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Studienbeihilfe beantragen

Voraussetzungen für die Studienbeihilfe – Das musst du beachten!

Die Studienbeihilfe ist eine der wichtigsten finanziellen Unterstützungen vieler Studenten. Doch es gibt einiges zu beachten und einige Voraussetzungen, die man erfüllen muss, um einen positiven Bescheid zu bekommen.

Inhaltsverzeichnis

1. Voraussetzungen für die Studienbeihilfe
2. Diese Leistungsnachweise musst du erbringen
3. Die Höhe der Studienbeihilfe
4. So kannst du die Studienbeihilfe beantragen
5. So lange hast du Anspruch auf die Studienbeihilfe

Voraussetzungen für die Studienbeihilfe

Der Bürokratie-Dschungel kann bei der Studienbeihilfe sehr übersichtlich werden. Neben den wichtigsten Voraussetzungen, welche wir dir unterhalb zusammengefasst haben, gibt es noch viele Ausnahmeregelungen, die zutreffen können. Grundsätzlich empfehlen wir jedem Studenten einen Antrag zu stellen – mehr als eine Absage kannst du nicht erhalten!

  • Nach zwei Semestern muss ein günstiger Studienerfolg vorgelegt werden.
  • Erlaubt sind zwei Studienwechsel nach höchstens zwei Semestern in einer Studienrichtung.
  • Studienbeihilfe bekommen diejenigen, die eine soziale Förderungswürdigkeit aufweisen. Diese hängt unter anderem davon ab, wie viel deine Eltern verdienen, wie viele Geschwister du hast, wo du wohnst und noch vielen weiteren Faktoren.
  • Das Studium muss vor dem 30. Geburtstag begonnen werden. Bis zum 35. Lebensjahr gelten einige Ausnahmen, wie ein Kind, eine Behinderung oder beispielsweise ein Masterstudium.
  • Wenn du über vier Jahre ein Einkommen von mindestens 8.580 Euro brutto (ohne Sozialversicherung) aufweisen kannst, hast du einen Anspruch auf das sogenannte Selbsterhalter-Stipendium. Eine Sonderform der Studienbeihilfe, bei der das Einkommen deiner Eltern nicht berücksichtigt wird.

Diese Leistungsnachweise musst du erbringen

Die Voraussetzung des Erhalts der Studienbeihilfe, ist nur unter den Bedingungen eines günstigen Studienerfolgs erfüllt. Hierbei unterscheidet sich die Höhe der ECTS-Nachweise je nach Universität, pädagogischen Hochschulen, Akademien aber auch je nach Bachelor-, Diplom-, Master- oder auch Doktoratsstudien. Hier findet ihr eine umfangreiche Übersicht der zu erreichenden Leistungsnachweise.

Die Höhe der Studienbeihilfe

Die Höhe der Beihilfe ist sehr individuell und hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehört dein Wohnort, wie viel deine Eltern verdienen, ob du einen Job hast und wie viel du dabei verdienst, ob du Kinder hast, verwaist oder verheiratet bist. Es gibt ein Tool, mit dem du dir die Höhe deiner Beihilfe berechnen kannst. Allerdings kann der Betrag von der tatsächlichen Summe abweichen (deshalb stelle einen Antrag – damit bist du auf der sicheren Seite). Generell liegt der Höchstbetrag der Beihilfe bei 801 Euro im Monat (Stand 2018) und der niedrigste bei 5 Euro.

So kannst du die Studienbeihilfe beantragen

Die Beantragung der Studienbeihilfe, kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Von einer Online-Antragsstellung bis zur postalischen Variante der Einsendung des Formulars ist alles möglich. Falls du dich für den postalischen Weg entschieden hast, findest du hier eine umfangreiche Anleitung, wie du das Formular zur Beantragung ausfüllen musst.

Beantragt werden, kann die Studienbehilfe nur in den folgenden Monaten:

→ für das Wintersemester: 20. Sept – 15. Dez
→ für das Sommersemester: 20. Feb – 15. Mai

Unabhängig davon, kann auch ein Antrag gestellt werden. Dieser wird allerdings erst in dem vorgegebenen Zeitraum bearbeitet.

So lange hast du Anspruch auf die Studienbeihilfe

  • Solange die Studienzeit inkl. Toleranzsemestern im eigenen Studium nicht überschritten wird
  • Zuverdienstgrenze von 10.000 Euro muss beachtet werden: Das Einkommen setzt sich zusammen aus Bruttoeinkommen, minus Sozialversicherungsbeiträge, Sonderausgaben und Werbungskosten

 

Im Großen und Ganzen gibt es zahlreiche Ausnahmen, die eintreten können, welche euch die Zusage einer Studienbeihilfe ermöglichen. Somit gilt es sich umfassend zu informieren und vor allem einen Antrag zu stellen. Wusstest du, dass du die Studienbeihilfe parallel zur Familienbeihilfe beziehen kannst? Unter einigen Bedingungen, hast du auch die Möglichkeit Arbeitslosengeld als Student beantragen zu lassen.

 

Trotz finanziellen Zuschusses knapp bei Kasse? Das Studentenleben ist oftmals nicht günstig. Mit diesen Spartipps für Studenten kommt ihr garantiert gut über die Runden.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Musik hören beim Arbeiten

Musik beim Arbeiten und Lernen – Welche Songs für welche Aufgaben?

Hörst du auch gerne Musik beim Lernen oder beim Lesen eines schwierigen Textes? Oder hörst du sogar Musik beim Arbeiten? Und hast du das Gefühl, Inhalte besser erfassen zu können, wenn im Hintergrund das Radio oder der MP3-Player läuft?

Was wir schon lange ahnten, ist nun wissenschaftlich bewiesen: Musik lässt uns härter arbeiten, steigert nicht nur die Motivation, sondern auch die Leistung. Jede Art von Musik hat eine direkte Wirkung auf die Gefühlswelt. Sie kann glücklich, aggressiv, nervös, aufgedreht oder traurig machen. Und sie hat auch in Bezug auf das Lernen und Arbeiten viele positive Effekte: Sie entspannt, beruhigt und erzeugt positive Gefühle. Außerdem kann man sich durch Auflegen der Lieblingsmusik eine angenehme Lernatmosphäre schaffen und sich durch sie auf das Lernen einstimmen.

Doch warum geht mit Musik alles leichter?

