzdem kennst du diese Phasen, in denen du dich einfach nicht motivieren kannst, das nötige Engagement für dein Studium aufzubringen. Die gute Nachricht: Motivationstiefs hat jedeR StudentIn ab und zu, solche Phasen sind völlig normal.

Und: Falls es sich nicht um einen Dauerzustand handelt, lassen sich Motivationstiefs gut überwinden. Merke: Auch der innere Schweinehund ist nur ein Mensch 😉 und lässt sich austricksen.

unijobs.at sagt dir, wie´s geht:

1) Mach dir bewusst, warum du eigentlich studierst, was du dir von deinem Studium erwartest und was dir daran Spaß macht – notiere die überzeugende (!) Antwort schriftlich auf einem Zettel. Benutze positive Formulierungen und hänge den Zettel gut sichtbar in der Wohnung/am Schreibtisch/am Kühlschrank auf. Er wird dich an dein Vorhaben erinnern und dir ein positives Gefühl geben.

2) Du bist der Typ, der gut in der Gruppe lernt? Dann such dir motivierte MitstudentInnen und tausche dich mit ihnen aus. Es macht Spaß, wissenschaftliche Themen in der Gruppe zu diskutieren bzw. zu erarbeiten. Von motivierten Mitstreitern kannst du dreierlei profitieren: ihr motiviert euch gegenseitig, du erhältst emotionale Unterstützung und es gibt verbindliche Absprachen.

3) Belohne dich für die Anstrengung! Erfolge sind hart verdient und sollen natürlich auch gefeiert werden. Gönn dir unbedingt eine Pause zwischen den Lernphasen, ein bisschen Zeit und Entspannung.

4) Sorge für einen aktiven Ausgleich zum Lernen! Am besten eignet sich dafür Bewegung. Du kannst abschalten, bekommst deinen Kopf frei und die Bewegung gibt dir neue Energie und Motivation für das Studieren.

5) Denk an dein größtes Erfolgserlebnis im Studium zurück, wie hast du dich dabei gefühlt? Nutze dieses postives Gefühl als Ansporn und visualisiere den postiven Ausgang auch für gegenwärtige Projekte.

6) Die Ziele klar zu formulieren, das hilft bei einem Motivationstief. Definiere dabei kleine Schritte zum Erfolg. Schreibe eine Liste mit diesen vielen Mini-Zielen und setze dich konsequent damit auseinander. Du wirst sehen, bei diesen leicht umsetzbaren Aufgaben wirst du einen Punkt nach dem anderen abhaken – so hast du viele kleine Erfolgserlebnisse und am Ende bist du einen großen Schritt weiter. Konkret formulierte Ziele wie „Buch XY ausleihen“ und „Kapitel X lesen und zusammenfassen“ lassen sich viel einfacher erreichen als ungenau formulierte Vorhaben wie „Nächstes Semester fleißiger sein“.

7) Bleib realistisch und schreibe dich lieber für weniger Vorlesungen ein als eine Vielzahl von Kursen zu besuchen. So behältst du den Überblick, kannst deine volle Konzentration hineinstecken – dies äußert sich dann auch in den Noten am Semesterende.

Das unijobs.at-Team wünscht dir:

Viel Glück und einen Turboboost an Motivation und Energie!

Fotonachweis: thinkstock.de
Ferialjob: Geld oder Erfahrung?

Ferialjob: Geld oder Erfahrung?

Wer sich in den Ferien statt in den Pool ins Arbeitsleben stürzt, der verfolgt meist eins der beiden Ziele: Geld verdienen oder Erfahrung sammeln.

Der erste Kontakt mit der Arbeitswelt

Für viele Studierende und Schüler ist der erste Ferialjob auch der erste Kontakt mit der Berufswelt. Die Gründe, in der freien Zeit zu arbeiten sind vielfältig. Für die einen ist der Ferialjob eine Möglichkeit, um sich gutes Taschengeld dazuzuverdienen und z.B. die Urlaubsreise zu finanzieren – für die anderen bedeutet es ein erstes Hineinschnuppern in die angestrebte Berufsbranche und fungiert damit als beruflicher Vorsprung. Im besten Fall lässt sich beides miteinander vereinen.

