Author Archives: Alicja

Mein Karrieretag - Jobmesse für Hotellerie, Gastronomie und Touristik

„Mein Karrieretag“ in Wien am 02.10.2018 – die Jobmesse für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik

Zum vierten Mal haben Berufseinsteiger, Fachkräfte und all die, die eine berufliche Weiterbildung anstreben, die Möglichkeit, die Jobmesse „Mein Karrieretag“ im Hilton Vienna am Stadtpark zu besuchen. Personalverantwortliche zahlreicher Unternehmen aus der Hotellerie, Gastronomie und Touristik sowie Weiterbildungsinstitute geben vor Ort die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs. Nutze diese einzigartige Chance und besuche die Jobmesse im Hilton Vienna am Stadtpark.

Baue erste Kontakte zu Personalverantwortlichen aus der Branche auf

Von 10:00 bis 15:00 Uhr präsentieren sich Aussteller wie Coca Cola, Falkensteiner Hotels, GMS Gourmet, H-Hotels, Marriott International oder Sea chefs mit ihren Stellenangeboten, Lehrstellen oder Traineeprogrammen. Ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm bieten unter anderem die FH Wien der WKW, die FH Salzburg und die Swiss Education Group an. Eine Übersicht der gesamten Aussteller findest du hier.

Neben einer Vielzahl an Jobs profitiert ihr von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Interessante Arbeitgeber werden sich in 20-minütigen Unternehmenspräsentationen vorstellen und einen ersten Einblick in deren Arbeitsalltag geben. Darüber hinaus werden zwei interaktive Workshops angeboten, bei denen Interessenten ebenfalls kostenfrei teilnehmen können. Zum einen veranstaltet die Geschäftsführerin von ILWIS Relations & Recruiting, Irene Kribernegg, einen Workshop zum Thema „Meine Persönlichkeit- meine Marke: Ich“. Ziel des Workshops ist es sich selbst bewusster zu sein und somit sein Auftreten in Zukunft authentischer zu gestalten. Zum anderen werden Mag.ª Claudia Szivatz-Spatt und FH-Prof. Dipl.-Betrw. Stefan Nungesser einen einstündigen Workshop zum Thema digitaler und sozialer Kompetenzen im Tourismus anbieten. Initiiert wird dieser von den österreichischen Tourismusschulen. Das Ziel ist die Erkenntnis, dass in den einzelnen Phasen des Customer Journeys viele unterschiedliche Kompetenzen benötigt werden. Anmeldungen für die Workshops werden unter meinkarrieretag@ycg.de entgegengenommen.

Was kostet mich die Messe?

Die Karrieremesse ist für dich komplett kosten- und anmeldefrei! Schau einfach vorbei und lerne deinen potentiellen Arbeitgeber von morgen kennen! Du kannst den Termin in Wien dieses Jahr nicht wahrnehmen? Kein Problem – dann besuche doch unseren Karrieretag im Februar in München. Informationen hierzu findest du bald hier.

 

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Der härteste Nebenjob der Studenten

Das sind die härtesten Nebenjobs der Studenten!

Vor einiger Zeit haben wir euch gefragt: “Was war dein härtester Nebenjob?“ und ihr habt fleißig geantwortet!

Ob Kellnerin, Verkäuferin oder ein Kostümjob als eine Zigarettenschachtel – es gibt viele harte Nebenjobs die Studenten machen, um Geld zu verdienen. Alles ist legitim, selbst als Vegetarier in einer Fleischfabrik zu jobben kann amüsant sein! Schließlich lernt man immer was dabei und wenns nicht für den Beruf ist, dann ist es etwas fürs Leben.

Härtester Nebenjob der Studenten – Die Top 10

Wir haben uns gefragt was ihr macht, um nebenbei eure Brötchen zu verdienen. Das waren die häufigsten Nebenjobs, die ihr genannt habt:

  • 1. Kellnern / Gastronomie
  • 2. Promotion (Flyern, Kostümpromotion)
  • 3. Verkauf
  • 4. Kinderbetreuung
  • 5. Lager / Logistik
  • 6. Putzen
  • 7. Backshop / Bäckerei
  • 8. Spenden sammeln
  • 9. Nachhilfe
  • 10. Pakete zustellen

Unsere Favoriten eurer härtesten Nebenjobs!

Einige von euch haben uns kuriose Szenarien eurer harten Nebenjobs verraten. Wir sagen nur Hut ab und heißen euch herzlich willkommen beim Ranking der härtesten Nebenjobs:

Platz 6

„Ich habe als Einkaufssackerlpacker für Senioren bei DM gearbeitet“ (Ben)

Platz 5

„Unterwäsche an alte Männer verkaufen ist zwar anstrengend, kann aber auch ganz lustig sein.“ (Karina)

Platz 4

„Der härteste Nebenjob, den ich gehabt habe, war im Verkauf. Ich musste die Arbeitskollegen hochheben, weil wir an diesem Tag keine Leiter gehabt haben.“ (Sophie)

Platz 3

„Mitarbeit im Kuhstall… die Details möchte ich nicht nur vergessen, sondern euch lieber ersparen.“ (Luca)

Platz 2

„Ich musste aufräumen in einer Halle nach einer ‚Generation Wild‘ Party.“ (Julian)

Unser Favorit – Platz 1

„Bin als Infusionsflasche für ein Pharma-Unternehmen bei einem Kongress herumgelaufen und hab Lebkuchen verteilt.“ (Lea)

 

Warum sind harte Jobs nicht umsonst?

Diese Benefits bringen dir harte Nebenjobs:

  • Kontakte sammeln
  • Gleichgesinnte kennenlernen
  • (erste) Berufserfahrung sammeln
  • du kannst dein Durchhaltevermögen unter Beweis stellen
  • deinen nächsten Job wirst du garantiert mehr wertschätzen

 

Bist du gerade in einem harten Nebenjob gefangen und weißt nicht weiter? Dann denk an diese Tipps:

  • Setz dir ein Ziel, eine Motivation oder eine Entlohnung für jeden erledigten Tag! Darüber hinaus kannst du dich am Ende des Jobs nicht nur über ein Gehalt sondern auch auf ein gutes Gefühl freuen!
  • Wenn du nicht unbedingt vom Geld abhängig bist, dann bring dir in Erinnerung, dass du diesen Job bald nie wieder machen musst – das Ende naht! Danach wirst du dich umso besser fühlen, dass du durchgehalten hast.
  • Pick dir an deinem Nebenjob die Sachen raus, die dir besonders Spaß machen (es findet sich immer was, wenn man genau hinschaut!) und fokussiere dich gedanklich auf sie.
  • Vielleicht findest du ja Verbündete, die womöglich den Job genau so hassen wie du – geteiltes Leid ist halbes Leid!