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Leipzig haben ihre Probanden eine physisch anstrengende Tätigkeit verrichten lassen und sie dabei in zwei Gruppen geteilt: die erste Gruppe hörte bei der Schufterei ihre Lieblingsmusik. Die zweite Gruppe arbeitete ohne Musikbeschallung. Anhand der Blutwerte und der Messung der Atmung haben die Experten festgestellt, dass die erste Gruppe der Teilnehmer intensiver Sauerstoff verbrauchte und gleichzeitig weniger Energie – sie haben sich einfach auf den Rhythmus ihrer Lieblingsmusik eingestellt und wurden Produktiver.

Auch Forscher der Universität Illinois haben sich mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis deren Studie bringt ähnliche Erkenntnisse. So verzeichneten sie einen Anstieg der Produktivität um 6,3 Prozent bei den Musikhörern im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Egal, ob du dich für ruhige Hintergrundmusik zum Lernen oder einem Song mit einem starken Rhythmus entscheidest, solange es gute Musik für deine Ohren ist, wirkt sie positiv auf das Lern- und Leistungsergebnis.

Doch welche Musik ist für welche Aufgaben am besten geeignet?

Manchmal ist man mit seiner Lieblingsmusik nicht ausreichend bedient. Es gibt einige Genres, die die Erledigung von bestimmten Aufgaben einfacher machen.

Musik bei kreativen Tätigkeiten

Hier heißt es, Musik aus – vollkommene Ruhe eignet sich am besten für Arbeiten, bei denen du dich konzentrieren musst. Also, wenn du über einem komplizierten Problem brütest oder ein Brainstorming machst, einfach mal: psst…

Lesen oder verfassen von anspruchsvollen Texten

Hierbei empfiehlt es sich Lounge- oder Chillout-Musik, Instrumental oder Klassische Musik zu hören. Du solltest jedenfalls darauf verzichten, im Hintergrund Popmusik laufen zu lassen. Denn dies kann der Konzentration vor allem dann entgegenwirken, wenn in derselben Sprache gesungen wird, in der du schreibst oder liest.

Stupide Arbeiten, die auch erledigt werden müssen

Datenbanken müssen bereinigt werden, E-Mails müssen sortiert werden und Akten sollen geordnet werden. Dafür ist wahrlich keine kreative Höchstleistung vonnöten. Und hierfür eignet sich alles, was schnelle Beats bietet: Popmusik, die aktuellen Charts, Sommerhits. Denn die richtigen Songs können auch Motivationshelfer sein. Schnelle Rhythmen beschleunigen den Herzschlag und lassen den Zuhörer intensiver Sauerstoff atmen – das Ergebnis: die Leistung steigt.

Wenn dir Musik nicht hilft, dann informiere dich jetzt über Tipps, wie du produktiver wirst oder auch, wie du dich selber optimieren kannst! Falls deine Motivation immer noch Aussetzer hat, solltest du dir darüber Gedanken machen, ob du vielleicht neben dem Studium zu viel arbeitest.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Mein Karrieretag - Jobmesse für Hotellerie, Gastronomie und Touristik

„Mein Karrieretag“ in Wien am 02.10.2018 – die Jobmesse für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik

Zum vierten Mal haben Berufseinsteiger, Fachkräfte und all die, die eine berufliche Weiterbildung anstreben, die Möglichkeit, die Jobmesse „Mein Karrieretag“ im Hilton Vienna am Stadtpark zu besuchen. Personalverantwortliche zahlreicher Unternehmen aus der Hotellerie, Gastronomie und Touristik sowie Weiterbildungsinstitute geben vor Ort die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs. Nutze diese einzigartige Chance und besuche die Jobmesse im Hilton Vienna am Stadtpark.

Baue erste Kontakte zu Personalverantwortlichen aus der Branche auf

Von 10:00 bis 15:00 Uhr präsentieren sich Aussteller wie Coca Cola, Falkensteiner Hotels, GMS Gourmet, H-Hotels, Marriott International oder Sea chefs mit ihren Stellenangeboten, Lehrstellen oder Traineeprogrammen. Ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm bieten unter anderem die FH Wien der WKW, die FH Salzburg und die Swiss Education Group an. Eine Übersicht der gesamten Aussteller findest du hier.

Neben einer Vielzahl an Jobs profitiert ihr von einem vielfältigen Rahmenprogramm. Interessante Arbeitgeber werden sich in 20-minütigen Unternehmenspräsentationen vorstellen und einen ersten Einblick in deren Arbeitsalltag geben. Darüber hinaus werden zwei interaktive Workshops angeboten, bei denen Interessenten ebenfalls kostenfrei teilnehmen können. Zum einen veranstaltet die Geschäftsführerin von ILWIS Relations & Recruiting, Irene Kribernegg, einen Workshop zum Thema „Meine Persönlichkeit- meine Marke: Ich“. Ziel des Workshops ist es sich selbst bewusster zu sein und somit sein Auftreten in Zukunft authentischer zu gestalten. Zum anderen werden Mag.ª Claudia Szivatz-Spatt und FH-Prof. Dipl.-Betrw. Stefan Nungesser einen einstündigen Workshop zum Thema digitaler und sozialer Kompetenzen im Tourismus anbieten. Initiiert wird dieser von den österreichischen Tourismusschulen. Das Ziel ist die Erkenntnis, dass in den einzelnen Phasen des Customer Journeys viele unterschiedliche Kompetenzen benötigt werden. Anmeldungen für die Workshops werden unter meinkarrieretag@ycg.de entgegengenommen.

Was kostet mich die Messe?

Die Karrieremesse ist für dich komplett kosten- und anmeldefrei! Schau einfach vorbei und lerne deinen potentiellen Arbeitgeber von morgen kennen! Du kannst den Termin in Wien dieses Jahr nicht wahrnehmen? Kein Problem – dann besuche doch unseren Karrieretag im Februar in München. Informationen hierzu findest du bald hier.

 

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Der härteste Nebenjob der Studenten

Das sind die härtesten Nebenjobs der Studenten!

Vor einiger Zeit haben wir euch gefragt: “Was war dein härtester Nebenjob?“ und ihr habt fleißig geantwortet!

Ob Kellnerin, Verkäuferin oder ein Kostümjob als eine Zigarettenschachtel – es gibt viele harte Nebenjobs die Studenten machen, um Geld zu verdienen. Alles ist legitim, selbst als Vegetarier in einer Fleischfabrik zu jobben kann amüsant sein! Schließlich lernt man immer was dabei und wenns nicht für den Beruf ist, dann ist es etwas fürs Leben.

