Author Archives: Alicja

Bewerbungsratgeber erfolgreich bewerben

Erfolgreich bewerben und keine Absagen mehr kassieren!

Willkommen im Bewerbungsdschungel: Personaler können unerbittlich sein: Ein Blick auf triviale Lebensläufe, Rechtschreibfehler-gespickte Bewerbungsschreiben, Hawaiihemden-Fotos – und die Bewerbung landet im Papierkorb. Doch erfolgreich Bewerben kann leichter sein als gedacht!

Welche Informationen gehören in das Bewerbungsschreiben? Wie ist ein Lebenslauf aufgebaut und was erwartet mich im Vorstellungsgespräch? Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt es nachzulesen im neuen StepStone Bewerbungsratgeber.

Hol dir jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber!

Download Bewerbungsratgeber

Wir gewähren dir einen kleinen Einblick in den umfangreichen Bewerbungsratgeber, der dir garantiert jede Frage zum Bewerbungsprozess beantwortet!

Auf Jobsuche?

Dank des Internets, kann man sich bei der Jobsuche sehr schnell verlieren, den die Wege sind sehr vielfältig: Du hast neben einer simplen Suche auf Online-Jobbörsen wie beispielsweise unijobs.at, die Möglichkeit einen Job Agent zu verwenden und dich automatisch per E-Mail benachrichtigen zu lassen, sobald ein neues Angebot verfügbar ist.

Doch was ist bei der Jobsuche zu beachten und was kannst du aus Stellenanzeigen deines Wunschunternehmens herauslesen? Mehr zu dem Thema findest du im Bewerbungsratgeber von StepStone!

Erfolgreich bewerben

Ob per Mail oder mittels firmeneigenes Online-Formular, mittlerweile favorisieren Arbeitgeber den Bewerbungsweg via Internet. Doch neben einer guten Bewerbung mit Mehrwert gibt es noch viele weitere Punkte, die dir zu deinem Traumjob verhelfen können und einige häufige Fehler, die sich sehr einfach vermeiden lassen – machst du sie auch?

Die richtigen Bewerbungsunterlagen

Ein gut strukturierter Lebenslauf ist das A und O einer Bewerbung. Dieser sollte nicht nur einen roten Faden beinhalten, sondern auch auf die Jobausschreibung angepasst sein. Doch wie schaut dein Bewerbungsfoto aus und kannst du dich damit wirklich bei deinem Unternehmen richtig bewerben?

Außerdem solltest du dir überlegen, ob und welche Arbeitszeugnisse du wirklich mitschicken willst. Im Zweifelsfall flutest du den Recruiter mit unzähligen Anhängen in der E-Mail. Im Bewerbungsratgeber findest du die Antworten zu den Themen einer erfolgreichen Bewerbung.

Das Vorstellungsgespräch

In der Regel laufen Vorstellungsgespräche nach demselben Muster ab. Deshalb ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig für das Gespräch mit dem Recruiter. Doch welche Fragen erwarten dich, was sind No Gos im Vorstellungsgespräch und die wichtigste Frage überhaupt: Welches Outfit ist bei der Bewerbung angebracht?

Die Entscheidung ist gefallen

Das Gespräch hast du hinter dir und eine Zusage noch dazu – Gratulation! Aber die Vorbereitungen auf den Job sind noch nicht beendet, denn jetzt kommt der wichtigste Part: Die Unterzeichnung deines Arbeitsvertrages. Bei diesem solltest du dir genügend Zeit nehmen, um ihn durchzusehen und eventuell offene Fragen zu klären. Danach kann dein Job beginnen! Die Probezeit und die ersten Wochen im neuen Job können fordernd sein. Mit den Tipps aus dem Bewerbungsratgeber bist du auf der sicheren Seite!

Willst du zu den Themen Jobsuche, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch mehr erfahren? Dann downloade jetzt den kostenlosen Bewerbungsratgeber von StepStone.at! Du findest darin nicht nur alle Infos zur Online-Bewerbung, sondern auch Expertentipps für Beruf und Karriere, hilfreiche Checklisten uvm.

Hier geht’s zum kostenlosen Download:

Download Bewerbungsratgeber

Viel Erfolg bei der Bewerbung!

Soft Skills in der Bewerbung

Diese Soft Skills sind bei der Bewerbung entscheidend

Arbeitgeber achten nicht nur auf Ausbildung, Fachwissen und einen lückenlosen Lebenslauf, sondern auch auf Soft Skills, also die soziale Kompetenz des Bewerbers. Die Soft Skills gewinnen für Personaler immer mehr Bedeutung und werden im Bewerbungsgespräch gerne getestet.

Was sind Soft Skills?

