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8 Tipps für die ersten Tage im neuen Job

Du hast es geschafft! Das Bewerbungsgespräch für den Nebenjob verlief erfolgreich, der Dienstvertrag ist unterschrieben. Vor dir liegen die ersten Tage im neuen Job. Dass diese mit hohen Erwartungen auf beiden Seiten – bei deinem Arbeitgeber und bei dir – verbunden sind, ist klar.

Egal ob Teilzeitjob, Traineeprogramm oder Ferialpraxis: Eigeninitiative und Kommunikationsfreude erleichtern immer den Start. Wir stehen dir mit Tipps zur Seite, damit du dich an deinem neuen Arbeitsplatz von Beginn an wohlfühlst und bei Kollegen und Vorgesetzten einen guten Eindruck hinterlässt.

So bereitest du dich auf den neuen Job vor

Damit du nicht allzu nervös deinem ersten Arbeitstag entgegenblickst, empfehlen wir dir eine gute Vorbereitung auf die neue Aufgabe. Sammle wichtiges Vorwissen und recherchiere im Internet. Ein Mitarbeits-Sternchen erhältst du, wenn du deine zukünftige Führungskraft bereits vorab fragst, ob bzw. wie du dich auf den Arbeitsantritt vorbereiten kannst. Erkundige dich nach einer Einarbeitungs- bzw. Einschulungsphase und mache dich mit deinem neuen Aufgabenbereich vertraut.

8 Tipps für die ersten Tage im neuen Job

1. Pünktlichkeit

Für den ersten Tag planst du am besten einen Zeitpuffer für die Anfahrt zur Arbeitsstelle ein, denn ein Zuspätkommen am allerersten Arbeitstag fällt mit Sicherheit negativ auf.

2. Immer brav lächeln

Sammle Sympathiepunkte, indem du jedem, dem du begegnest, freundlich und mit Respekt gegenüberstehst. Zeige dich hilfsbereit, authentisch, offen und kontaktfreudig und lege gutes Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten an den Tag.

3. Zuhören, beobachten, lernen

An deinem ersten Tag im neuen Job kann es schon vorkommen, dass es zu einem Leerlauf kommt, weil du noch auf das PC-Passwort wartest und der Schreibtisch für dich noch eingerichtet werden muss. Sei darauf vorbereitet und nutze die Zeit, um dich mit der neuen Umgebung bekannt zu machen. Mit welchen Kollegen arbeitest du zusammen, wer hat welche Aufgaben inne? Wo steht der Kopierer? Wo befindet sich das Arbeitsmaterial und wer sind deine Ansprechpartner?
Auch immer ratsam: Frage nach, ob es Unternehmensunterlagen und Arbeitsleitfäden gibt, die du dir in der Zwischenzeit durchlesen kannst.
Ansonsten gilt in den ersten Tagen: Zuhören, beobachten, lernen. Wenn du Augen und Ohren offen hältst und die Umgebung beobachtest, wirst du schnell herausfinden, was vor sich geht: Welche unausgesprochenen Regeln gibt es? Wie ist die Stimmung allgemein? Aber bleibe neutral und beschränke anfängliche Gespräche auf freundlichen Small Talk.

4. Motivation zeigen

Beim Erledigen der Aufgaben ist Flexibilität, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit gefragt. Allzu überengagiert solltest du dich aber auch nicht zeigen, denn das könnte sich negativ auf die „Beziehungsebene“ zu den Kollegen auswirken. Allerdings: Surfen und private Telefongespräche kommen in den ersten Tagen bei Mitarbeitern und Vorgesetzten auch nicht gut an.

5. Fragen stellen und Feedback einholen

Kein Meister ist vom Himmel gefallen – neue Aufgaben und neue Strukturen, da gehören Fehler in den ersten Arbeitstagen oder -wochen dazu. Wenn du nicht weiter weißt, scheu dich nicht davor, Fragen zu stellen und dir die Infos zu holen, die du benötigst. Gesteh dir selbst, den Kollegen und Kunden ein, dass du neu bist – so bleibst du authentisch und vertrauenswürdig.
Nach ein paar Wochen empfiehlt es sich, ein persönliches Feedback bei Vorgesetzten oder Kollegen einzuholen, damit du weißt, wo du stehst und wie du dich gegebenenfalls verbessern kannst. Gleichzeitig hast du bei einem Feedback-Gespräch auch die Möglichkeit, deine bisherigen Eindrücke und Zukunftswünsche anzubringen. Vor dem Gespräch mit dem Chef kannst du dir 2 oder 3 Punkte notieren, die dir wichtig sind z. B. Wie wurdest du von Kollegen aufgenommen? Wie ist die Einarbeitungszeit für dich abgelaufen? Aber auch: Welchen Eindruck hinterlassen du und deine Arbeit?