Härtester Nebenjob der Studenten – Die Top 10

Wir haben uns gefragt was ihr macht, um nebenbei eure Brötchen zu verdienen. Das waren die häufigsten Nebenjobs, die ihr genannt habt:

  • 1. Kellnern / Gastronomie
  • 2. Promotion (Flyern, Kostümpromotion)
  • 3. Verkauf
  • 4. Kinderbetreuung
  • 5. Lager / Logistik
  • 6. Putzen
  • 7. Backshop / Bäckerei
  • 8. Spenden sammeln
  • 9. Nachhilfe
  • 10. Pakete zustellen

Unsere Favoriten eurer härtesten Nebenjobs!

Einige von euch haben uns kuriose Szenarien eurer harten Nebenjobs verraten. Wir sagen nur Hut ab und heißen euch herzlich willkommen beim Ranking der härtesten Nebenjobs:

Platz 6

„Ich habe als Einkaufssackerlpacker für Senioren bei DM gearbeitet“ (Ben)

Platz 5

„Unterwäsche an alte Männer verkaufen ist zwar anstrengend, kann aber auch ganz lustig sein.“ (Karina)

Platz 4

„Der härteste Nebenjob, den ich gehabt habe, war im Verkauf. Ich musste die Arbeitskollegen hochheben, weil wir an diesem Tag keine Leiter gehabt haben.“ (Sophie)

Platz 3

„Mitarbeit im Kuhstall… die Details möchte ich nicht nur vergessen, sondern euch lieber ersparen.“ (Luca)

Platz 2

„Ich musste aufräumen in einer Halle nach einer ‚Generation Wild‘ Party.“ (Julian)

Unser Favorit – Platz 1

„Bin als Infusionsflasche für ein Pharma-Unternehmen bei einem Kongress herumgelaufen und hab Lebkuchen verteilt.“ (Lea)

 

Warum sind harte Jobs nicht umsonst?

Diese Benefits bringen dir harte Nebenjobs:

  • Kontakte sammeln
  • Gleichgesinnte kennenlernen
  • (erste) Berufserfahrung sammeln
  • du kannst dein Durchhaltevermögen unter Beweis stellen
  • deinen nächsten Job wirst du garantiert mehr wertschätzen

 

Bist du gerade in einem harten Nebenjob gefangen und weißt nicht weiter? Dann denk an diese Tipps:

  • Setz dir ein Ziel, eine Motivation oder eine Entlohnung für jeden erledigten Tag! Darüber hinaus kannst du dich am Ende des Jobs nicht nur über ein Gehalt sondern auch auf ein gutes Gefühl freuen!
  • Wenn du nicht unbedingt vom Geld abhängig bist, dann bring dir in Erinnerung, dass du diesen Job bald nie wieder machen musst – das Ende naht! Danach wirst du dich umso besser fühlen, dass du durchgehalten hast.
  • Pick dir an deinem Nebenjob die Sachen raus, die dir besonders Spaß machen (es findet sich immer was, wenn man genau hinschaut!) und fokussiere dich gedanklich auf sie.
  • Vielleicht findest du ja Verbündete, die womöglich den Job genau so hassen wie du – geteiltes Leid ist halbes Leid!

 

Wenn man Ende des Monats mit einem Lächeln seinen Gehaltszettel studiert weiß man, dass man Ausdauer gezeigt hat und den skurrilen Job überlebt hat! Egal ob beim Putzen, in einer Bäckerei bei über 40 Grad oder bei der Beantwortung von unsinnigen Fragen von Kunden: Mit jeder Tätigkeit wächst man ein Stückchen mehr und lernt was fürs Leben. Ein Nebenjob muss nicht der Beruf deiner Träume sein, solange du Geld dabei verdienen kannst und die Härte deines Jobs ertragen kannst, ist alles gut!

Keine Lust mehr auf harte Nebenjobs oder mühsame Praktika? Dann such dir einen Nebenjob in einer der vielen Zukunftsbranchen für Studenten.

 

 

* die Namen wurden von der Redaktion geändert

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Flexible Nebenjobs für Studenten

Flexible Nebenjobs für Studenten – Diese Jobs sind ideal um Studium und Job zu vereinbaren

Die Auswahl an Jobangeboten für Studenten ist groß, doch welche flexiblen Nebenjobs haben sich bewährt und welche Stundenanzahl lässt sich mit dem Studium problemlos vereinbaren?

Bei der Suche nach einem flexiblen Nebenjob kann man sich im Dschungel der Jobausschreibungen verlieren. Von Servicekraft bis zur Kinderbetreuung ist alles möglich, doch jeder Job hat seine Vor- und Nachteile. Generell gilt, dass ein Nebenjob auf geringfügiger Basis (max. 10 Stunden/Woche und einem Gehalt von 438,05€) in der Regel sehr flexibel ist. Meist musst du nur 2-3 Tage pro Woche arbeiten oder kannst dir deine Dienstzeiten so legen, dass du im Monat nur eine oder zwei Wochen geblockt arbeitest. Je nach Branche gibt es flexible (z. B. Gastronomie) aber auch weniger flexible Jobs (z. B. Verkauf).

Welche Stundenanzahl ist die richtige?

Die meisten Studenten kommen mit 10 Stunden arbeiten pro Woche gut aus und haben nebenbei noch genügend Zeit, um fürs Studium zu lernen. Bei 20 Stunden pro Woche wird es schon etwas schwieriger, ist aber machbar für jene, die eine Herausforderung suchen. Wichtig ist, dass du nicht über 10.000 Euro im Jahr verdienst, damit du deine Studien- und Familienbeihilfe weiterhin beziehen kannst. So kannst du im Studium gute Noten sammeln und nebenbei Qualifikationen erlangen, die dir für deinen Beruf nützlich sein können.

Flexibler Nebenjob: Diese Studentenjobs sind möglich

1. Gastronomie & Tourismus

Ob als Kellnerin Tische bedienen oder beim Catering Getränke ausschenken. Die Gastronomie bietet die flexibelsten Jobs für Studenten. Du kannst schnell viel Geld verdienen und hast sehr variable Arbeitszeiten. So kannst du beispielsweise am Tag für die Uni lernen und am Abend auf Events beim Catering aushelfen.

Informiere dich über Bewerbungstipps für die Gastronomie!

 

2. Promotion

Als Promotion gelten Jobs bei denen du Flyer, Produktproben oder Zeitungen verteilen musst. Auch Kostümjobs gehören dazu. Ansonsten sind Promojobs sehr umfangreich, vielfältig und flexibel. Hierfür gibt es Agenturen, bei denen man sich anmelden muss, um die unterschiedlichsten Jobs vermittelt zu bekommen. Viele Jobs strecken sich auf einen bestimmten Zeitraum, wovon du dir die Termine, flexibel aussuchen darfst.