In jedem Fall jedoch lernt man so einiges über die Arbeitswelt und für das zukünftige Arbeitsleben.

Welche Ferienjobs gibt es?

Die meisten Ferial- und Nebenjobs gibt es in Tourismus und Gastronomie, gefolgt von Ferialjobs im sozialen Bereich (Kinderbetreuung, Nachhilfe), im Handel, in technischen Berufen, Jobs im Promotionbereich, Callcenter oder im Zuge von Veranstaltungen.

Ferialjob: Wann und wie bewerbe ich mich?

Vorbereitung

Ein guter Plan spart Zeit und Nerven. Um sich auf die Herausforderungen im neuen Jahr und somit den Ferienjob vorzubereiten, empfiehlt es sich, rechtzeitig Informationen einzuholen (zu Beginn des Jahres für den kommenden Sommer) – und das tust du hiermit ja bereits!

  • Was will und was kann ich arbeiten? Was möchte ich auf keinen Fall tun?
  • Was kann ich einem Unternehmen bieten? Wo liegen meine Stärken und in welchem Bereich möchte ich erste Erfahrungen sammeln?
  • Was erwarte ich mir von meinem Ferialjob: Berufsorientierung, Geld oder Zusatzqualifikationen?

Diese Eingrenzung erleichtert dir die Suche nach dem passenden Job.

Jobsuche: Wo finde ich freie Stellen?

Such dir Unterstützung!

Es empfiehlt sich, so vielen Leuten wie möglich von deiner Jobsuche zu erzählen. Ganz oft ergibt sich im Bekanntenkreis etwas. Denn nicht alle Unternehmen schreiben offene Stellen aus, sondern verlassen sich auf Empfehlungen von Mitarbeitern.

Nutze Online-Jobbörsen!

Durchforste regelmäßig Online-Jobbörsen nach Ferialjob-Angeboten. Auf unijobs.at gibt es jeden Menge Stellengebote für die Ferienzeit und zusätzlich hast du dort die Möglichkeit, einen Suchagenten einzurichten – so bekommst du passende Jobangebote per Mail zugeschickt. Auf unijobs.at sind übrigens alle Stellenofferte mit einer Gehaltsangabe versehen.

Sei direkt: Initiativbewerbung!

Natürlich kannst du dich auch aktiv auf die Suche machen, indem du dich auf Eigeninitiative bei deinen Wunschunternehmen bewirbst. Viele Firmen sind außerdem bei Karrieremessen verteten – du kannst dich natürlich direkt vor Ort informieren, ob es offene Stellen für die Ferienzeit gibt.

Was muss ich bei Bewerbungen beachten?

Stelle dir bzgl. Selbstdarstellung und Eigenwerbung folgende Fragen:

  • Was erwartet der Arbeitgeber?
  • Erfülle ich die Anforderungen?
  • Was kann ich dem Unternehmen bieten?
  • Wie kann ich mich möglichst positiv präsentieren?

Der richtige Zeitpunkt

Prinzipiell gilt: Je früher du dran bist, desto besser stehen deine Chancen einen Ferialjob in deiner Wunschbranche bzw. deinem Wunschunternehmen zu ergattern.

TIPP: Mindestens ein halbes Jahr vorher bewerben!

Ablauf Bewerbungsprozess

1. Informationen einholen

Bei Ferienjobs empfiehlt es sich, vorerst persönlich Kontakt aufzunehmen, um nachzufragen ob Ferialpraktikanten aufgenommen werden (telefonisch, per e-Mail, persönlich z.B. auf Jobmesse)

2. Bewerbung verfassen

In jedem Fall müssen Motivationsschreiben und Lebenslauf schriftlich übermittelt werden. Vergiss nicht, das Motivationsschreiben speziell auf den ausgeschriebenen Job zu verfassen.

Das Bewerbungsschreiben soll kurz und übersichtlich gefasst sein, deine Fähigkeiten und Motivation übermitteln und herausstreichen, warum du die geeignete Person für die Stelle bist.