 

Wenn man Ende des Monats mit einem Lächeln seinen Gehaltszettel studiert weiß man, dass man Ausdauer gezeigt hat und den skurrilen Job überlebt hat! Egal ob beim Putzen, in einer Bäckerei bei über 40 Grad oder bei der Beantwortung von unsinnigen Fragen von Kunden: Mit jeder Tätigkeit wächst man ein Stückchen mehr und lernt was fürs Leben. Ein Nebenjob muss nicht der Beruf deiner Träume sein, solange du Geld dabei verdienen kannst und die Härte deines Jobs ertragen kannst, ist alles gut!

Keine Lust mehr auf harte Nebenjobs oder mühsame Praktika? Dann such dir einen Nebenjob in einer der vielen Zukunftsbranchen für Studenten.

 

 

* die Namen wurden von der Redaktion geändert

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Flexible Nebenjobs für Studenten

Flexible Nebenjobs für Studenten – Diese Jobs sind ideal um Studium und Job zu vereinbaren

Die Auswahl an Jobangeboten für Studenten ist groß, doch welche flexiblen Nebenjobs haben sich bewährt und welche Stundenanzahl lässt sich mit dem Studium problemlos vereinbaren?

Bei der Online-Jobsuche nach einem flexiblen Nebenjob kann man sich im Dschungel der Jobausschreibungen verlieren. Von Servicekraft bis zur Kinderbetreuung ist alles möglich, doch jeder Job hat seine Vor- und Nachteile. Generell gilt, dass ein Nebenjob auf geringfügiger Basis (max. 10 Stunden/Woche und einem Gehalt von 438,05€) in der Regel sehr flexibel ist. Meist musst du nur 2-3 Tage pro Woche arbeiten oder kannst dir deine Dienstzeiten so legen, dass du im Monat nur eine oder zwei Wochen geblockt arbeitest. Je nach Branche gibt es flexible (z. B. Gastronomie) aber auch weniger flexible Jobs (z. B. Verkauf).

Welche Stundenanzahl ist die richtige?

Die meisten Studenten kommen mit 10 Stunden arbeiten pro Woche gut aus und haben nebenbei noch genügend Zeit, um fürs Studium zu lernen. Bei 20 Stunden pro Woche wird es schon etwas schwieriger, ist aber machbar für jene, die eine Herausforderung suchen. Wichtig ist, dass du nicht über 10.000 Euro im Jahr verdienst, damit du deine Studien- und Familienbeihilfe weiterhin beziehen kannst. So kannst du im Studium gute Noten sammeln und nebenbei Qualifikationen erlangen, die dir für deinen Beruf nützlich sein können.

Flexibler Nebenjob: Diese Studentenjobs sind möglich

1. Gastronomie & Tourismus

Ob als Kellnerin Tische bedienen oder beim Catering Getränke ausschenken. Die Gastronomie bietet die flexibelsten Jobs für Studenten. Du kannst schnell viel Geld verdienen und hast sehr variable Arbeitszeiten. So kannst du beispielsweise am Tag für die Uni lernen und am Abend auf Events beim Catering aushelfen.

Informiere dich über Bewerbungstipps für die Gastronomie!

 

2. Promotion

Als Promotion gelten Jobs bei denen du Flyer, Produktproben oder Zeitungen verteilen musst. Auch Kostümjobs gehören dazu. Ansonsten sind Promojobs sehr umfangreich, vielfältig und flexibel. Hierfür gibt es Agenturen, bei denen man sich anmelden muss, um die unterschiedlichsten Jobs vermittelt zu bekommen. Viele Jobs strecken sich auf einen bestimmten Zeitraum, wovon du dir die Termine, flexibel aussuchen darfst.

Wie viel du verdienen möchtest, ist dir überlassen, solange du die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitest.

 

3. Eventmitarbeiter

Ähnlich wie Promotion, suchen Agenturen für Messen und Events Personal für Messestandbetreuung und Aufbau. Dazu gehören auch sogenannte Ordner bei Events, die Ordnung in Menschenmassen beim Einlass von Konzerten bringen. Ebenso sind Studenten oftmals zuständig für die Akkreditierung oder Betreuung von Gästen.

 

4. Verkauf

Ob ein Job im Verkauf flexibel ist, hängt ganz davon ab, bei welchem Unternehmen du angestellt bist. Oftmals werden für den Einzelhandel Samstagskräfte gesucht aber auch Aushilfskräfte unter der Woche sind oft willkommen. Dein Dienstplan ist in der Regel für einen Monat fix und spontane Änderungen oft nicht möglich. Dafür ist bei dem Job viel Bewegung involviert, was ein super Ausgleich zum Lernen oder zum stundenlangen Sitzen vor dem Laptop ist.

 

5. Auslieferung

Fahrradkuriere machen in Österreich die Runde – der Job als Kurier bzw. Essenslieferant entpuppt sich als ein guter Nebenjob für Studenten. Die wohl die sportlichste Variante aller Nebenjobs, inklusive eines netten Trinkgeldes neben dem Gehalt. Geringfügig, Teilzeit oder Vollzeit – hier ist alles möglich.

 

6. Spenden sammeln

Als sogenannter Fundraiser ist es ein Muss offen und Kommunikativ zu sein. Du hast die Möglichkeit während des Semesters nur eine beschränkte Anzahl an Stunden zu arbeiten, in den Ferien deine Stunden aufstocken oder die Arbeit generell nur in den Sommerferien auszuüben. Bei dem Job kannst du in der Regel mit einem guten Verdienst rechnen. Hierbei musst du nicht nur Ausdauer haben, sondern auch wetterfest sein. Schlussendlich ist es ein schöner Nebenjob, da du gleichzeitig auch was Gutes tun kannst.