Zu aller erst sollte der Begriff geklärt werden. Denn zu Soft Skills gehören nicht nur deine sozialen, sondern auch persönlichen und methodischen Kompetenzen. Wie sind deine emotionalen Fähigkeiten und wie gehst du mit anderen Menschen und schwierigen Situationen um? Es gibt einige Soft Skills, die von Arbeitgebern vorausgesetzt werden, andere Skills untermauern deine Bewerbung und bringen dir noch größere Chancen den Job zu bekommen.

Soft Skills müssen nicht nur im Bewerbungsschreiben aufgeführt werden, sondern passen auch gut in den Lebenslauf.

Diese Soft Skills werden vom Arbeitgeber gefordert

  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sind die Grundlage für fast alle Sozialkompetenzen. Du bist kommunikativ und teamorientiert, arbeitest gern im Team und teilst deine Meinung mit, ohne Kollegen damit zu verletzen.
  • Kritikfähigkeit: Kritik positiv zu nutzen und Motivation daraus zu ziehen, will gelernt sein. Feedback bringt dich weiter, lerne daraus. Auch der Mut, Fehler zuzugeben, statt sie unter den Tisch zu kehren, zeugt von sozialer Kompetenz.
  • Einfühlungsvermögen: Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen, sich in andere Personen hinein versetzen und deren Gefühle nachvollziehen können – bei Teamwork das Um und Auf und auch eine wichtige Voraussetzung um Konflikte und Missverständnisse zu vermeiden.
  • Verantwortungsbewusstsein:Zuerst denken, dann handeln. Du kannst die Konsequenzen deines Tuns abschätzen und übernimmst gleichzeitig die Verantwortung für die Auswirkungen deines Handelns.
  • Selbstdisziplin und Einsatzbereitschaft: Disziplin ist aus dem Arbeitsalltag nicht wegzudenken. Besitzt du die Fähigkeit, dich selbst immer wieder zu motivieren und Ziele aus Eigenantrieb zu erreichen? Kannst du eine Aufgabe erledigen, ohne dich ablenken zu lassen? Zeige nicht nur Eigeninitiative sondern auch, dass du dich mit deinem Job identifizierst und dass dir der Erfolg des Unternehmens wichtig ist.
  • Neugierde, lebenslanges Lernen und kreativität: Nur wer neugierig ist und Interesse an seiner Umwelt hat, kann Stillstand vermeiden und sich weiterentwickeln. Arbeitgeber sind auf der Suche nach Mitarbeitern mit Fantasie und neuen Ideen. Schaue dich um, halte deine Augen nach Neuem offen und bleibe aktiv und flexibel.

Soft Skills in der Bewerbung, ohne Klischees zu verwenden

Wenn du dich von Mitbewerbern abheben möchtest, musst du auf Floskeln und Klischees in der Bewerbung verzichten. Es gibt Soft Skills, die in so gut wie jeder Bewerbung vorkommen. Doch wie wäre es, den Recruiter zwischen den Zeilen lesen zu lassen und deine Stärken anhand von Beispielen hervorheben?

Lass dich deshalb unbedingt von folgenden Tipps und Soft Skills inspirieren:

1. Teamfähigkeit

Der Klassiker unter den Klischee-Skills. Erwähne stattdessen ein konkretes Beispiel, was du zu Teams in der Vergangenheit beitragen hast und nicht nur, was die Aufgabe war. Verwende beispielsweise Ausdrücke, wie „Ich habe X organisiert, ich habe mit Y gearbeitet“.

2. Kunden- und Serviceorientierung

Denke darüber nach, wie ein Unternehmen mit Kunden umgeht. Schließlich ist gute Kundenorientierung mehr als nur ein freundlicher Gesichtsausdruck. Wie bist du mit schwierigen Kunden umgegangen und gab es Situationen, die du besonders gut gelöst hast?

3. Organisationstalent

Hast du es geschafft ein Projekt rechtzeitig abzugeben oder eine aufwendige Tätigkeit zeitgerecht zu beenden? Wie hast du dabei gearbeitet und hast du einfachere Wege gefunden deine Aufgabe zu erledigen? Denke an die Dinge, die dir bei deiner Aufgabe besonders viel Spaß gemacht haben, oder worauf du besonders stolz bist.

4. Rasche Auffassungsaufgabe

In welchen anderen Bereichen, privat oder im Job hast du eine hohe Lernbereitschaft gezeigt? Vielleicht hast du dir einige Fähigkeiten selbst angeeignet, die dir im Job helfen könnten? Mit konkreten Beispielen kannst du den Recruiter beeindrucken.

5. Verantwortungsbewusstsein

Vergiss Floskeln, wie motiviert oder zuverlässig. Erkläre in deiner Bewerbung,  a) wie du in eine verantwortungsvolle Position gekommen bist, b) was dabei deine Aufgaben waren c) und wie du damit umgegangen bist.