6. Bau dir ein Netzwerk auf

Einer der ultimativ wichtigsten Ratschläge. Du kannst fachlich noch so gut sein und die besten Ideen haben, du wirst jedoch ein starkes und weitreichendes Netzwerk im Unternehmen brauchen, um deine Projekte und Vorhaben zu realisieren. Unterschätze niemals die Macht eines informellen Netzwerks und plane deine Partnerschaften strategisch.

7. Bringe Ideen ein

Sei aktiv, statt passiv. Soll heißen: Nimm bisherige Abläufe nicht als gegeben hin, sondern nütze deinen frischen und unverbrauchten Blick dafür, eigene und neue Ideen einzubringen, die der gesamten Abteilung nützlich sein können. Dabei geht es nicht darum, alles Bisherige über den Haufen zu werfen, sondern strategisch klug den einen oder anderen Punkt infrage zu stellen und gleich eigene Verbesserungsvorschläge miteinzubringen.

8. Feiere deinen Einstand

Was würde sich besser eignen, um sich bei den Kollegeninnen gut zu positionieren, als den eigenen Einstand im Job zu feiern? Zukünftig wird dafür wohl weniger Zeit bleiben. Bringe Kuchen oder Brötchen mit und sprich dich dazu vorab mit deiner neuen Führungskraft ab. Ganz wichtig: Eine Kleinigkeit genügt vollkommen und auf Alkohol lieber verzichten. Es geht viel mehr um die nette Geste, die symbolisiert, dass du dich auf die zukünftige Zusammenarbeit bereits freust und einen guten Start haben willst.

Weißt du auch schon, worauf du bei deinem ersten Arbeitsvertrag achten solltest?

Denk daran, dein Arbeitgeber hat sich unter all den Bewerbern für dich entschieden, weil er davon überzeugt ist, dass du am besten für Job geeignet bist. Eine neue Arbeitsstelle bietet nicht nur Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sondern bringt auch immer eine Menge Energie mit sich, die es zu nützen gilt, um mit Schwung und positivem Elan in neue Aufgabengebiete zu starten. Widerlege alle Mythen im Berufsleben und genieße deinen neuen Job!

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Lücken im Lebenslauf

Umgehen mit Lücken im Lebenslauf

Ein lückenloser Lebenslauf mit einer Festanstellung von Anfang 20 bis hin zur Pension? Heutzutage mehr Ausnahmeerscheinung als die Regel.

Auch wenn Personalchefs um unterbrochene Erwerbsbiografien und unkonventionelle Karrierewege wissen, rufen größere Lücken im eigenen Lebenslauf immer noch die eine oder andere hochgezogene Augenbraue hervor. unijobs weiß, wie du mit Brüchen im Lebenslauf umgehst – und wie du sie im Bewerbungsgespräch am besten verkaufst.

Lücken während des Studiums

Für die meisten Personaler sind Joblücken während dem Studium kein großes Problem. Wer studiert, hat nur selten Zeit für einen Vollzeitjob. Job-Hopping, Teilzeitbeschäftigungen und freie Mitarbeiter sind an der Tagesordnung der Nebenjobs für Studenten. Konkrete Arbeitserfahrung und Praktika, die zum angestrebten Berufsfeld passen, gibst du daher am besten mit Monats- und Jahresangabe im Lebenslauf an. Sollte dennoch nach den Lücken dazwischen gefragt werden, bist du mit der Antwort „Ich habe mich verstärkt dem Studium gewidmet“ auf jeden Fall aus dem Schneider.

Lücken nach dem Studienabschluss

Es kann schon ein paar Monate dauern, bis du nach dem Abschluss deines Studiums den passenden Job findest. Die meisten Recruiter und Personalchefs wissen das – und lassen daher alles, was unter einem halben Jahr liegt, unerwähnt. Solltest du länger suchen, empfehlen sich sinnvolle Zwischentätigkeiten: Schnupperkurse, Praktika und Weiterbildungen sind kleine Happen, mit denen die Lücken im Lebenslauf optisch aufgebessert werden – und die im besten Falle auch deine Jobchancen verbessern.

Lücken während der Berufstätigkeit

Seien wir mal ehrlich: Mittlerweile hat fast niemand mehr den einen, durchgängigen Job vom Studium bis zur Pension. Lückenhafte Lebensläufe sind daher an der Tagesordnung. Lass dich aber davon nicht täuschen: Dauern die Leerstellen länger als zwei Monate, kann es schon mal vorkommen, dass im Bewerbungsgespräch nachgefragt wird. Solltest du die Zeit für die Pflege naher Angehöriger oder mit einer Krankheit verbracht haben, kann das durchaus erwähnt werden – immer versehen mit dem Hinweis, dass du jetzt wieder gesund und einsatzfähig bist.

Hast du dich aktiv nach einem Job umgesehen, kannst du für diesen Zeitraum auch Formulierungen wie „arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung mit dem Ziel einer Positionierung im Bereich XY“ einsetzen. Ganz wichtig: Erlaube dir keine Lügen, was die Lücken im Lebenslauf angeht. Im schlimmsten Fall ist das ein Kündigungsgrund, im besten Fall blättert dich der Personaler damit im Bewerbungsgespräch auf.