 

7. Betreuung & Nachhilfe

Kommst du gut mit Kindern aus, kannst du einen Nebenjob in der Kinderbetreuung ergreifen. Viele Eltern suchen Personen, die liebevoll auf ihre Kinder aufpassen können. Auch Hundesitter werden regelmäßig und vor allem in der Urlaubszeit gesucht. Hier muss man sich oftmals nicht auf die Nachfrage der Nachbarn verlassen, sondern findet auch im Internet  auf Jobportalen, wie unijobs.at Ausschreibungen. Neben der Betreuung, hat man als Student auch die Möglichkeit Schülern Nachhilfe zu geben. Viele bessern sich auf diese Art und Weise ihr persönliches Budget auf.

Auf StepStone.at findest du Tipps, wie du dich als Berufsanfänger bewerben kannst!

 

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

assessment center

Assessment Center – Tipps zur Vorbereitung

Endlich eine Nachricht vom Spitzen-Unternehmen, bei dem du dich um den vielversprechenden Job beworben hast: Eine Einladung zu einem Assessment Center! Doch was genau ist ein Assessment Center und wie läuft es ab? Was gilt es dabei für dich zu beachten, damit du es gut durch die Bewerbungsrunden und Gruppenaufgaben schaffst?

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist ein Assessment-Center?
2. Was wird Assessment-Center überprüft?
3. Marketing in eigener Sache
4. Tipps zur Vorbereitung
5. Das erwartet dich in einem Assessment-Center
6. Bewahre deine Grundsätze!

 

Was ist ein Assessment-Center?

Alle Welt spricht von Assessment Centers (AC) als eine Möglichkeit, potenzielle MitarbeiterInnen auszuwählen: Was steckt dahinter? Zwar geben die meisten Unternehmen kaum Informationen über den Inhalt ihrer Assessment Centers, in der Regel werden aber Standardübungen eingesetzt.

Mithilfe eines Assessment-Centers wird die Eignung eines Kandidaten für eine bestimmte Position beurteilt. Es wird vor allem als Mittel zur Personalauswahl eingesetzt. Entweder wird das Test-Verfahren vom Unternehmen selbst durchgeführt oder gemeinsam mit externen Beratern entwickelt. Die Beurteilung der Bewerber erfolgt einzeln oder in Gruppen und besteht aus verschiedenen Kombinationen von Tests, Gesprächen, Selbstrepräsentationsrunden, Gruppendiskussionen, Übungen und Rollenspielen. Das Auswahlverfahren kann 1-3 Tage in Anspruch nehmen.

Was wird Assessment-Center überprüft?

Im Zentrum dieses Potenzialanalyseverfahrens stehen unter anderem außerfachliche Kompetenzen wie Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit, Kreativität, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit und analytisches Denkvermögen. Geachtet wird auch auf deine Interaktion mit den anderen KandidatInnen. Bedenke dabei, dass zum Beispiel Lautstärke keinen schlüssigen Hinweis auf Durchsetzungsstärke liefert! Auf der anderen Seite kann ein sehr zögerliches, eher passives Verhalten als Führungsschwäche ausgelegt werden.

Marketing in eigener Sache

Es gibt zwar kein allgemein gültiges Rezept oder einheitliche Bewertungsrichtlinien, denn es zählen ausschließlich die subjektiven Einschätzungen der BeobachterInnen. Trotzdem kann man sich auf ein Assessment Center (AC) sehr gut vorbereiten.

Meist wird der Einladung auch ein Ablaufplan beigefügt, die dir bereits Aufschluss über etwaige Aufgaben geben kann. Natürlich ist jedes AC anders, doch viele folgen einem gewissen Muster. Recherchiere, welche Aufgaben es in fast jedem Assessment-Center gibt und hol dir Informationen über Erfahrungsberichte, um einen Eindruck aus erster Hand zu bekommen.

Sei  über das Unternehmen und betreffend aktueller Entwicklungen informiert. So solltest du  wichtige Punkte wie Tätigkeitsfelder, Firmengeschichte, Tochterunternehmen, Standorte, Mitarbeiteranzahl etc. im Kopf haben.

Tipps zur Vorbereitung

  • Mach dich mit den zu erwartenden Aufgabentypen vertraut und übe z. B. Rollenspiele (schwierige Kundengespräche…).
  • Bereite eine kurze, aussagekräftige Selbstpräsentation vor.
  • Lege eine Liste deiner Stärken und Schwächen an (auch Freunde befragen!).
  • Lege dir Argumente zurecht, warum du gerade diesen Job willst.
  • Sammle Informationen über das Unternehmen, die Branche sowie die Anforderungen der Position.
  • Versetze dich in die Lage des Personalchefs/der Personalchefin und überlege, was er/sie von idealen MitarbeiterInnen erwartet.
  • Informiere dich über das aktuelle Tagesgeschehen aus Tageszeitungen und Fernsehen.
  • Gehe ausgeschlafen und fit zum AC, denn bei Leistungs- und Intelligenztests entscheiden vor allem die Schnelligkeit und die Konzentrationsleistung.
  • Überprüfe deine Körpersprache, Mimik, Gestik, Sitzhaltung, Tonfall, Sprechtempo und Lautstärke. Frage Freunde, wie du wirkst!
  • Schauspiele nicht: Persönlichkeit zählt! Es gilt: Sei authentisch in einer unauthentischen Umgebung!
  • Zeige dich während der Assessment-Center-Übungen aktiv. Denn die Beobachter können nur das bewerten, was sie auch sehen.
  • Nimm dir viel Zeit für die Instruktionen der Aufgaben. Es ist wichtig, sie richtig zu verstehen. Und wenn mal die Umsetzung einer Übung nicht so gut gelaufen ist – versuche, das beiseite zu stellen und konzentriere dich auf die nächste Aufgabe!

Sei dir bewusst, dass nicht nur deine Aussagen im Rahmen einer Gruppen-Diskussion zur Potenzialanalyse herangezogen werden, sondern auch der Gesamteindruck, den du hinterlässt: etwa deine Körpersprache, oder auch deine kritische Reflexion des eigenen Verhaltens sowie das der anderen KandidatInnen.