Dein Lebenslauf stellt eine Übersicht über deine Daten, deinen bisherigen Werdegang und deine Fähigkeiten und Erfahrungen dar. Der Lebenslauf enthält ein aktuelles, seriöses Foto sowie Kontaktinformationen und soll eine klare Gliederung aufweisen, damit er gut lesbar ist.

TIPP: Wie du ein überzeugendes Motivationsschreiben verfasst und wie ein Lebenslauf aufgebaut ist, kannst du hier nachlesen. Inkl. Vorlagen!

Rechtliches

Wie sieht es bei einem Ferienjob mit Steuern und Versicherung aus?
Ein Ferialjob ist ein richtiges Arbeitsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten. Die Arbeiterkammer hat Tipps und Infos rund um Arbeitsvertrag, Urlaubsanspruch, Sozialversicherung uvm. für euch zusammengestellt.

TIPP: Lass dir ein Zeugnis über deinen Ferienjob geben und füge es zu deiner Bewerbungsmappe dazu.

Die passenden Jobangebote für geringfügige Beschäftigung, Studentenjobs, Nebenjobs und Praktika findest du auf unijobs.at.

 
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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

Bewerbung: Der richtige Zeitpunkt

Bewerbung: Der richtige Zeitpunkt

Das Ende deines Studiums steht kurz bevor, du absolvierst noch die letzten Prüfungen und ein Thema für die Masterarbeit ist auch schon fixiert. Und obwohl dies natürlich eine stressige Zeit für dich ist, solltest du jetzt schon an die Zeit nach deinem Uniabschluss denken und dich mit der Frage nach Job und Bewerbung auseinandersetzen.

Denn UniversitätsabsolventInnen benötigen in der Regel einige Monate bis sie ihre erste Vollzeitstelle gefunden haben. Je nach Studienrichtung kann es schneller gehen oder auch bis zu einem Jahr dauern, bis man einen Job in der Tasche hat.

Es empfiehlt sich also so früh wie möglich mit dem Bewerbungsprozess starten, auch wenn der Abschluss an der Universität noch vor einem liegt. Also drei bis sechs Monate vor Studienende.

Der richtige Zeitpunkt? So früh wie möglich!

Die Bewerbungsunterlagen für den Arbeitsmarkt fit zu machen beansprucht jedoch Zeit und einen gewissen Arbeitsaufwand.

Bewerbung: Was ist zu tun?

Die Bewerbungsmappe muss auf den letzten Stand gebracht werden und selbstverständlich soll jede Bewerbung auf die jeweilige Stelle individuell angepasst und zugeschnitten sein.

Es erfordert daher auch Zeit, Informationen über das Unternehmen und die Branche einzuholen. Zeit, die während der finalen Phase im Studium oft knapp bemessen ist.

Jetzt gilt es abzuwägen: Lernt es sich leichter, wenn du weißt, den Arbeitsvertrag ergo den neuen Job schon in der Tasche zu haben, oder lässt du deine volle Konzentration doch lieber in Lernstoff und Abschlussarbeit fließen?

Bei Arbeitgebern macht es jedenfalls einen guten Eindruck, wenn sich Studierende schon vor ihrem Abschluss bewerben. Es zeugt von Engagement und Zielstrebigkeit.

 

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Karriere: 6 Dinge die ich gerne vor Ende des Studiums gewusst hätte!

Karriere: 6 Dinge die ich gerne vor Ende des Studiums gewusst hätte!

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums gilt es für die Absolventen, viele Entscheidungen zu treffen und unter anderem auch, einen ersten Arbeitsplatz zu finden.