Lücken wegen einer Kündigung

Du bist in deinem letzten Job geflogen, weil dein Arbeitgeber pleite war? Glückwunsch: Diese Lücke erklärst du am besten mit „Kündigung wegen Insolvenz“ oder Ähnlichem. Warst du selber an deiner Kündigung schuld, gibst du am besten nur ganz schlicht das Ende des Arbeitsverhältnisses an. Hüte dich vor ausufernden Erklärungen oder Rechtfertigungsversuchen – die bringen meistens nichts und machen den Personaler misstrauisch.

So kaschierst du Lücken erfolgreich

Wenn alles nichts hilft und eine deutlich längere Lücke in deinem Lebenslauf klafft, gilt es kreativ zu werden. Vielleicht hattest du einen längeren Auslandsaufenthalt, der deine Sprachkenntnisse aufpoliert hat? Oder du hast im Familienbetrieb ausgeholfen? Auch gut: Weiterbildung auf eigene Faust, etwa als Gasthörer an der Uni oder durch den Besuch von Online-Seminaren. Warst du in der Zwischenzeit als Freelancer oder selbstständig tätig? Auch ein soziales Engagement oder die Mitgliedschaft in einem Verein können zeitraubende Lückenfüller sein.
Und im allerschlimmsten Fall hast du dich um- und neu orientiert. Dagegen kann nicht mal der gewiefteste Personaler etwas einzuwenden haben.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Schwanger studieren

Schwanger studieren

Da hast du aufgepasst wie sonst nur was – und es ist trotzdem passiert: Schwanger werden im Studium ist für die meisten keine bewusst gefällte Entscheidung, sondern meist reiner Zufall. Ob aus dem Ganzen ein freudvolles Ereignis oder die Hölle auf Erden wird, hängt nicht nur von Faktoren wie Partner, Umfeld und Finanzen ab, sondern auch von der Fähigkeit, Studium und Kind unter einen Hut zu bringen.

Insgesamt scheint sich das Modell Studieren mit Kind gar keiner geringen Beliebtheit zu erfreuen: Rund acht Prozent aller österreichischen Studierenden wagen den Schritt zur Jung-Mami bzw. Papa. Kein Wunder: Wer in Österreich studiert, hat zumindest in finanzieller Hinsicht einiges an Unterstützung zu erwarten. Neben dem Kinderbetreuungsgeld, das jedem bis zum zweiten Geburtstag des Kinder zusteht, gibt es noch die Familienbeihilfe, die gestaffelt ausbezahlt wird, bis das Kind mindestens 18 Jahre ist.

Außerdem gibt es für Geringverdiener die Möglichkeit, eine Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld zu beantragen. Achtung: Diese gilt nicht, wenn die einkommensabhängige Variante des Kinderbetreuungsgeldes beantragt wird.

Soziale Unterstützung für überforderte Jungeltern

Abgesehen von der finanziellen ist eine Schwangerschaft auch persönlich und sozial eine Umstellung. Die meisten Universitäten bieten dafür jedoch Unterstützung an: Von Krabbelstuben über Kindergärten bis hin zur Einzelbetreuung reicht das Angebot, das studierenden Eltern das Fortkommen im Studium sichern soll. Dazu gibt es bei sämtlichen bezogenen Beihilfen die Möglichkeit, diese um mindestens ein Semester zu verlängern – die Schwangerschaft macht’s möglich.

Wer mit seinem Nachwuchs in die Vorlesung will, kann das (nach Absprache mit dem LV-Leiter) natürlich auch versuchen. Dabei gilt jedoch: Wer andere beim Studieren stört, sollte sich besser andere Möglichkeiten suchen, das Kleinkind untertags zu betreuen. Oft machen eine flexible LV-Planung und verständige Professoren das Leben mit Kind an der Uni deutlich leichter, als es beispielsweise bei einem Vollzeitjob der Fall wäre.

Dennoch sorgt der Kindersegen nicht nur für eitel Wonne bei Herrn und Frau Student: Da das studentische Sozialleben oft abends und alkoholunterstützt stattfindest, sind feucht-fröhliche Abende mit den Freunden nicht mehr (so oft) drin wie früher. Um nicht völlig zu vereinsamen, gibt es an vielen Unis auch Treffpunkte für Jung-Eltern und deren Anhang. Statt Beer-Pong wird dann eben Früchtetee getrunken und über volle Windeln und erste Gehversuche geplaudert.

Info:

Die ÖH-Broschüre zum Thema Schwangerschaft und Studium

 
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Studentenjobs für Ausländer

Studentenjobs für Ausländer

Arbeiten neben dem Studieren liegt im Trend: Knapp zwei Drittel aller Studierenden in Österreich gehen einem Nebenjob nach, um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Darunter befinden sich auch zahlreiche Studenten aus der EU und weiteren Drittstaaten: 63.781 ausländische Studierende gab es im Wintersemester 2011/12 an öffentlichen Universitäten in Österreich. Die meisten davon kommen aus Deutschland, Italien und der Türkei. Dahinter folgen südosteuropäische Länder wie etwa Bosnien-Herzegowina, Bulgarien oder Kroatien.