Das erwartet dich in einem Assessment-Center

  • Eine Präsentation und Einführung in das Unternehmen.
  • Gruppenübungen, wie Aufgaben zur Problemlösung und Rollenspiele.
  • Persönliches Bewerbungsgespräch mit Fokus auf Erfahrungen, Fähigkeiten und Wünschen des Bewerbers.
  • Am Vormittag finden meist Aufgaben und Tests statt und am Nachmittag stehen Bewerbungsgespräche und Gruppenarbeiten im Vordergrund.
  • Häufig müssen die Bewerber an einem Eignungstest teilnehmen.
  • Dem Bewerber werden oftmals viele Fragen gestellt, die in der kurzen Zeit nicht beantwortet werden können. Hier wird die Stressresistenz überprüft.

Bewahre deine Grundsätze!

Letztlich gilt: Bewahre deine Grundsätze und vertrete diese auch im Assessment Center. Es bringt nichts, wenn du Theater spielst: Sollte das notwendig sein, um den Job zu bekommen, würdest du in dieser Position langfristig bestimmt nicht glücklich werden.

Das Team von StepStone hat dir auch noch einen Artikel zusammengestellt, um keine Angst vor dem Assessment Center zu haben.

 

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

Bewerbungsratgeber erfolgreich bewerben

Erfolgreich bewerben und keine Absagen mehr kassieren!

Willkommen im Bewerbungsdschungel: Personaler können unerbittlich sein: Ein Blick auf triviale Lebensläufe, Rechtschreibfehler-gespickte Bewerbungsschreiben, Hawaiihemden-Fotos – und die Bewerbung landet im Papierkorb. Doch erfolgreich Bewerben kann leichter sein als gedacht!

Welche Informationen gehören in das Bewerbungsschreiben? Wie ist ein Lebenslauf aufgebaut und was erwartet mich im Vorstellungsgespräch? Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt es nachzulesen im neuen StepStone Bewerbungsratgeber.

Hol dir jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber!

Download Bewerbungsratgeber

Wir gewähren dir einen kleinen Einblick in den umfangreichen Bewerbungsratgeber, der dir garantiert jede Frage zum Bewerbungsprozess beantwortet!

Auf Jobsuche?

Dank des Internets, kann man sich bei der Jobsuche sehr schnell verlieren, den die Wege sind sehr vielfältig: Du hast neben einer simplen Suche auf Online-Jobbörsen wie beispielsweise unijobs.at, die Möglichkeit einen Job Agent zu verwenden und dich automatisch per E-Mail benachrichtigen zu lassen, sobald ein neues Angebot verfügbar ist.

Doch was ist bei der Jobsuche zu beachten und was kannst du aus Stellenanzeigen deines Wunschunternehmens herauslesen? Mehr zu dem Thema findest du im Bewerbungsratgeber von StepStone!

Erfolgreich bewerben

Ob per Mail oder mittels firmeneigenes Online-Formular, mittlerweile favorisieren Arbeitgeber den Bewerbungsweg via Internet. Doch neben einer guten Bewerbung mit Mehrwert gibt es noch viele weitere Punkte, die dir zu deinem Traumjob verhelfen können und einige häufige Fehler, die sich sehr einfach vermeiden lassen – machst du sie auch?

Die richtigen Bewerbungsunterlagen

Ein gut strukturierter Lebenslauf ist das A und O einer Bewerbung. Dieser sollte nicht nur einen roten Faden beinhalten, sondern auch auf die Jobausschreibung angepasst sein. Doch wie schaut dein Bewerbungsfoto aus und kannst du dich damit wirklich bei deinem Unternehmen richtig bewerben?

Außerdem solltest du dir überlegen, ob und welche Arbeitszeugnisse du wirklich mitschicken willst. Im Zweifelsfall flutest du den Recruiter mit unzähligen Anhängen in der E-Mail. Im Bewerbungsratgeber findest du die Antworten zu den Themen einer erfolgreichen Bewerbung.

Das Vorstellungsgespräch

In der Regel laufen Vorstellungsgespräche nach demselben Muster ab. Deshalb ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig für das Gespräch mit dem Recruiter. Doch welche Fragen erwarten dich, was sind No Gos im Vorstellungsgespräch und die wichtigste Frage überhaupt: Welches Outfit ist bei der Bewerbung angebracht?

Die Entscheidung ist gefallen

Das Gespräch hast du hinter dir und eine Zusage noch dazu – Gratulation! Aber die Vorbereitungen auf den Job sind noch nicht beendet, denn jetzt kommt der wichtigste Part: Die Unterzeichnung deines Arbeitsvertrages. Bei diesem solltest du dir genügend Zeit nehmen, um ihn durchzusehen und eventuell offene Fragen zu klären. Danach kann dein Job beginnen! Die Probezeit und die ersten Wochen im neuen Job können fordernd sein. Mit den Tipps aus dem Bewerbungsratgeber bist du auf der sicheren Seite!

Willst du zu den Themen Jobsuche, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch mehr erfahren? Dann downloade jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber von StepStone.at! Du findest darin nicht nur alle Infos zur Online-Bewerbung, sondern auch Expertentipps für Beruf und Karriere, hilfreiche Checklisten uvm.

Hier geht’s zum kostenlosen Download:

Download Bewerbungsratgeber

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Soft Skills in der Bewerbung

Diese Soft Skills sind bei der Bewerbung entscheidend

Arbeitgeber achten nicht nur auf Ausbildung, Fachwissen und einen lückenlosen Lebenslauf, sondern auch auf Soft Skills, also die soziale Kompetenz des Bewerbers. Die Soft Skills gewinnen für Personaler immer mehr Bedeutung und werden im Bewerbungsgespräch gerne getestet.

Was sind Soft Skills?