Karriere: Was wir gerne vor Beendigung unseres Studiums gewusst hätten

(Gute) Noten sind nicht alles

Entscheiden wirklich deine Noten während des Studiums darüber, ob du den Job bekommst oder nicht?
Noten sind dafür gedacht, dass man an ihnen ablesen kann, wie gut man ist. Sie sollen Arbeitgebern helfen, die Leistung eines Kandidaten und somit die Eignung für die Stelle einzuschätzen. Das Problem ist: Das funktioniert meist nicht. Noten hängen nicht allein von der Leistung ab, sie sind individuell zu bewerten, denn in allen Fächern gibt es unterschiedliche Maßstäbe. Personaler sind sich dieser Problematik durchaus bewusst. Und das sollten auch Uniabsolventen sein. Was also ist aussagekräftiger als eine Zeugnisnote? Was zählt für den Arbeitgeber wenn er/sie die Bewerbung eines Kandidaten vor sich liegen hat?

Firmen wünschen sich Bewerber mit beruflicher Erfahrung, mit Praxis oder besonderen Kenntnissen in bestimmten Bereichen. Gute Noten sind für die Karriere wichtig, aber sie sind nicht alles. Wer bereits in einem Bereich gearbeitet hat, hat dabei auch gewisse Qualifikationen erworben, die ihn/sie für Arbeitgeber attraktiv und interessant machen.

Für dich bedeutet das: Such dir lieber schon vor Abschluss Praktika und Jobs, die in deine Richtung gehen. Ergreife die Chance!

Der optimale Zeitpunkt der Bewerbung

Wann sollten Studenten anfangen, sich zu bewerben? Als Faustregel gilt, Bewerbungen etwa ein halbes Jahr vor dem gewünschten Einstiegstermin loszuschicken. Denn oft brauchen die Personalentscheider eine ganze Weile von der ersten Sichtung der Unterlagen bis zur Entscheidung. Offene Stellen findest du über Online-Jobbörsen und Karriereportale im Internet sowie die Websites der Unternehmen.
Eine zweite Möglichkeit ist es, sein Glück per Intitiativbewerbung zu versuchen.
Mit einer Initiativbewerbung kann man sich bei einem Unternehmen bewerben, auch wenn zur Zeit keine aktuellen Stellenangebote ausgeschrieben sind. Viele Arbeitgeber wissen diese Art der Eigeninitiative zu schätzen und so werden einige Jobs schon vor der offiziellen Ausschreibung durch Initiativbewerber besetzt.

Sollte es nicht auf Anhieb klappen: Falls in dem Unternehmen derzeit keine Vakanzen bestehen, kann der HR-Verantwortliche die Initiativbewerbung auch zu einem späteren Zeitpunkt noch in Betracht ziehen.

Der erste Eindruck zählt – die Bewerbungsunterlagen

Eine gelungene schriftliche Bewerbung ist der erste Schritt auf dem Weg deiner Karriere. Sie ist dein Aushängeschild, sie soll den Personaler von deinen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten überzeugen und ein authentisches Bild von dir vermitteln. Worauf solltest du neben einer klaren und strukturierten Gestaltung achten? Wie schaffst du es, den Arbeitgeber zu überzeugen, dass du der/die Richtige für die ausgeschriebene Stelle bist? Die Antworten auf diese Fragen und findest du hier.

Netzwerke pflegen

Kommunikation ist das wichtigste Handwerkszeug in all deinen künftigen Beziehungen. Sei es privat oder beruflich.

Was die berufliche Ebene anbelangt, wissen wir alle, dass vor allem soziale Kontakte gut als Door Opener für den ersten Job funktionieren. Studierende sollten in ihrem Studium dementsprechend ein Netzwerk aufbauen und ihre Kontakte pflegen. Damit die Kontakte beim Berufseinstieg helfen, müssen sie auch fachlich geprägt sein – nur so gelangt man an Jobs, die auch der Ausbildung angemessen sind. So empfiehlt es sich, die berufsrelevanten Kontakte zu aktivieren, die man während seiner Praktika gesammelt hat.
Freunde, Familienmitglieder und persönliche Bekannte können dir jedoch als Vorbilder gute Dienste leisten und auf deinem Weg zum beruflichen Erfolg als Role Models von großer Bedeutung sein. Die Freundin, die ihr eigenes Café eröffnet hat, der gehörlose Professor, der seine Studierenden in der Vorlesung mitreisst, die sozial engagierte Studienkollegin, die in ihrer Freizeit Gutes tut.
Role Models vermitteln mit ihrer Vorbildwirkung, was im Leben und im Beruf möglich ist und zeigen unterschiedliche Lebensmodelle auf. Es gibt bestimmt auch in deinem Umfeld Vorbilder, von denen du möglichst konkrete Verhaltensweisen abschauen kannst und die dich immer wieder inspirieren und motivieren, deinen eigenen Weg zu gehen.