Je nach Herkunft gibt es beim Nebenjob dabei gewisse Punkte zu beachten: Staatsbürger der EU oder der Schweiz haben im Rahmen der Arbeitnehmer-Freizügigkeit das Recht, in Österreich ohne Aufenthaltsoder Beschäftigungsbewilligung zu leben und zu arbeiten. Zur Dokumentation ihres Aufenthaltsrechts ist bei der zuständigen Niederlassungsbehörde eine Anmeldebescheinigung zu beantragen. Das gilt auch für Angehörige wie Ehepartner, Kinder, Stief- und Adoptivkinder.

Nebenjobs können alle ausüben

Für alle anderen gilt: Wer in Österreich eine Aufenthaltsbewilligung für Studierende besitzt und arbeiten will, fällt unter das so genannte Ausländerbeschäftigungsgesetz. Grob gesprochen erlaubt dieses eine eingeschränkte Beschäftigung – unselbstständig wie selbstständig. Für jede unselbstständige Erwerbstätigkeit benötigt man eine Beschäftigungsbewilligung, die vom Arbeitgeber beim AMS beantragt werden muss.

Das gilt jedoch nicht für Praktika und Nebenjobs während dem Studium: Studierende aus Nicht-EU-Staaten können während ihres Studiums im ersten Studienabschnitt bis zu 10, ab dem 2. Studienabschnitt bis zu 20 Wochenstunden nebenberuflich tätig sein. Dabei wird keine Arbeitsmarktprüfung durchgeführt – die Beschäftigungsbewilligung gilt jedoch ausschließlich für diese konkrete Arbeitsstelle bei diesem konkreten Arbeitgeber. Achtung: Werden mehr als 20 Stunden aus der Beschäftigung, kommt es zu einer Arbeitsmarktprüfung.

Hilfe bei der Bewerbung

Damit du überhaupt an einen guten Nebenjob kommst, gilt es, Lebenslauf und Motivationsschreiben halbwegs professionell zu verfassen.

Auch wenn es international mittlerweile üblich ist, sind Bewerbungen auf Englisch in Österreich nach wie vor nicht so gerne gesehen. Um die perfekte Bewerbung auf Deutsch zu verfassen, gibt es diverse Vorlagen und Musterbriefe aus dem Internet. Um nicht den Überblick zu verlieren, hilft es, sich auf die größeren Jobseiten zu konzentrieren: So findest du beispielsweise einen Bewerbungsgenerator auf StepStone.de, der dir Schritt für Schritt beim Abfassen deiner Bewerbung zur Seite steht.

Wenn du lieber persönlich beraten wirst, hilft oft ein Gang auf die Uni oder zum AMS: Viele Universitäten bieten kostenlose persönliche Lebenslaufüberprüfungen an. Und beim AMS bekommen Bewerber nach telefonischer Voranmeldung einen gratis Checkup ihrer Unterlagen.

INFO:
Der StepStone Bewerbungsgenerator
Handbuch für Studieren und Arbeiten in Österreich
Bewerbungs-Check-Up des AMS
Bewerbungscheck der BOKU Wien
Karriereberatung an der WU Wien
Bewerbungsberatung an der TU Wien
Bewerbungsberatung der Uni Wien (gratis für Kunden des AMS)

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

So schaffst du jede Prüfung

So schaffst du jede Prüfung

Die Prüfungsliteratur stapelt sich, aber du hast urplötzlich deine Liebe zum Staubsaugen entdeckt? Keine Panik: Auch große Lernstoffe lassen sich einfach bewältigen, wenn man ein paar Tipps kennt. Die wichtigsten haben wir hier für dich zusammengefasst.

Überwinde den inneren Schweinehund

Er ist es, der in deinem Ohr sitzt und flüstert, wie schön jetzt doch ein kleines Schläfchen, eine Runde Zocken am PC oder ein lustiger Abend mit Freunden wäre. Besänftige ihn mit dem Versprechen: Zehn Minuten, danach ist Schicht im Schacht. Zehn Minuten schafft er, zehn Minuten hält er ruhig. Und wenn du dann schon mal mittendrin bist im Stoff, wird er sich mit ziemlicher Sicherheit auch länger nicht mehr melden.

Teile den Lernstoff auf

Nicht mal Chuck Norris kann einen Berg mit nur einem Satz besteigen. Stattdessen geht es langsam, Schritt für Schritt, vorwärts. Teile dir deinen Lernstoff daher in überschaubare Einheiten ein: Die Bücher nach Seitenzahlen, die Mitschriften nach Blättern, die Online-Ressourcen nach URLs. So kannst du dich auf jeden einzelnen Inhalt konzentrieren und verlierst noch dazu auch bei größeren Lernmengen nicht den Überblick.