Zu aller erst sollte der Begriff geklärt werden. Denn zu Soft Skills gehören nicht nur deine sozialen, sondern auch persönlichen und methodischen Kompetenzen. Wie sind deine emotionalen Fähigkeiten und wie gehst du mit anderen Menschen und schwierigen Situationen um? Es gibt einige Soft Skills, die von Arbeitgebern vorausgesetzt werden, andere Skills untermauern deine Bewerbung und bringen dir noch größere Chancen den Job zu bekommen.

Soft Skills müssen nicht nur im Bewerbungsschreiben aufgeführt werden, sondern passen auch gut in den Lebenslauf.

Diese Soft Skills werden vom Arbeitgeber gefordert

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sind die Grundlage für fast alle Sozialkompetenzen. Du bist kommunikativ und teamorientiert, arbeitest gern im Team und teilst deine Meinung mit, ohne Kollegen damit zu verletzen.
  • Kritikfähigkeit: Kritik positiv zu nutzen und Motivation daraus zu ziehen, will gelernt sein. Feedback bringt dich weiter, lerne daraus. Auch der Mut, Fehler zuzugeben, statt sie unter den Tisch zu kehren, zeugt von sozialer Kompetenz.
  • Einfühlungsvermögen: Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen, sich in andere Personen hinein versetzen und deren Gefühle nachvollziehen können – bei Teamwork das Um und Auf und auch eine wichtige Voraussetzung um Konflikte und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Verantwortungsbewusstsein:Zuerst denken, dann handeln. Du kannst die Konsequenzen deines Tuns abschätzen und übernimmst gleichzeitig die Verantwortung für die Auswirkungen deines Handelns.
  • Selbstdisziplin und Einsatzbereitschaft: Disziplin ist aus dem Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Besitzt du die Fähigkeit, dich selbst immer wieder zu motivieren und Ziele aus Eigenantrieb zu erreichen? Kannst du eine Aufgabe erledigen, ohne dich ablenken zu lassen? Zeige nicht nur Eigeninitiative sondern auch, dass du dich mit deinem Job identifizierst und dass dir der Erfolg des Unternehmens wichtig ist.
  • Neugierde, lebenslanges Lernen und kreativität: Nur wer neugierig ist und Interesse an seiner Umwelt hat, kann Stillstand vermeiden und sich weiterentwickeln. Arbeitgeber sind auf der Suche nach Mitarbeitern mit Fantasie und neuen Ideen. Schaue dich um, halte deine Augen nach Neuem offen und bleibe aktiv und flexibel.

Soft Skills in der Bewerbung, ohne Klischees zu verwenden

Wenn du dich von Mitbewerbern abheben möchtest, musst du auf Floskeln und Klischees in der Bewerbung verzichten. Es gibt Soft Skills, die in so gut wie jeder Bewerbung vorkommen. Doch wie wäre es, den Recruiter zwischen den Zeilen lesen zu lassen und deine Stärken anhand von Beispielen hervorheben?

Lass dich deshalb unbedingt von folgenden Tipps und Soft Skills inspirieren:

1. Teamfähigkeit

Der Klassiker unter den Klischee-Skills. Erwähne stattdessen ein konkretes Beispiel, was du zu Teams in der Vergangenheit beitragen hast und nicht nur, was die Aufgabe war. Verwende beispielsweise Ausdrücke, wie „Ich habe X organisiert, ich habe mit Y gearbeitet“.

2. Kunden- und Serviceorientierung

Denke darüber nach, wie ein Unternehmen mit Kunden umgeht. Schließlich ist gute Kundenorientierung mehr als nur ein freundlicher Gesichtsausdruck. Wie bist du mit schwierigen Kunden umgegangen und gab es Situationen, die du besonders gut gelöst hast?

3. Organisationstalent

Hast du es geschafft ein Projekt rechtzeitig abzugeben oder eine aufwendige Tätigkeit zeitgerecht zu beenden? Wie hast du dabei gearbeitet und hast du einfachere Wege gefunden deine Aufgabe zu erledigen? Denke an die Dinge, die dir bei deiner Aufgabe besonders viel Spaß gemacht haben, oder worauf du besonders stolz bist.

4. Rasche Auffassungsaufgabe

In welchen anderen Bereichen, privat oder im Job hast du eine hohe Lernbereitschaft gezeigt? Vielleicht hast du dir einige Fähigkeiten selbst angeeignet, die dir im Job helfen könnten? Mit konkreten Beispielen kannst du den Recruiter beeindrucken.

5. Verantwortungsbewusstsein

Vergiss Floskeln, wie motiviert oder zuverlässig. Erkläre in deiner Bewerbung,  a) wie du in eine verantwortungsvolle Position gekommen bist, b) was dabei deine Aufgaben waren c) und wie du damit umgegangen bist.

6. Kommunikationsfähigkeit

Hier gilt derselbe Tipp, wie beim Beispiel der Kunden- und Serviceorientierung. Wann konntest du in der Vergangenheit gute zwischenmenschliche Kommunikation beweisen?

7. Eigeninitiative

Blicke über den Tellerrand hinaus und schreibe stattdessen kurz, warum und wann du selbst Eigeninitiative zeigen musstest. Wie realistisch warst du dabei und was war das Ergebnis?

8. Lösungsorientiertes Denken

Der Soft Skill lösungsorientiertes Denken ist  einer der wichtigsten Eigenschaften, die man bei besonders guten Mitarbeitern finden sollte. Belege die Fähigkeiten, indem du beispielsweise Arbeiten von der Uni anführst, wie deine Seminar- oder Bachelorarbeit. Auch Gruppenprojekte, bei denen du besonders lösungsorientiert gedacht hast, sind ein erwähnenswertes Beispiel.

Übrigens: Soft Skills unterscheiden sich je nach Branchen, denn viele Berufsgruppen fordern schlussendlich andere Fähigkeiten. Sie können auch eine fehlende Berufserfahrung und eine drohende Absage vom Personaler ausgleichen und dir dazu verhelfen deinen Traumjob zu bekommen.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Man hat dich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen!
Du freust dich, doch schon bald weicht die erste Euphorie einem mulmigen Bauchgefühl. Welche Fragen im Bewerbungsgespräch kommen auf mich zu? Wie kann ich mich von meiner besten Seite zeigen?