Wie viel du verdienen möchtest, ist dir überlassen, solange du die Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreitest.

 

3. Eventmitarbeiter

Ähnlich wie Promotion, suchen Agenturen für Messen und Events Personal für Messestandbetreuung und Aufbau. Dazu gehören auch sogenannte Ordner bei Events, die Ordnung in Menschenmassen beim Einlass von Konzerten bringen. Ebenso sind Studenten oftmals zuständig für die Akkreditierung oder Betreuung von Gästen.

 

4. Verkauf

Ob ein Job im Verkauf flexibel ist, hängt ganz davon ab, bei welchem Unternehmen du angestellt bist. Oftmals werden für den Einzelhandel Samstagskräfte gesucht aber auch Aushilfskräfte unter der Woche sind oft willkommen. Dein Dienstplan ist in der Regel für einen Monat fix und spontane Änderungen oft nicht möglich. Dafür ist bei dem Job viel Bewegung involviert, was ein super Ausgleich zum Lernen oder zum stundenlangen Sitzen vor dem Laptop ist.

 

5. Auslieferung

Fahrradkuriere machen in Österreich die Runde – der Job als Kurier bzw. Essenslieferant entpuppt sich als ein guter Nebenjob für Studenten. Die wohl die sportlichste Variante aller Nebenjobs, inklusive eines netten Trinkgeldes neben dem Gehalt. Geringfügig, Teilzeit oder Vollzeit – hier ist alles möglich.

 

6. Spenden sammeln

Als sogenannter Fundraiser ist es ein Muss offen und Kommunikativ zu sein. Du hast die Möglichkeit während des Semesters nur eine beschränkte Anzahl an Stunden zu arbeiten, in den Ferien deine Stunden aufstocken oder die Arbeit generell nur in den Sommerferien auszuüben. Bei dem Job kannst du in der Regel mit einem guten Verdienst rechnen. Hierbei musst du nicht nur Ausdauer haben, sondern auch wetterfest sein. Schlussendlich ist es ein schöner Nebenjob, da du gleichzeitig auch was Gutes tun kannst.

 

7. Betreuung & Nachhilfe

Kommst du gut mit Kindern aus, kannst du einen Nebenjob in der Kinderbetreuung ergreifen. Viele Eltern suchen Personen, die liebevoll auf ihre Kinder aufpassen können. Auch Hundesitter werden regelmäßig und vor allem in der Urlaubszeit gesucht. Hier muss man sich oftmals nicht auf die Nachfrage der Nachbarn verlassen, sondern findet auch im Internet  auf Jobportalen, wie unijobs.at Ausschreibungen. Neben der Betreuung, hat man als Student auch die Möglichkeit Schülern Nachhilfe zu geben. Viele bessern sich auf diese Art und Weise ihr persönliches Budget auf.

Auf StepStone.at findest du Tipps, wie du dich als Berufsanfänger bewerben kannst!

 

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

assessment center

Assessment Center – Tipps zur Vorbereitung

Endlich eine Nachricht vom Spitzen-Unternehmen, bei dem du dich um den vielversprechenden Job beworben hast: Eine Einladung zu einem Assessment Center! Doch was genau ist ein Assessment Center und wie läuft es ab? Was gilt es dabei für dich zu beachten, damit du es gut durch die Bewerbungsrunden und Gruppenaufgaben schaffst?

 

Was ist ein Assessment-Center?

Alle Welt spricht von Assessment Centers (AC) als eine Möglichkeit, potenzielle MitarbeiterInnen auszuwählen: Was steckt dahinter? Zwar geben die meisten Unternehmen kaum Informationen über den Inhalt ihrer Assessment Centers, in der Regel werden aber Standardübungen eingesetzt.

Mithilfe eines Assessment-Centers wird die Eignung eines Kandidaten für eine bestimmte Position beurteilt. Es wird vor allem als Mittel zur Personalauswahl eingesetzt. Entweder wird das Test-Verfahren vom Unternehmen selbst durchgeführt oder gemeinsam mit externen Beratern entwickelt. Die Beurteilung der Bewerber erfolgt einzeln oder in Gruppen und besteht aus verschiedenen Kombinationen von Tests, Gesprächen, Selbstrepräsentationsrunden, Gruppendiskussionen, Übungen und Rollenspielen. Das Auswahlverfahren kann 1-3 Tage in Anspruch nehmen.

Was wird Assessment-Center überprüft?

Im Zentrum dieses Potenzialanalyseverfahrens stehen unter anderem außerfachliche Kompetenzen wie Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit, Kreativität, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit und analytisches Denkvermögen. Geachtet wird auch auf deine Interaktion mit den anderen KandidatInnen. Bedenke dabei, dass zum Beispiel Lautstärke keinen schlüssigen Hinweis auf Durchsetzungsstärke liefert! Auf der anderen Seite kann ein sehr zögerliches, eher passives Verhalten als Führungsschwäche ausgelegt werden.

Marketing in eigener Sache

Es gibt zwar kein allgemein gültiges Rezept oder einheitliche Bewertungsrichtlinien, denn es zählen ausschließlich die subjektiven Einschätzungen der BeobachterInnen. Trotzdem kann man sich auf ein Assessment Center (AC) sehr gut vorbereiten.

Meist wird der Einladung auch ein Ablaufplan beigefügt, die dir bereits Aufschluss über etwaige Aufgaben geben kann. Natürlich ist jedes AC anders, doch viele folgen einem gewissen Muster. Recherchiere, welche Aufgaben es in fast jedem Assessment-Center gibt und hol dir Informationen über Erfahrungsberichte, um einen Eindruck aus erster Hand zu bekommen.

Sei  über das Unternehmen und betreffend aktueller Entwicklungen informiert. So solltest du  wichtige Punkte wie Tätigkeitsfelder, Firmengeschichte, Tochterunternehmen, Standorte, Mitarbeiteranzahl etc. im Kopf haben.