Mach mal Pause

Niemand kann acht Stunden am Stück lernen, nicht mal Chuck Norris. Leg dir daher einen Lernplan zurecht: Fünfzig Minuten lernen, zehn Minuten Pause. Oder eine halbe Stunde lernen, fünf Minuten Pause. Oder … Achte auch auf deinen Biorhytmus: Mancher lernt am besten gleich in der Früh, andere laufen erst des Nächtens zu ihrer Höchstform auf. Verlass dich auf deinen Körper. Er wird dir schon sagen, wann es Zeit ist, ein Päuschen zu machen.

Nutze deine Sinne

Auch wenn die Augen der Spiegel der Seele sind: Allein durch den Sehsinn wirst du nicht 100 Prozent Inhalt aufnehmen können. Vergiss nicht, dass du auch hören, fühlen, schmecken und riechen kannst – und nutze dieses Wissen zu deinem Vorteil. Mach deinen Lernstoff sinnlich erfahrbar. Das geht nicht? Dann stell dir zumindest VOR, dass du durch eine anfassbare Welt voller Zahlen wanderst oder die wichtigsten Begriffe aus dem bürgerlichen Gesetzbuch plötzlich schmecken kannst.

Pufferzone statt Last Minute-Panik

Ja, es gibt Menschen, die brauchen immer eine Deadline. Aber Chuck Norris weiß: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut, und sogar die fleißigsten Steineklopfer wurden mindestens drei Tage vor der Fertigstellung des Kollosseums fertig. Damit du nicht in letzter Minute noch in schweißnasse Panik verfällst, plane zumindest ein oder zwei Stunden Pufferzone ein. In denen lehnst du dich zurück, entspannst dich und denkst ausnahmsweise mal – an gar nichts.

Traumjob

Ganz easy zum Traumjob

Weißt du, welcher Job für dich der richtige ist? Falls die Antwort darauf „Keine Ahnung“ lautet, bietet unijobs.at dir Orientierung im Berufsdschungel. Wie man seine eigenen Fähigkeiten und Stärken ermittelt und warum sich Hartnäckigkeit bei der Suche nach dem Traumjob lohnt, erklärt Bildungs- und Berufsberaterin Roswitha Weilguni im Interview mit unijobs.at.

unijobs.at: Frau Weilguni, wie findet man den richtigen Beruf für sich?

Roswitha Weilguni: Der richtige Beruf passt zur eigenen Persönlichkeit, den eigenen Stärken und den eigenen Werten. Die für einen ideal passende Arbeit tut man gut und gerne, und zwar in einem Umfeld, das zu einem passt.

Woher weiß ich, dass ein Beruf zu mir passt?

Ihr Berufsziel haben Sie gefunden, wenn Sie das ideale Stellenangebot für sich formulieren können. Das geht meist nicht über Nacht: Geben Sie sich so viel Zeit für Ihre Zielfindung, wie Sie sich z.B. auch für eine Wohnungssuche geben würden. Auf folgende Fragen sollten Sie Antworten finden: Welche Ausbildung und Erfahrung bringe ich mit? Was sind meine Fähigkeiten und Stärken? Welche meiner Interessen und Leidenschaften will ich im zukünftigen Beruf weiter entwickeln? Welche Tätigkeiten, Menschen, Arbeitsmittel und Umgebung braucht mein Zukunftsjob, damit er für mich passt? Was bin ich bereit, an Energie, Zeit und Geld in eine neue oder weiter führende Ausbildung zu investieren?
Erstellen Sie einen Zeitplan, in dem Sie Recherchen, Erkundungen und Gespräche eintragen.

Wer kann bei der Berufsorientierung helfen und beraten?

Je nachdem, in welchem Stadium Ihrer Suche nach dem Berufsziel Sie sich befinden, können unterschiedliche Informations-Plattformen oder Beratungseinrichtungen eine Hilfe sein. An erster Stelle steht das Gespräch mit Ihrem persönlichen Umfeld. Freunde, Verwandte oder Bekannte kennen Sie und Ihre Stärken und können neben hilfreichen Anregungen oft auch Kontakte in die gewünschte Berufsrichtung herstellen.

Angenommen, ich komme damit nicht weiter: Gibt es auch Profis, die mir helfen können?

Natürlich bieten verschiedene Beratungsstellen professionelle Bildungs- und Berufsberatung sowie Orientierung am Arbeitsmarkt an. Das sind unter anderem die biz – BerufsInformationsZentren oder das Berufsinformationszentrum der Wiener Wirtschaft, der BerufsInformationsComputer, die Bildungsberatung in Wien, das waff Beratungszentrum für Beruf und Weiterbildung, die wifi-Berufsberatung oder die abz*Bildungsberatung.

Wie findet man den passenden Beruf, wenn die Ausbildung diesen nicht vorgibt?