Weiterbildung hinterfragen

Viele Hochschulabsolventen fühlen sich nach Abschluss des Studiums nicht sofort bereit, ins Arbeitsleben einzusteigen oder sie benötigen etwas länger für die Suche nach dem geeigneten Job.

Sie hängen aus diesem Grund erstmal noch eine Zusatzausbildung ans Studium an. Viele Absolventen haben auch das Gefühl, ihre Detailwissen für den Berufseinstieg noch vertiefen zu müssen, um bei den ausgeschriebenen Stellenangeboten erfolgreich zu sein. Meist klingt das Weiterbildungsangebot auch sehr vielversprechend und interessant.
Rastsam ist es jedoch, sich genau zu informieren bevor du ein Weiterbildungsangebot in Anspruch nimmst: Welche Inhalte werden in dem Kurs tatsächlich vermittelt? Benötigst du wirklich ein Zertifikat? Folgenden Fargen solltest du dir selbst stellen: Ist der Wunsch nach Weiterbildung mit dem Angst vor den Sprung ins kalte Wasser verbunden? Ist es ein Versuch, den Berufseinstieg hinauszuzögern?

Der Job – ein Bund fürs Leben?

Meist liegt zu diesem Zeitpunkt, also nach Abschluss des Studiums, das erste Mal im Leben die Verantwortung für Vieles nun bei einem selbst. Und das fühlt sich gut an. Meistens.

Oft hat man auch das Gefühl, dass die Entscheidungen endgültig sind – ganz nach dem Motto: „Was liegt, das pickt.“
Es sind aber keine Entscheidungen fürs Leben, es sind lediglich Entscheidungen, die das Leben beeinflussen. Und wenn sich eine Wahl einmal als falsch herausstellen sollte, dann kann sie revidiert werden. Auch im Bereich Karriere und Beruf. Denn geradlinige Karrierewege sind heute die Ausnahme. Klassische Lebensläufe werden immer seltener. Vielmehr setzt sich das Schlagwort Lebensabschnittsjob durch.
Berufliche Tätigkeiten, basierend auf mehreren Standbeinen, sind im Kommen. Es gibt im Laufe des Lebens immer wieder Phasen, in denen wir uns und unsere berufliche Tätigkeit hinterfragen, oft beeinflusst z.B. durch sich ändernde Lebenssituationen.

Die Suche nach dem richtigen Beruf endet nie und das ist okay so.

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Anm. d. Red.: Dieser Artikel wurde zuerst auf dem Blog der Universität Wien veröffentlicht. Autorin: Mag.a Daniela Wittinger, Karriereberaterin bei Uniport.
 
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

Bitte nicht abschicken! 6 Dinge, die du im Bewerbungsschreiben unbedingt vermeiden solltest

Bitte nicht abschicken! 6 Dinge, die du im Bewerbungsschreiben unbedingt vermeiden solltest

An dieser Stelle haben wir schon oft vorgepredigt, wie entscheidend der erste Eindruck ist – nicht nur im Vorstellungsgespräch, auch im Bewerbungsschreiben. Und dies ist nun einmal die erste Kontaktaufnahme mit dem potentiellen Arbeitgeber und somit auch die erste Arbeitsprobe.
Personalentscheider sehen meist auf den ersten Blick, ob eine Bewerbung etwas taugt und der Kandidat vielversprechend ist oder das Schreiben besser direkt im Papierkorb landet.

Jedem passieren Fehler – aber die meisten davon sind vermeidbar!

Daher gilt hier: Lieber einmal öfter kontrollieren als einmal zuwenig!