Tipps zur Vorbereitung

  • Mach dich mit den zu erwartenden Aufgabentypen vertraut und übe z. B. Rollenspiele (schwierige Kundengespräche…).
  • Bereite eine kurze, aussagekräftige Selbstpräsentation vor.
  • Lege eine Liste deiner Stärken und Schwächen an (auch Freunde befragen!).
  • Lege dir Argumente zurecht, warum du gerade diesen Job willst.
  • Sammle Informationen über das Unternehmen, die Branche sowie die Anforderungen der Position.
  • Versetze dich in die Lage des Personalchefs/der Personalchefin und überlege, was er/sie von idealen MitarbeiterInnen erwartet.
  • Informiere dich über das aktuelle Tagesgeschehen aus Tageszeitungen und Fernsehen.
  • Gehe ausgeschlafen und fit zum AC, denn bei Leistungs- und Intelligenztests entscheiden vor allem die Schnelligkeit und die Konzentrationsleistung.
  • Überprüfe deine Körpersprache, Mimik, Gestik, Sitzhaltung, Tonfall, Sprechtempo und Lautstärke. Frage Freunde, wie du wirkst!
  • Schauspiele nicht: Persönlichkeit zählt! Es gilt: Sei authentisch in einer unauthentischen Umgebung!
  • Zeige dich während der Assessment-Center-Übungen aktiv. Denn die Beobachter können nur das bewerten, was sie auch sehen.
  • Nimm dir viel Zeit für die Instruktionen der Aufgaben. Es ist wichtig, sie richtig zu verstehen. Und wenn mal die Umsetzung einer Übung nicht so gut gelaufen ist – versuche, das beiseite zu stellen und konzentriere dich auf die nächste Aufgabe!

Sei dir bewusst, dass nicht nur deine Aussagen im Rahmen einer Gruppen-Diskussion zur Potenzialanalyse herangezogen werden, sondern auch der Gesamteindruck, den du hinterlässt: etwa deine Körpersprache, oder auch deine kritische Reflexion des eigenen Verhaltens sowie das der anderen KandidatInnen.

Das erwartet dich in einem Assessment-Center

  • Eine Präsentation und Einführung in das Unternehmen.
  • Gruppenübungen, wie Aufgaben zur Problemlösung und Rollenspiele.
  • Persönliches Bewerbungsgespräch mit Fokus auf Erfahrungen, Fähigkeiten und Wünschen des Bewerbers.
  • Am Vormittag finden meist Aufgaben und Tests statt und am Nachmittag stehen Bewerbungsgespräche und Gruppenarbeiten im Vordergrund.
  • Häufig müssen die Bewerber an einem Eignungstest teilnehmen.
  • Dem Bewerber werden oftmals viele Fragen gestellt, die in der kurzen Zeit nicht beantwortet werden können. Hier wird die Stressresistenz überprüft.

Bewahre deine Grundsätze!

Letztlich gilt: Bewahre deine Grundsätze und vertrete diese auch im Assessment Center. Es bringt nichts, wenn du Theater spielst: Sollte das notwendig sein, um den Job zu bekommen, würdest du in dieser Position langfristig bestimmt nicht glücklich werden.

Das Team von StepStone hat dir auch noch einen Artikel zusammengestellt, um keine Angst vor dem Assessment Center zu haben.

 

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

 

Bewerbungsratgeber erfolgreich bewerben

Erfolgreich bewerben und keine Absagen mehr kassieren!

Willkommen im Bewerbungsdschungel: Personaler können unerbittlich sein: Ein Blick auf triviale Lebensläufe, Rechtschreibfehler-gespickte Bewerbungsschreiben, Hawaiihemden-Fotos – und die Bewerbung landet im Papierkorb. Doch erfolgreich Bewerben kann leichter sein als gedacht!

Welche Informationen gehören in das Bewerbungsschreiben? Wie ist ein Lebenslauf aufgebaut und was erwartet mich im Vorstellungsgespräch? Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt es nachzulesen im neuen StepStone Bewerbungsratgeber.

Hol dir jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber!

Download Bewerbungsratgeber

Wir gewähren dir einen kleinen Einblick in den umfangreichen Bewerbungsratgeber, der dir garantiert jede Frage zum Bewerbungsprozess beantwortet!

Auf Jobsuche?

Dank des Internets, kann man sich bei der Jobsuche sehr schnell verlieren, den die Wege sind sehr vielfältig: Du hast neben einer simplen Suche auf Online-Jobbörsen wie beispielsweise unijobs.at, die Möglichkeit einen Job Agent zu verwenden und dich automatisch per E-Mail benachrichtigen zu lassen, sobald ein neues Angebot verfügbar ist.

Doch was ist bei der Jobsuche zu beachten und was kannst du aus Stellenanzeigen deines Wunschunternehmens herauslesen? Mehr zu dem Thema findest du im Bewerbungsratgeber von StepStone!

Erfolgreich bewerben

Ob per Mail oder mittels firmeneigenes Online-Formular, mittlerweile favorisieren Arbeitgeber den Bewerbungsweg via Internet. Doch neben einer guten Bewerbung mit Mehrwert gibt es noch viele weitere Punkte, die dir zu deinem Traumjob verhelfen können und einige häufige Fehler, die sich sehr einfach vermeiden lassen – machst du sie auch?

Die richtigen Bewerbungsunterlagen

Ein gut strukturierter Lebenslauf ist das A und O einer Bewerbung. Dieser sollte nicht nur einen roten Faden beinhalten, sondern auch auf die Jobausschreibung angepasst sein. Doch wie schaut dein Bewerbungsfoto aus und kannst du dich damit wirklich bei deinem Unternehmen richtig bewerben?

Außerdem solltest du dir überlegen, ob und welche Arbeitszeugnisse du wirklich mitschicken willst. Im Zweifelsfall flutest du den Recruiter mit unzähligen Anhängen in der E-Mail. Im Bewerbungsratgeber findest du die Antworten zu den Themen einer erfolgreichen Bewerbung.

Das Vorstellungsgespräch

In der Regel laufen Vorstellungsgespräche nach demselben Muster ab. Deshalb ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig für das Gespräch mit dem Recruiter. Doch welche Fragen erwarten dich, was sind No Gos im Vorstellungsgespräch und die wichtigste Frage überhaupt: Welches Outfit ist bei der Bewerbung angebracht?

Die Entscheidung ist gefallen

Das Gespräch hast du hinter dir und eine Zusage noch dazu – Gratulation! Aber die Vorbereitungen auf den Job sind noch nicht beendet, denn jetzt kommt der wichtigste Part: Die Unterzeichnung deines Arbeitsvertrages. Bei diesem solltest du dir genügend Zeit nehmen, um ihn durchzusehen und eventuell offene Fragen zu klären. Danach kann dein Job beginnen! Die Probezeit und die ersten Wochen im neuen Job können fordernd sein. Mit den Tipps aus dem Bewerbungsratgeber bist du auf der sicheren Seite!