Inhaltsverzeichnis

1. Warum wollen Sie wechseln?
2. Warum möchten Sie bei uns arbeiten?
3. Erzählen Sie etwas über sich!
4. Wie stellen Sie sich den typischen Arbeitstag vor?
5. Nennen Sie Ihre größten Stärken!
6. Nennen Sie Ihre größten Schwächen!
7. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
8. Was haben Sie im Zeitraum von-bis gemacht?
9. Welche Rolle übernehmen Sie im Team?
10. Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?

Binnen weniger Minuten sollst du dein Gegenüber von dir und deinen Fähigkeiten überzeugen, Motivation, Engagement und Zielstrebigkeit vermitteln, mit Intelligenz, Kompetenz und einem sympathischen Auftreten punkten. Und ganz nebenbei noch subtil darstellen, dass du der beste Kandidat für die zu besetzende Stelle bist.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Die meisten Jobinterviews verlaufen nach einem klassischen Muster und es gibt Standardfragen, die immer wieder gestellt werden. Deshalb hast du mit einer guten Vorbereitung den Job fast in der Tasche.

Hier haben wir für dich die Standardfragen, die Personalverantwortliche gerne stellen, um dich besser kennenzulernen und zu durchleuchten. Folge den Links und lerne außerdem, welche Hintergedanken die Recruiter mit den Fragestellungen hegen und mit welchen Antworten du auf der sicheren Seite bist.

10 Standardfragen im Bewerbungsgespräch

1. Warum wollen Sie wechseln?

Kurz zusammengefasst: Fokussiere dich auf eine positive Zukunftsperspektive und versuche nicht negativ auf deinen derzeitigen/ehemaligen Arbeitgeber einzugehen. Ein gutes Beispiel wäre etwa, dass du dich in eine neue Richtung weiterentwickeln möchtest, oder dass du im neuen Unternehmen besser deine beruflichen Perspektiven verfolgen kannst.

2. Warum möchten Sie bei uns arbeiten?

Kurz zusammengefasst: Informiere dich vorab, über das Unternehmen und sieh dir das Jobausschreiben genauer an. Was gefällt dir besonders an deinem potentiellen Arbeitgeber und mit welchen Qualifikationen kannst du das Team best möglichst unterstützen?

3. Erzählen Sie etwas über sich!

Kurz zusammengefasst: Neben deiner Selbstpräsentation ist es nicht nur wichtig frei von sich selbst erzählen zu können, sondern auch einen Bezug zum Job, Unternehmen und den Anforderungen der Stelle herzustellen. Diese Frage kommt beinahe bei jedem Gespräch vor, so gilt es sich bestenfalls darauf vorzubereiten.

4. Wie stellen Sie sich den typischen Arbeitstag bei uns vor?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung ist es wichtig den Interviewpartner davon zu überzeugen, dass du eine Ahnung davon hast, was in dem Job relevant ist und dass du weißt, was dich erwarten kann. Auch hier ist es wichtig, sich vorab über die Stelle, das Unternehmen und generell über das Berufsfeld vorab zu informieren.

5. Nennen Sie Ihre größten Stärken!

Kurz zusammengefasst: Konzentriere dich hierbei vor allem auf die Stärken, die zur Stellenausschreibung, deinem Aufgabenbereich und vor allem zum Unternehmen passen. Sei bei der Beantwortung selbstsicher, aber übertreibe nicht.

6. Nennen Sie Ihre größten Schwächen!

Kurz zusammengefasst: Nenne hierbei Schwächen, die nicht direkt mit deinem Aufgabenfeld zusammenhängen, wie zum Beispiel Nervosität bei Präsentationen vor großem Publikum. Besonders sinnvoll ist es, direkt nach der Nennung einer Schwäche sofort einen Lösungsvorschlag anzuhängen, wie du mit dem Problem umgehst und was du dagegen unternimmst.

7. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Kurz zusammengefasst: Der Jobinterviewer möchte im Bewerbungsgespräch wissen, ob du konkrete Karriereziele hast und ob du langfristig im Unternehmen bleiben möchtest. Eine sinnvolle Antwort zeugt von hoher Ambition und Zielstrebigkeit.

8. Was haben Sie im Zeitraum von-bis gemacht?

Kurz zusammengefasst: Bei einer Nachfrage, sollten offensichtliche Lücken nicht verschwiegen werden. Erkläre lieber stattdessen in einer möglichst positiven Form, was du in der Zeit gemacht hast und wie sinnvoll du sie genutzt hast.

9. Welche Rolle übernehmen Sie im Team?

Kurz zusammengefasst: Der Interviewer möchte von dir wissen, wie anpassungs- und teamfähig du bist. Lege bei der Beantwortung dein Hauptaugenmerk nicht auf eine bestimmte Rolle im Team, sondern überzeuge mit deiner Antwort, dass du dich je nach Situation verschiedenen Rollen anpassen kannst.

10. Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung solltest du ein realistisches Selbstbild von dir haben und ein gutes Bild im Umgang mit anderen Menschen abgeben. Versuche zu vermitteln, dass du bei aktiven Lösungen von Problemen mitwirken kannst und auch zu Kompromissen bereit bist.

Tipps zur Beantwortung der Fragen im Bewerbungsgespräch

Lern die Antworten auf diese Fragen besser nicht auswendig, sondern übe Sie im Gespräch mit einem Freund oder Familienmitglied. Es ist wichtig, dass du authentisch, selbstbewusst und freundlich auftrittst. Nicht der Inhalt allein zählt – Mimik, Gestik und Körperhaltung runden das Bild ab. Lies dir zusätzlich diese Tipps fürs Vorstellungsgespräch durch, um bestens vorbereitet zu sein und Fehler beim Bewerbungsgespräch zu vermeiden. Sowohl persönlich, als auch im Telefoninterview.

Einige Fragen gibt es, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Ein bisschen Humor und Kreativität gehört dazu, wenn dir die nächste skurrile Bewerbungsfrage gestellt wird.

Auf Stepstone.at findest du noch weitere, sehr hilfreiche Tipps zur Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Familienbeihilfe und Studium

Familienbeihilfe und Studium – 9 Tipps, die du unbedingt beachten musst! 