6 Dinge, die schreien: Nicht abschicken!

1. Du schweifst vom Thema ab

Du möchtest dich interessant machen und überschwemmst deine Bewerbung mit Informationen über deine Hobbies, irrelevante Nebenjobs während der Schulzeit, tolle Auslandsreisen – interessant ja, nur leider nicht für den Personaler. Denn Informationen dieser Art sind völlig irrelevant – sofern sie nichts mit der Position, auf die du dich bewirbst, zu tun haben. Der Personaler möchte etwas über deine Eignung für die offene Stelle erfahren – das solltest du beim Schreiben deiner Bewerbung stets vor Augen haben.

Auch wenn du ein wenig unterqualifiziert für die Stelle bist, solltest du nicht über die Fähigkeiten und Skills schreiben, die du dir im neuen Job anzueignen erhoffst, sondern über echte Erfahrungen und Eigenschaften, die dich bereits ausmachen und Relevanz für den ausgeschriebenen Job aufweisen. Konzentriere dich aufs Wesentliche!

2. Du plauderst aus dem Nähkästchen

Im Bewerbungsschreiben sind zu private Informationen fehl am Platz. Deine familiäre Situation, politische oder religiöse Ansichten und Hobbies sollten hier nicht angeführt werden. Gleiches gilt für Eigenschaften oder Skills, die für deinen Bereich oder deine Ausbildung selbstverständlich sein sollten. So ist es nicht notwendig, extra anzuführen, dass du Microsoft Word beherrschst und Grundkenntnisse in Englisch besitzt. Diese Dinge werden ohnehin vorausgesetzt. Wie in Punkt 1 gilt: Die Aktivitäten oder Erfahrungen, die du anführst, müssen darlegen, warum du die geeignete Besetzung für den Job bist und dich von anderen Kandidaten abhebst.

3. Dein Bewerbungsschreiben ist nicht unique

Du könntest den Empfänger (also den Unternehmensnamen) problemlos austauschen, und die Bewerbung würde immer noch für einen anderen Arbeitgeber/Job passen? Nicht abschicken! Du könntest deinen Namen gegen den eines beliebigen anderen Kanidaten auswechseln? Nicht abschicken! Deine Bewerbung soll einzigartig sein und einen authentischen Eindruck von dir als Person vermitteln! Zudem muss dein Anschreiben auf die Voraussetzungen in der Stellenbeschreibung abgestimmt sein. Nimm unbedingt Bezug auf das Unternehmen!

4. Deine Bewerbung ist lückenhaft

Lücken kommen nahezu in jedem Lebenslauf vor. Schön sind sie selbstverständlich nicht, also überlege dir wie du sie sinnvoll füllen könntest. Was hast du während dieser Zeit gelernt, welche Fähigkeiten hast du dir angeeignet, wie kannst du die (Aus-)Zeit positiv argumentieren?

5. Formale No-Gos

Viele Personaler schließen vom Layout deiner Unterlagen auf die spätere Arbeitsweise und Sorgfalt des Kandidaten. Daher müssen sowohl Lebenlauf als auch Bewerbungsschreiben formale Kriterien erfüllen. Die da wären: einheitliches Layout, Übersichtlichkeit, Strukturiertheit. Vorsicht beim experimentellen Einsatz von Stilmitteln: Farben, Schriftgrößen, Typen, kursive oder fette Schriften sparsam einsetzen.

6. Du hast nicht an deine Social-Media-Profile gedacht

Nicht alles was du postest, ist ein Segen für deine Karriere-Chancen. Denk daran, Personaler werfen durchaus auch einmal einen Blick auf Facebook oder Xing, um nähere Informationen über einen Bewerber einzuholen! Vor allem abfällige Bemerkungen über die Arbeit oder das Arbeitsumfeld kommen bei potentiellen Arbeitgebern nicht gut an.
Halte deine Profile wie Linked In und Xing stets aktuell und seriös. Und check deine Privatsphäre-Einstellungen, wenn du Informationen über dich teilst, die Recruiter nicht unbedingt kennen müssen.

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.