Willst du zu den Themen Jobsuche, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch mehr erfahren? Dann downloade jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber von StepStone.at! Du findest darin nicht nur alle Infos zur Online-Bewerbung, sondern auch Expertentipps für Beruf und Karriere, hilfreiche Checklisten uvm.

Hier geht’s zum kostenlosen Download:

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Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Soft Skills in der Bewerbung

Diese Soft Skills sind bei der Bewerbung entscheidend

Arbeitgeber achten nicht nur auf Ausbildung, Fachwissen und einen lückenlosen Lebenslauf, sondern auch auf Soft Skills, also die soziale Kompetenz des Bewerbers. Die Soft Skills gewinnen für Personaler immer mehr Bedeutung und werden im Bewerbungsgespräch gerne getestet.

Was sind Soft Skills?

Zu aller erst sollte der Begriff geklärt werden. Denn zu Soft Skills gehören nicht nur deine sozialen, sondern auch persönlichen und methodischen Kompetenzen. Wie sind deine emotionalen Fähigkeiten und wie gehst du mit anderen Menschen und schwierigen Situationen um? Es gibt einige Soft Skills, die von Arbeitgebern vorausgesetzt werden, andere Skills untermauern deine Bewerbung und bringen dir noch größere Chancen den Job zu bekommen.

Soft Skills müssen nicht nur im Bewerbungsschreiben aufgeführt werden, sondern passen auch gut in den Lebenslauf.

Diese Soft Skills werden vom Arbeitgeber gefordert

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sind die Grundlage für fast alle Sozialkompetenzen. Du bist kommunikativ und teamorientiert, arbeitest gern im Team und teilst deine Meinung mit, ohne Kollegen damit zu verletzen.
  • Kritikfähigkeit: Kritik positiv zu nutzen und Motivation daraus zu ziehen, will gelernt sein. Feedback bringt dich weiter, lerne daraus. Auch der Mut, Fehler zuzugeben, statt sie unter den Tisch zu kehren, zeugt von sozialer Kompetenz.
  • Einfühlungsvermögen: Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen, sich in andere Personen hinein versetzen und deren Gefühle nachvollziehen können – bei Teamwork das Um und Auf und auch eine wichtige Voraussetzung um Konflikte und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Verantwortungsbewusstsein:Zuerst denken, dann handeln. Du kannst die Konsequenzen deines Tuns abschätzen und übernimmst gleichzeitig die Verantwortung für die Auswirkungen deines Handelns.
  • Selbstdisziplin und Einsatzbereitschaft: Disziplin ist aus dem Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Besitzt du die Fähigkeit, dich selbst immer wieder zu motivieren und Ziele aus Eigenantrieb zu erreichen? Kannst du eine Aufgabe erledigen, ohne dich ablenken zu lassen? Zeige nicht nur Eigeninitiative sondern auch, dass du dich mit deinem Job identifizierst und dass dir der Erfolg des Unternehmens wichtig ist.
  • Neugierde, lebenslanges Lernen und kreativität: Nur wer neugierig ist und Interesse an seiner Umwelt hat, kann Stillstand vermeiden und sich weiterentwickeln. Arbeitgeber sind auf der Suche nach Mitarbeitern mit Fantasie und neuen Ideen. Schaue dich um, halte deine Augen nach Neuem offen und bleibe aktiv und flexibel.

Soft Skills in der Bewerbung, ohne Klischees zu verwenden

Wenn du dich von Mitbewerbern abheben möchtest, musst du auf Floskeln und Klischees in der Bewerbung verzichten. Es gibt Soft Skills, die in so gut wie jeder Bewerbung vorkommen. Doch wie wäre es, den Recruiter zwischen den Zeilen lesen zu lassen und deine Stärken anhand von Beispielen hervorheben?

Lass dich deshalb unbedingt von folgenden Tipps und Soft Skills inspirieren:

1. Teamfähigkeit

Der Klassiker unter den Klischee-Skills. Erwähne stattdessen ein konkretes Beispiel, was du zu Teams in der Vergangenheit beitragen hast und nicht nur, was die Aufgabe war. Verwende beispielsweise Ausdrücke, wie „Ich habe X organisiert, ich habe mit Y gearbeitet“.

2. Kunden- und Serviceorientierung

Denke darüber nach, wie ein Unternehmen mit Kunden umgeht. Schließlich ist gute Kundenorientierung mehr als nur ein freundlicher Gesichtsausdruck. Wie bist du mit schwierigen Kunden umgegangen und gab es Situationen, die du besonders gut gelöst hast?

3. Organisationstalent

Hast du es geschafft ein Projekt rechtzeitig abzugeben oder eine aufwendige Tätigkeit zeitgerecht zu beenden? Wie hast du dabei gearbeitet und hast du einfachere Wege gefunden deine Aufgabe zu erledigen? Denke an die Dinge, die dir bei deiner Aufgabe besonders viel Spaß gemacht haben, oder worauf du besonders stolz bist.

4. Rasche Auffassungsaufgabe

In welchen anderen Bereichen, privat oder im Job hast du eine hohe Lernbereitschaft gezeigt? Vielleicht hast du dir einige Fähigkeiten selbst angeeignet, die dir im Job helfen könnten? Mit konkreten Beispielen kannst du den Recruiter beeindrucken.

5. Verantwortungsbewusstsein

Vergiss Floskeln, wie motiviert oder zuverlässig. Erkläre in deiner Bewerbung,  a) wie du in eine verantwortungsvolle Position gekommen bist, b) was dabei deine Aufgaben waren c) und wie du damit umgegangen bist.

6. Kommunikationsfähigkeit

Hier gilt derselbe Tipp, wie beim Beispiel der Kunden- und Serviceorientierung. Wann konntest du in der Vergangenheit gute zwischenmenschliche Kommunikation beweisen?

7. Eigeninitiative

Blicke über den Tellerrand hinaus und schreibe stattdessen kurz, warum und wann du selbst Eigeninitiative zeigen musstest. Wie realistisch warst du dabei und was war das Ergebnis?

8. Lösungsorientiertes Denken

Der Soft Skill lösungsorientiertes Denken ist  einer der wichtigsten Eigenschaften, die man bei besonders guten Mitarbeitern finden sollte. Belege die Fähigkeiten, indem du beispielsweise Arbeiten von der Uni anführst, wie deine Seminar- oder Bachelorarbeit. Auch Gruppenprojekte, bei denen du besonders lösungsorientiert gedacht hast, sind ein erwähnenswertes Beispiel.