Wer nach einer AHS-Matura oder einem Philosophiestudium einen Job sucht, kennt das Gefühl: Man hat lange und viel gelernt – und das soll gar nichts wert sein, weil es keine praktische Berufsausbildung war? Machen Sie sich klar: Je höher der Abschluss, desto mehr Chancen und Möglichkeiten gibt es im Berufsleben. Punkten werden vor allem jene mit Initiative und Eigensinn.

Wie finde ich Zugang zu „ungewöhnlichen“ Jobs?

Viele Menschen arbeiten in interessanten Tätigkeitskonstellationen oder -kombinationen, für die es keine einfachen Berufsbezeichnungen gibt. Der Zugang zu diesen Arbeitsfeldern führt in der Regel über einen persönlichen „Fleckerlteppich“ an Qualifikationen, Praxiserfahrungen und Leidenschaften. Lassen Sie sich bei der Suche nach Ihrem Berufsziel nicht von Ein-Wort-Berufsbezeichnungen einschränken. Verwenden Sie Ihren eigenen „Fleckerlteppich“ an Qualifikationen, Praxiserfahrungen und Interessen als Wegweiser. Ergänzen Sie diesen in eine Richtung, in die es Sie persönlich zieht.

Arbeitslosengeld als Student bekommen

Arbeitslosengeld als Student?

Grundsätzlich haben Studenten keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Es gibt jedoch neben den allgemeinen Bestimmungen für den Bezug des Arbeitslosengeldes Ausnahmen, bei denen Werkstudenten Arbeitslosengeld erhalten können. Folgende allgemeine Voraussetzungen müssen dafür erfüllt werden:

Bei unter 25-jährigen muss bei erstmaliger Inanspruchnahme innerhalb von 12 Monaten eine arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung von 26 Wochen und bei über 25-jährigen von 52 Wochen nachgewiesen werden.

Darüber hinaus haben Studierende noch folgende Voraussetzungen zu erfüllen: Während eines Zeitraumes von 12 Monaten vor der Antragstellung des Arbeitslosengeldes müssen Werkstudenten mindestens 39 Wochen, davon 26 Wochen durchgehend, oder mindestens die Hälfte der Ausbildungszeit, wenn diese kürzer als 12 Monate ist, arbeitslosenversicherungspflichtig (also nicht geringfügig!) beschäftigt gewesen sein.

Dem Studium oder der praktischen Ausbildung muss parallel zur Beschäftigung nachgegangen werden.

Die letzte Beschäftigung vor Eintritt der Arbeitslosigkeit darf nicht selbst zwecks Fortsetzung des Studiums oder der praktischen Ausbildung freiwillig gelöst worden sein. Erfahre, was du nach der Kündigung tun kannst und sollst. Achtung: Eine bereits erfüllte Parallelität von Studium und Beschäftigung wird durch einen Präsenz- oder Zivildienst- oder Ausbildungsdienst oder einer Bildungskarenz im Anschluss an das Beschäftigungsverhältnis vernichtet!

Weitere Infos zur Arbeitslosenversicherung in der AK Broschüre „Leistungen bei Arbeitslosigkeit“, zu bestellen unter Tel. 01/310 00 10-77.
Infos auch unter http://www.ams.or.at

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

du-wort

Hallo du, Herr Chef! Das Du-Wort am Arbeitsplatz

Der Friseur wird geduzt, die Kellnerin im Stammlokal wird geduzt und die MitstudentInnen sowieso. Die Anrede mit „Du“ ist unter jungen Leuten ähnlichen Alters selbstverständlich. Man duzt sich einfach.

Auch im Jobleben hört man das „Du-Wort“, unabhängig von Altersunterschieden oder Hierarchien, immer häufiger. In jungen, dynamischen Unternehmen ist es bereits nicht mehr wegzudenken und wird bewusst eingesetzt, um Nähe und partnerschaftliches Zusammenarbeiten zu fördern. Doch gerade am Arbeitsplatz, im Verhältnis mit Kollegen, Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kunden, gibt es bei der Art der Anrede einige Dinge zu beachten.

Wann ist das“Du-Wort“ angebracht?

Und: Welche Vor- und Nachteile der beiden Anredeformen gibt es?

Am Arbeitsplatz hat das „Sie“ immer noch Vorrang. Für Neuankömmlinge oder Berufseinsteiger gilt: Erstmal siezen.
Ist man sich nicht sicher, sollte man einfach nach den im Unternehmen üblichen Anredeformen fragen. Das „Sie“ am Arbeitsplatz erlaubt einen sachlichen, professionellen, respektvollen und kritischen Umgang. Der positive Effekt ist, dass man das Gegenüber kennenlernen und danach bewusst entscheiden kann, ob man sich mit einem „Du“ wohler fühlt. Denn es ist einfacher das „Du-Wort“ anzubieten, als das „Sie“ zurückzufordern.

Möchte man vom „Sie“ zum „Du“ wechseln, ist darauf zu achten, dass der in der Firmenhierarchie höher gestellte das „Du“ anbietet. Natürlich sollte ein „Du“-Angebot, das vom Vorgesetzten kommt, nicht zurückgewiesen werden.