Sie ist für Österreichs Studierende eine wichtige Unterstützung zur Finanzierung des Studiums – die Familienbeihilfe (im Volksmund oft auch Kinderbeihilfe genannt).

unijobs.at liefert dir die notwendigen Facts über Voraussetzungen, Anspruchsdauer und Altersgrenzen. Wir geben hilfreiche Tipps, was du beachten solltest, um den Anspruch auf den Bezug der Familienbeihilfe nicht zu verlieren.

1. Anspruchsvoraussetzungen

Ab der Volljährigkeit kann die Familienbeihilfe nur dann bezogen werden, wenn sich das Kind noch in der Berufsausbildung befindet, sowie für die Übergangszeit zwischen Schulende und Studienbeginn.

Beantragt werden, kann die Familienbeihilfe für Studierende grundsätzlich nur durch die Eltern. Wenn du einen eigenen Haushalt führst und deine Eltern ihre Unterhaltsverpflichtung nachweislich nicht leisten, kannst du die Familienbeihilfe selbst beziehen. Ein diesbezüglicher Antrag ist beim zuständigen Finanzamt zu stellen.

Mit der Volljährigkeit hast du die Möglichkeit, die Beihilfe auf dein eigenes Konto überweisen zu lassen, unabhängig davon, ob du noch bei deinen Eltern wohnst. Hierzu benötigst du lediglich eine Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem entsprechenden Formular vom Finanzamt.

Übrigens: Die Familienbeihilfe kannst du auch parallel zur Studienbeihilfe beziehen!

2. Höhe der Familienbeihilfe

Die Höhe der Familienbeihilfe für Studenten ist unterschiedlich und hängt vom Alter ab. Vor allem inkludiert sie auch den Kinderabsetzbetrag. Die zustehende Summe der Familienbeihilfe, kann man sich ganz einfach mit dem Familienbeihilfenrechner durch die Eingabe des Geburtsdatums berechnen.

3. Zuverdienstgrenze

Selbstverständlich darfst du auch arbeiten und parallel die Familienbeihilfe beziehen. Allerdings gilt es dabei die Zuverdienstgrenze von 10.000 brutto pro Jahr zu nicht zu übersteigen (ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Somit darfst du nebenbei Geringfügig oder auch Teilzeit (je nach Stundenzahl) arbeiten.

4. Anspruchsdauer

Anspruch auf Familienbeihilfe besteht grundsätzlich für die Mindeststudienzeit zuzüglich eines weiteren Semesters (Toleranzsemester) pro Studienabschnitt. Wird ein Studienabschnitt innerhalb der Mindeststudiendauer absolviert, kann das nicht verbrauchte Toleranzsemester für den weiteren Studienverlauf mitgenommen werden. Bei einem Studium ohne Abschnittsgliederung beträgt die Toleranzgrenze ein Studienjahr.

Wurde das Studium wegen einer schweren Krankheit oder aufgrund eines Auslandsstudiums für mindestens drei Monate unterbrochen, kann ein Antrag auf Verlängerung der gesetzlichen Mindeststudiendauer gestellt werden.

5. Altersgrenze

Der Bezug ist grundsätzlich bis zum 24. Lebensjahr möglich.

In bestimmten Fällen kann ein verlängerter Bezug gewährt werden:
Bei Schwangerschaft/Geburt eines Kindes, bei Ableistung des Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienstes oder einer erheblichen Behinderung des Studierenden (bis zum vollendeten 25. Lebensjahr). Hast du eine freiwillige Hilfstätigkeit bei einem gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrt mit Einsatzstelle im Inland absolviert, so ist ebenfalls eine Verlängerung möglich.

6. Studienwechsel

Deine Studienrichtung kannst du maximal zweimal ändern. Der Studienwechsel muss spätestens vor dem dritten inskribierten Semester erfolgenWird das Studium erst später gewechselt, entfällt die Familienbeihilfe für so viele Semester, wie in den vor dem Wechsel betriebenen Studien Familienbeihilfe bezogen wurde. Diese Wartezeit kann durch die Anrechnung von Prüfungen aus dem alten Studium im neuen Studium verkürzt werden.

7. Leistungsnachweis

Für die Weitergewährung der Familienbeihilfe nach Vollendung des 18. Lebensjahres müssen die Anspruchsvoraussetzungen nachgewiesen werden. Daher musst du regelmäßig einen Leistungsnachweis (Studienerfolgsnachweis) beim zuständigen Finanzamt erbringen. Dazu wirst du vorab per Brief informiert. Kannst du keine Fortschritte in deinem Studium nachweisen, wird der Bezug vorläufig eingestellt. Für das erste Studienjahr ist die Aufnahme als ordentlicher HörerIn ausreichend. Für einen weiteren Anspruch für das zweite Studienjahr sind aus dem ersten Studienjahr mindestens acht Semesterwochenstunden aus Wahl- oder Pflichtfächern oder 16 ECTS-Punkte des jeweiligen Studiums bzw. eine Teilprüfung der ersten Diplomprüfung oder des ersten Rigorosums nachzuweisen. Hast du in deinem Studium die STEOP (Orientierungsphase), musst du in diesem Zeitraum nur 14 ECTS-Punkte nachweisen.

Falls du zwei Studienrichtungen parallel betreibst, musst du das Finanzamt benachrichtigen, welches Studium du als Hauptstudium betrachtest, damit dein Leistungsnachweis richtig berechnet wird. Sobald du im eigentlichen Hauptstudium nicht weiter kommst und dein zweites Studium als Hauptstudium anerkennen willst, gilt das als Studienwechsel. Hierbei gibt es einiges zu beachten, damit du den finanziellen Zuschuss nicht verlierst.

8. Auslandssemester: Habe ich Anspruch auf die Familienbeihilfe?

Auch während eines Auslandssemesters kannst du Familienbeihilfe beziehen, solange du vor Ort dein Studium ernsthaft betreibst. Der Bezug ist auch möglich, wenn du das gesamte Studium im Ausland absolvieren möchtest. Solange du die notwendigen Nachweise beim Finanzamt erbringen kannst, ist dir die Beihilfe garantiert. Falls du länger als drei Semester im Ausland studierst, verlängert sich dein Anspruch auf die Familienbeihilfe um ein Semester.