Übrigens: Soft Skills unterscheiden sich je nach Branchen, denn viele Berufsgruppen fordern schlussendlich andere Fähigkeiten. Sie können auch eine fehlende Berufserfahrung und eine drohende Absage vom Personaler ausgleichen und dir dazu verhelfen deinen Traumjob zu bekommen.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Man hat dich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen!
Du freust dich, doch schon bald weicht die erste Euphorie einem mulmigen Bauchgefühl. Welche Fragen im Bewerbungsgespräch kommen auf mich zu? Wie kann ich mich von meiner besten Seite zeigen?

Binnen weniger Minuten sollst du dein Gegenüber von dir und deinen Fähigkeiten überzeugen, Motivation, Engagement und Zielstrebigkeit vermitteln, mit Intelligenz, Kompetenz und einem sympathischen Auftreten punkten. Und ganz nebenbei noch subtil darstellen, dass du der beste Kandidat für die zu besetzende Stelle bist.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Die meisten Jobinterviews verlaufen nach einem klassischen Muster und es gibt Standardfragen, die immer wieder gestellt werden. Deshalb hast du mit einer guten Vorbereitung den Job fast in der Tasche.

Hier haben wir für dich die Standardfragen, die Personalverantwortliche gerne stellen, um dich besser kennenzulernen und zu durchleuchten. Folge den Links und lerne außerdem, welche Hintergedanken die Recruiter mit den Fragestellungen hegen und mit welchen Antworten du auf der sicheren Seite bist.

10 Standardfragen im Bewerbungsgespräch

1. Warum wollen Sie wechseln?

Kurz zusammengefasst: Fokussiere dich auf eine positive Zukunftsperspektive und versuche nicht negativ auf deinen derzeitigen/ehemaligen Arbeitgeber einzugehen. Ein gutes Beispiel wäre etwa, dass du dich in eine neue Richtung weiterentwickeln möchtest, oder dass du im neuen Unternehmen besser deine beruflichen Perspektiven verfolgen kannst.

2. Warum möchten Sie bei uns arbeiten?

Kurz zusammengefasst: Informiere dich vorab, über das Unternehmen und sieh dir das Jobausschreiben genauer an. Was gefällt dir besonders an deinem potentiellen Arbeitgeber und mit welchen Qualifikationen kannst du das Team best möglichst unterstützen?

3. Erzählen Sie etwas über sich!

Kurz zusammengefasst: Neben deiner Selbstpräsentation ist es nicht nur wichtig frei von sich selbst erzählen zu können, sondern auch einen Bezug zum Job, Unternehmen und den Anforderungen der Stelle herzustellen. Diese Frage kommt beinahe bei jedem Gespräch vor, so gilt es sich bestenfalls darauf vorzubereiten.

4. Wie stellen Sie sich den typischen Arbeitstag bei uns vor?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung ist es wichtig den Interviewpartner davon zu überzeugen, dass du eine Ahnung davon hast, was in dem Job relevant ist und dass du weißt, was dich erwarten kann. Auch hier ist es wichtig, sich vorab über die Stelle, das Unternehmen und generell über das Berufsfeld vorab zu informieren.

5. Nennen Sie Ihre größten Stärken!

Kurz zusammengefasst: Konzentriere dich hierbei vor allem auf die Stärken, die zur Stellenausschreibung, deinem Aufgabenbereich und vor allem zum Unternehmen passen. Sei bei der Beantwortung selbstsicher, aber übertreibe nicht.

6. Nennen Sie Ihre größten Schwächen!

Kurz zusammengefasst: Nenne hierbei Schwächen, die nicht direkt mit deinem Aufgabenfeld zusammenhängen, wie zum Beispiel Nervosität bei Präsentationen vor großem Publikum. Besonders sinnvoll ist es, direkt nach der Nennung einer Schwäche sofort einen Lösungsvorschlag anzuhängen, wie du mit dem Problem umgehst und was du dagegen unternimmst.

7. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Kurz zusammengefasst: Der Jobinterviewer möchte im Bewerbungsgespräch wissen, ob du konkrete Karriereziele hast und ob du langfristig im Unternehmen bleiben möchtest. Eine sinnvolle Antwort zeugt von hoher Ambition und Zielstrebigkeit.

8. Was haben Sie im Zeitraum von-bis gemacht?

Kurz zusammengefasst: Bei einer Nachfrage, sollten offensichtliche Lücken nicht verschwiegen werden. Erkläre lieber stattdessen in einer möglichst positiven Form, was du in der Zeit gemacht hast und wie sinnvoll du sie genutzt hast.

9. Welche Rolle übernehmen Sie im Team?

Kurz zusammengefasst: Der Interviewer möchte von dir wissen, wie anpassungs- und teamfähig du bist. Lege bei der Beantwortung dein Hauptaugenmerk nicht auf eine bestimmte Rolle im Team, sondern überzeuge mit deiner Antwort, dass du dich je nach Situation verschiedenen Rollen anpassen kannst.

10. Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung solltest du ein realistisches Selbstbild von dir haben und ein gutes Bild im Umgang mit anderen Menschen abgeben. Versuche zu vermitteln, dass du bei aktiven Lösungen von Problemen mitwirken kannst und auch zu Kompromissen bereit bist.

Tipps zur Beantwortung der Fragen im Bewerbungsgespräch

Lern die Antworten auf diese Fragen besser nicht auswendig, sondern übe Sie im Gespräch mit einem Freund oder Familienmitglied. Es ist wichtig, dass du authentisch, selbstbewusst und freundlich auftrittst. Nicht der Inhalt allein zählt – Mimik, Gestik und Körperhaltung runden das Bild ab. Lies dir zusätzlich diese Tipps fürs Vorstellungsgespräch durch, um bestens vorbereitet zu sein.

Einige Fragen gibt es, auf die man sich nicht vorbereiten kann. Ein bisschen Humor und Kreativität gehört dazu, wenn dir die nächste skurrile Bewerbungsfrage gestellt wird.

Auf Stepstone.at findest du noch weitere, sehr hilfreiche Tipps zur Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Praktikum als Student

Warum es wichtig ist als Student ein Praktikum zu absolvieren

Den passenden Job zu finden ist für die meisten eine echte Herausforderung. Verständlich, wenn man die Arbeitswelt nur aus der Ferne kennt. Oft sind Theorie und Praxis weit voneinander entfernt. Deshalb empfiehlt es sich ein Praktikum zu absolvieren, um den Berufsalltag besser kennenzulernen.