Das moderne und jugendliche „Du“ bringt den Vorteil von persönlicher Nähe und Vertrautheit, schafft ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl.
Unter Menschen, die man duzt, fühlt man sich oft wohler. Das „Du-Wort“ transportiert ein Gefühl von Ehrlichkeit und Offenheit, und Probleme können mit dem Vorgesetzten oft ungezwunger und einfacher besprochen werden. Auch Fragen stellt man leichter, wenn man miteinander per Du ist.

Vorteile des „Sie“

  • schafft Distanz zum Gesprächspartner
  • schafft Grenzen, die für klare Strukturen sorgen
  • zeugt von Respekt und Professionalität

Nachteile des „Sie“

  • Distanz zum Gesprächspartner – kann abweisend wirken
  • wenn sich einige Kollegen siezen, einige duzen, zeigt das eine Abgrenzung/Abneigung zu gewissen Mitarbeitern

Vorteile des „Du-Wortes“

  • schafft Vertrauen und Nähe
  • baut Hemmschwellen ab
  • einfacher Fragen zu stellen, v.a. gegenüber Vorgesetzten
  • schnellere Integration
  • bessere Arbeitsergebnisse durch partnerschaftliches Klima

Nachteile des „Du-Wortes“

  • wirkt weniger respektvoll und höflich als „Sie“
  • Private Themen werden häufiger am Arbeitsplatz besprochen
  • suggerierte Vertrautheit, die nicht gelebt wird

Wir hoffen, dass du nun mit den Anredeformen besser jonglieren kannst und auf dem Weg wollen wir dir noch ein paar Tipps geben, um glücklich am Arbeitsplatz sein zu können.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Umsetzung!

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.
Geheimsprache Dienstzeugnis

Geheimsprache Dienstzeugnis

Sicher hast du schon davon gehört, dass im Dienstzeugnis geheime Botschaften an den nächsten Arbeitgeber verpackt sind – die von den Personalchefs gut verstanden werden. Da es nicht erlaubt ist, einem scheidenden Mitarbeiter ein negatives Arbeitszeugnis mit auf seinen weiteren Weg zu geben, greifen viele Verantwortliche zu einer listenreichen Sprache.

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Das trifft auch für die Regelung zu, dass Arbeits- oder Dienstzeugnisse nichts Negatives über den ausscheidenden Mitarbeiter enthalten dürfen. Jeder Realist weiß aber, dass MitarbeiterInnen nicht immer „nur auf eigenen Wunsch“ aus einem Unternehmen ausscheiden, weil sie sich „neuen Herausforderungen stellen wollen“. Diese euphemistischen Beschönigungen kaufen gewiefte Personalchefs kaum einem Bewerber ab.

Entschlüssle die Codesprache der Personalchefs!

Weil das vorige Unternehmen aber im Dienstzeugnis nur neutrale oder positive Beschreibungen verwenden darf, haben die Personaler im Lauf der Zeit einen „Geheimcode“ entwickelt, um den Kollegen, bei denen der gefeuerte Mitarbeiter als nächstes anklopft, einen Dienst zu erweisen. Hinter vielen, scheinbar positiven oder neutralen Formulierungen verbergen sich klare Botschaften – die aber nur von den „Eingeweihten“ verstanden werden. Deshalb im Folgenden einige der „Codes“, die in Österreich und Deutschland negative Aussagen über einen Mitarbeiter in wohlklingende Worte setzen und damit vor dem strengen Auge der Personalvertretung durchkommen…

Die Formulierung im Dienstzeugnis… und ihre wahre Bedeutung:

  • „Der Mitarbeiter bemühte sich, den Anforderungen gerecht zu werden …“
    … aber seine Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt.
  • „Er hat unserer Organisation reges Interesse entgegengebracht …“
    … Interesse ja – geleistet hat er aber nichts.
  • „Mit ihren Vorgesetzen ist Frau X gut zurechtgekommen …“
    … Frau X war eine Mitläuferin, die sich überall einschleimte und selbst gut zu verkaufen weiß.
  • „Durch seine Geselligkeit trug er stets zur Verbesserung des Betriebsklimas bei …“
    … Er tratscht/trinkt viel.
  • „Bei der Einführung des neuen Produktes ZZZ hat sich Herr A mit ganzer Kraft eingesetzt und damit bewiesen, dass er ein guter Verkäufer ist …“
    … Aber nur bei diesem Produkt, im übrigen war er ein miserabler Verkäufer.
  • „Frau M hat sich allen Aufgaben mit Begeisterung gewidmet …“
    … Außer Begeisterung war aber sonst nichts los, denn Erfolge haben sich nicht eingestellt!
  • „Herr K hat an allen ihm gestellten Aufgaben mit großem Fleiß gearbeitet …“
    … aber ohne Hirn!
  • „Frau R zeigte Verständnis für die Arbeit …“
    … In Wirklichkeit war sie faul und hat nichts geleistet.
  • „Wegen seiner Pünktlichkeit war Herr M uns allen stets ein gutes Vorbild …“
    … Bezüglich seiner Leistungen war er eine absolute Niete!.
  • „Herr T hat sich im Rahmen seiner Fähigkeiten für das Unternehmen eingesetzt …“
    … Da diese aber nicht sehr groß waren, hat dabei nichts herausgeschaut.
  • „Wir bestätigen gerne, dass Herr O mit Fleiß, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit an seine Aufgaben herangegangen ist …“
    … aber mit sonst nichts – denn er hatte keine Ahnung von den Dingen und wollte auch nichts Neues dazulernen.
  • „Herr L hat sich im Rahmen seiner Fähigkeiten eingesetzt …“
    … Aber dieser Rahmen war ein sehr enger, da man seine Fähigkeiten mit der Lupe suchen musste …
  • „Herr B hat alle Arbeiten ordnungsgemäß erledigt …“
    … ordnungsgemäß schon, aber ohne eigene Ideen und ohne jede Initiative. Er tat nur, was ihm angeschafft wurde und auch da nur das Notwendigste.
  • „Wir haben uns von Frau N im gegenseitigen Einverständnis getrennt…“
    … Wir haben sie hochkant hinausgeschmissen!
  • „Herr G verfügte über Fachwissen und zeigte ein gesundes Selbstvertrauen …“
    … Aber dieses Fachwissen war nicht sehr groß – Motto: Große Klappe – nichts dahinter!
  • „Im Kollegenkreis galt Frau W als tolerante Mitarbeiterin …“
    … Für ihre Vorgesetzte war sie jedoch ein schwerer Brocken, die ständig intrigierte und wenig arbeitete.

Habt ihr noch Beispiele zu zweitdeutigen Formulierungen in Dienstzeugnissen? Dann schreibt sie einfach unten in den Kommentarbereich!

Tipp: Vermeide diese Fehler bei der nächsten Jobsuche!

Wusstest du, dass als Student in einigen Fällen nach einer Kündigung auch Anspruch auf Arbeitslosengeld haben kannst?

Weihnachtsfeier – was tun gegen den Kater am nächsten Morgen?

Weihnachtsfeier – was tun gegen den Kater am nächsten Morgen?

Die Weihnachtsfeier war feuchtfröhlich, die Stimmung ausgelassen, der Abend ein Hit. Der Morgen danach dafür eher weniger. Auch wenn du nicht mehr weißt, wann und wie du heimgekommen bist: einfach Krankmelden gilt nicht. Ein schwacher Trost: deinen KollegInnen im Büro geht’s meistens nicht viel besser.

Eine kalte Dusche, viel Trinken und eine Kopfschmerztablette sind gute Erste-Hilfe-Maßnahmen gegen einen schlimmen Weihnachtsfeier-Kater. Doch das ist meist nicht genug…

5 Tipps wie du deinen Kater erfolgreich bekämpfst

  1. Mangelnde Sauerstoffzufuhr ist ein Hauptgrund, warum Kopfschmerzen entstehen. Ein geöffnetes Fenster bei Nacht erleichtert das Aufstehen am Morgen deutlich.
  2. Trinken! Noch mehr trinken? Ja, und zwar zwischen den Schnapsrunden immer wieder mal ein Glas Wasser leeren. Und vor dem Schlafengehen unbedingt noch ein großes Glas Wasser genehmigen, in dem du am besten noch eine Magnesiumtablette auflöst. Alkohol dehydriert deinen Körper und das verursacht wiederum Kopfweh. Darum ist es wichtig deinen Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen!
  3. Kommen Tipp 1 und 2 überhaupt schon zu spät und die Nachwirkungen der Weihnachtsfeier sind voll im Gange, hilft es, sich ein kaltes, nasses Tuch auf die Stirn zu legen. Der Effekt: Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, und der Schmerz lässt langsam nach. Einen Versuch ist es allemal wert: Experten empfehlen, sich Pfefferminzöl und Tigerbalsam auf Nasenwurzel und Schläfen zu geben.
  4. Der Feinspitz kämpft gegen den Kopfschmerz mit folgendem Mittel: Ein Espresso, verfeinert mit dem Saft einer halben Zitrone, lindert dein Schädelbrummen. Und gegen Magenprobleme hilft Fencheltee ausgezeichnet.
  5. Für Partytiger, die nur der Chemie vertrauen: Zwei deutsche Studenten haben den „Kater-Killer“ entwickelt, eine Elektrolytbrause, die sicher nicht nur nach der Weihnachtsfeier sondern auch nach einer gelungenen Studentenparty ihre Anwendung findet.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine fröhliche Weihnachtsfeier und eine katerfreie Adventszeit! 🙂

PS: Wie sieht dein Wundermittel gegen den Weihnachtsfeier-Kater aus?

Bildnachweis: Thinkstock