9. Wann muss ich die Familienbeihilfe zurückzahlen?

Es gibt einiges zu beachten, damit du die Familienbeihilfe nicht zurückzahlen musst, denn manchmal läuft das Studentenleben nicht so, wie geplant.

X Ich habe die ECTS-Punkte nicht erreicht

Hier verlierst du den Anspruch auf die Familienbeihilfe und musst so lange erfolgreich studieren, solange du die Familienbeihilfe davor nicht bezogen hast. Wenn du dich dazu entscheidest nicht mehr weiter zu studieren, kannst du mit einer Rückforderung rechnen.

X Ich habe die Einkommensgrenze überschritten

Hast du dieses Jahr die Einkommensgrenze von 10.000 Euro brutto überschritten? Dann musst du im folgenden Jahr die Summe zurückzahlen, um die du die Grenze überschritten hast.

X Ich möchte mein Studium wechseln

Unter besonderen Umständen oder nicht erreichen von ECTS-Punkten aufgrund einer Änderung der Studienrichtung, kann auch bei einem Studienwechsel das Finanzamt die Beihilfe zurückfordern. Grundsätzlich solltest du darauf achten, noch vor dem 3. Semester zu wechseln. Falls dies unumgänglich ist, kannst du die Familienbeihilfe auch in diesem Fall so lange nicht beziehen, wie du sie im vorherigen Studium bezogen hast.

 

Trotz Beihilfe knapp bei Kasse? Wir haben einige Spartipps für Studenten gesammelt, die euer persönliches Budget aufrecht erhalten.

Wusstest du, dass es unter einigen Voraussetzungen auch möglich ist Arbeitslosengeld als Student beantragen zu lassen?

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

FH oder Uni

Pro und Contra: Universität oder FH? Eine Entscheidungshilfe

Möchtest du nächstes Jahr mit einem Studium anfangen und bist noch unschlüssig, ob du deinen Studienzweig an der Uni oder FH angehen sollst? Oder hast du dich bereits entschieden und zweifelst daran, ob du die richtige Wahl getroffen hast? Diese Pro und Contra-Liste zwischen Universität und Fachhochschule hilft dir garantiert bei deiner Entscheidung!

Vorab solltest du wissen, dass ein Bachelor Studium in der Regel 3 Jahre dauert. Nach einem Bachelorabschluss an der Universität kannst du auf die Fachhochschule wechseln und dort deinen Master absolvieren. Dieser dauert im Normalfall 2 Jahre. Ein umgekehrter Wechsel wird sich vermutlich als sehr schwierig erweisen, da die Universität sehr auf wissenschaftliches Arbeiten ausgelegt ist, wohingegen sich die FH auf die Praxis fokussiert.

Universität: Viel Freizeit und eine große Portion Selbständigkeit

Pro – Universität

✔ sehr flexibel

✔ anonym (du tauchst unter der Menge der Studierenden unter, die Professoren wissen nur in den seltensten Fällen deinen Namen)

✔ Beurteilung aufgrund der eigenen Leistung (und nicht Persönlichkeit)

✔ viel Freizeit und vor allem genug Zeit für flexible Nebenjobs

✔ wenn man sich bei seiner Studienwahl unsicher ist, ist Universität die richtige Wahl um einen umfangreichen Einblick in das Thema zu bekommen

✔ ein Wechsel nach dem Bachelor auf die Fachhochschule ist einfach

✔ selbstständiges Erarbeiten von Themengebieten (hierbei lernt man für sich persönlich sehr viel)

✔ in den meisten Fällen kein Aufnahmetest (je nach Studienrichtung)

 

Contra – Universität

X ein Universitätsstudium ist eine wissenschaftliche Vorbildung, keine Ausbildung!

X fachspezifische Praktika und/oder Jobs neben dem Studium sind notwendig, um nach dem Studium einen guten Job zu bekommen

X man muss seine Zeit gut einplanen und sich selbst organisieren

X sehr wissenschaftlich und kaum praxisbezogen

X Seminar und Übungsplätze sind begrenzt, manchmal kommt man nicht in Seminare mit dem Wunschthema

 

Fachhochschule: Die perfekte Vorbereitung auf die Berufswelt!

Pro – Fachhochschule

✔ man wird in der Regel in der Mindeststudienzeit fertig

✔ praxisbezogene akademische Ausbildung

✔ praxisnahe Professoren und Lehrende: Viele haben bereits in der Branche gearbeitet und erzählen aus ihrer Praxiserfahrung

✔Kontakte mit Professoren können einfacher aufgebaut werden

✔auch berufsbegleitend möglich

✔Organisation wird einem abgenommen

✔ individuell: Fragen und Unklarheiten können sofort im Unterricht beantwortet werden

✔ oft ist ein Praxissemester eingeplant

✔ sehr frühe Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema

 

Contra – Fachhochschule

X große Ähnlichkeit zum Schulsystem

X keine Anonymität: man hat eine fixe „Klasse“ und kann nicht in der Menge untertauchen

X Studiengebühren liegen bei 363,63 Euro pro Semester (Stand 2018)

X Zeit zum Arbeiten ist begrenzt

X je nach FH, viel bis mäßig viel Präsenzzeit (Anwesenheit)

X starrer Stundenplan (Fächer kann man sich meistens nicht aussuchen)

X wechsel von FH auf die Uni nach dem Bachelor ist schwierig, oft muss man ECTS nachholen

X Absolvierung von Aufnahmetests

X begrenzte Anzahl an Studienplätzen

 

Es gibt zahlreiche Webseiten, mit denen du ganz einfach das passende Studium finden kannst. Vielleicht hilft dir bei deiner Entscheidung zwischen Uni und FH auch ein Blick in den Studienplan der Studienrichtung.

Im Zweifelsfall, mach doch nach der Matura eine Pause und nutze sie zum Arbeiten oder zum Reisen (z.B. Work & Travel oder Au Pair). Ganz egal, was deine Familie & Freunde sagen – dir läuft keine Zeit davon, denn Arbeiten wirst du sowieso dein ganzes Leben lang! Womöglich hilft dir das auch bei deiner Entscheidung zwischen Uni oder FH.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.