Wozu macht man ein Praktikum?

Zuallererst sollte erstmal die Frage geklärt werden, wozu man ein Praktikum überhaupt machen will.

  1. Das Praktikum hilft dir herauszufinden, was du kannst und gibt dir die Möglichkeit, den Job zu erleben, den du später gerne ausüben möchtest. Du lernst den Arbeitsmarkt kennen und kannst dich besser für einen Beruf entscheiden.
  2. Als Praktikant hast du die Möglichkeit dein Uni-Know-How in die Praxis umzusetzen.
  3. Durch die Erfahrung kannst du dich nicht nur besser für einen Job nach dem Studium entscheiden, sondern kommst im Zuge der Bewerbung bei deinen potenziellen Arbeitgebern gut an. Arbeitgeber bevorzugen oft Bewerber mit branchenähnlicher Berufserfahrung. Denn manchmal, kann es ohne Erfahrung schwierig sein einen fixen Job zu bekommen.
  4. Drei bis vier Praktika bis zum Hochschulabschluss werden empfohlen, um einen Praxisschock zu vermeiden.
  5. Das Praktikum trägt dazu bei, motivierter und zielgerichteter studieren. Denn es hilft zu erkennen, welche Zusatzqualifikationen nötig sind um in der Praxis zu bestehen. Womöglich verlagerst du dadurch auch deine Interessen im Studium.
  6. Mit einem Praktikum kannst du nicht nur in der Branche Fuß fassen, sondern auch ein Netzwerk aufbauen und Kontakte zu Arbeitgebern knüpfen. Viele Unternehmen sehen Praktikanten als potenzielle Mitarbeiter und einige von ihnen bieten in Folge eine Vollzeitstelle im Unternehmen an.

 

Welche Praktika sind möglich?

Grundsätzlich absolvierst du als Student ein Praktikum in den Semester- oder Sommerferien, manchmal sogar auch während des Semesters. Dieses dauert in der Regel mindestens 4 bis 6 Wochen. Abseits davon, gibt es auch andere Möglichkeiten für Praktika:

  • Ein Auslandspraktikum bietet dir Einblicke in andere Kulturen. Du zeigst damit Offenheit sowie Motivation. Bis zur Realisierung eines Auslandspraktikums können 12 Monate vergehen. Also, lange im Voraus planen.
  • Ein Vorpraktikum ist dazu da, deine Wahl fürs Studium zu kräftigen. Zu einem Vorpraktikum kommst du am besten durch eine Initiativbewerbung. Zeige Eigeninitiative, das imponiert.
  • Ein Schülerpraktikum ist nicht nur lästige Pflicht. Es ermöglicht dir, Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in Firmen und Berufe zu gewinnen. Du solltest es sinnvoll nutzen und nicht nur irgendwo absitzen.

 

Ablauf eines Praktikums

Auch wenn jedes Praktikum anders erscheint, ist der Ablauf oft relativ ähnlich. Zusätzlich gibt es auch einige Dinge, die man während des Praktikums beachten sollte. Also mach das Beste aus deiner Praktikumszeit!

1. Bespreche zu beginn, welche Aufgaben du übernehmen wirst

Dann weißt du, was dich erwartet und Enttäuschungen bleiben dir erspart. Außerdem erhältst du (bei jedem seriösen Praktikum) einen Praktikumsvertrag, in dem Tätigkeiten, Arbeitszeiten sowie Urlaubsanspruch festgehalten sind.

2. Ärgere dich nicht über einfache Tätigkeiten

Natürlich soll der Sinn des Praktikums nicht sein, deine Fertigkeiten an Kaffeemaschine und Kopierer zur Vollendung zu bringen. Doch sei dir bewusst, dass man dir vor allem am Anfang einfache Aufgaben übertragen wird, bis Kollegen und Vorgesetzte besser einschätzen können, was du leisten kannst. Sei dir nicht dafür zu schade, leichte Hilfstätigkeiten zu übernehmen – und erledigst du kleine Aufgaben wie Recherchen oder administrative Tätigkeiten zur vollen Zufriedenheit, wächst die Chance, dass man dich bald auch für größere Projekte einsetzen wird.

3. Zeige Eigeninitiative

Nicht immer bist du als Praktikant voll ausgelastet – hin und wieder kann es auch zu einem Leerlauf kommen. Warte nicht untätig, bis man dir eine neue Aufgabe vorlegt, sondern bring dich selbständig ein, frag nach, ob du jemandem unter die Arme greifen kannst. Das hinterlässt einen positiven Eindruck bei KollegInnen und Vorgesetzten.

4. Sei aktiv und bring deine Interessen ein

Wenn es einen Bereich gibt, der dich besonders interessiert und über den du mehr lernen möchtest, bring dich aktiv ein, sprich den dafür verantwortlichen Kollegen an und frage ob du ihn unterstützen darfst. So kannst du dein Praktikum aktiv mitgestalten.

5. Knüpfe Verbindungen und Kontakte 

Geh mit deinen Kollegen zum Mittagessen, verbring die Kaffeepause mit ihnen, sei offen und treibe Smalltalk. Du kannst nicht nur von Wissen und Erfahrungen profitieren, sondern auch schon mal erste Kontakte knüpfen und langsam ein berufliches Netzwerk aufbauen.

6. Sprich Probleme an

Du bist unzufrieden mit deinem Aufgabenbereich, fühlst dich unterfordert und hast das Gefühl, nichts dazuzulernen oder hast dir das Praktikum überhaupt ganz anders vorgestellt? Dann solltest du das klärende Gespräch suchen und damit deinem Vorgesetzten die Möglichkeit geben, auf deine Bedürfnisse zu reagieren – noch kann das Praktikum in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Ändert sich nichts, solltest du das Praktikum abbrechen.

 

Sieh das Praktikum als Chance. Es liegt an dir, etwas daraus zu machen. Immerhin kommen Praktika im Lebenslauf bei der Jobsuche besonders gut an.

Wie du siehst, ist ein Praktikum für deine Zukunft am Arbeitsmarkt sehr wichtig. Beachte dabei, für dich sinnvolle und deine Karriere fördernde Praktika zu absolvieren, dann steht einer späteren fixen Anstellung nichts im Weg.

Stepstone.at gibt dir Tipps, wie du von einem Praktikum in eine Fixanstellung kommen kannst.

 

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Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.