6. Kommunikationsfähigkeit

Hier gilt derselbe Tipp, wie beim Beispiel der Kunden- und Serviceorientierung. Wann konntest du in der Vergangenheit gute zwischenmenschliche Kommunikation beweisen?

7. Eigeninitiative

Blicke über den Tellerrand hinaus und schreibe stattdessen kurz, warum und wann du selbst Eigeninitiative zeigen musstest. Wie realistisch warst du dabei und was war das Ergebnis?

8. Lösungsorientiertes Denken

Der Soft Skill lösungsorientiertes Denken ist  einer der wichtigsten Eigenschaften, die man bei besonders guten Mitarbeitern finden sollte. Belege die Fähigkeiten, indem du beispielsweise Arbeiten von der Uni anführst, wie deine Seminar- oder Bachelorarbeit. Auch Gruppenprojekte, bei denen du besonders lösungsorientiert gedacht hast, sind ein erwähnenswertes Beispiel.

Übrigens: Soft Skills unterscheiden sich je nach Branchen, denn viele Berufsgruppen fordern schlussendlich andere Fähigkeiten. Sie können auch eine fehlende Berufserfahrung ausgleichen und dir dazu verhelfen deinen Traumjob zu bekommen.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Standardfragen im Bewerbungsgespräch

Man hat dich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen!
Du freust dich, doch schon bald weicht die erste Euphorie einem mulmigen Bauchgefühl. Welche Fragen im Bewerbungsgespräch kommen auf mich zu? Wie kann ich mich von meiner besten Seite zeigen?

Binnen weniger Minuten sollst du dein Gegenüber von dir und deinen Fähigkeiten überzeugen, Motivation, Engagement und Zielstrebigkeit vermitteln, mit Intelligenz, Kompetenz und einem sympathischen Auftreten punkten. Und ganz nebenbei noch subtil darstellen, dass du der beste Kandidat für die zu besetzende Stelle bist.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Die meisten Jobinterviews verlaufen nach einem klassischen Muster und es gibt Standardfragen, die immer wieder gestellt werden. Deshalb hast du mit einer guten Vorbereitung den Job fast in der Tasche.

Hier haben wir für dich die Standardfragen, die Personalverantwortliche gerne stellen, um dich besser kennenzulernen und zu durchleuchten. Folge den Links und lerne außerdem, welche Hintergedanken die Recruiter mit den Fragestellungen hegen und mit welchen Antworten du auf der sicheren Seite bist.

10 Standardfragen im Bewerbungsgespräch

1. Warum wollen Sie wechseln?

Kurz zusammengefasst: Fokussiere dich auf eine positive Zukunftsperspektive und versuche nicht negativ auf deinen derzeitigen/ehemaligen Arbeitgeber einzugehen. Ein gutes Beispiel wäre etwa, dass du dich in eine neue Richtung weiterentwickeln möchtest, oder dass du im neuen Unternehmen besser deine beruflichen Perspektiven verfolgen kannst.

2. Warum möchten Sie bei uns arbeiten?

Kurz zusammengefasst: Informiere dich vorab, über das Unternehmen und sieh dir das Jobausschreiben genauer an. Was gefällt dir besonders an deinem potentiellen Arbeitgeber und mit welchen Qualifikationen kannst du das Team best möglichst unterstützen?

3. Erzählen Sie etwas über sich!

Kurz zusammengefasst: Neben deiner Selbstpräsentation ist es nicht nur wichtig frei von sich selbst erzählen zu können, sondern auch einen Bezug zum Job, Unternehmen und den Anforderungen der Stelle herzustellen. Diese Frage kommt beinahe bei jedem Gespräch vor, so gilt es sich bestenfalls darauf vorzubereiten.

4. Wie stellen Sie sich den typischen Arbeitstag bei uns vor?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung ist es wichtig den Interviewpartner davon zu überzeugen, dass du eine Ahnung davon hast, was in dem Job relevant ist und dass du weißt, was dich erwarten kann. Auch hier ist es wichtig, sich vorab über die Stelle, das Unternehmen und generell über das Berufsfeld vorab zu informieren.

5. Nennen Sie Ihre größten Stärken!

Kurz zusammengefasst: Konzentriere dich hierbei vor allem auf die Stärken, die zur Stellenausschreibung, deinem Aufgabenbereich und vor allem zum Unternehmen passen. Sei bei der Beantwortung selbstsicher, aber übertreibe nicht.

6. Nennen Sie Ihre größten Schwächen!

Kurz zusammengefasst: Nenne hierbei Schwächen, die nicht direkt mit deinem Aufgabenfeld zusammenhängen, wie zum Beispiel Nervosität bei Präsentationen vor großem Publikum. Besonders sinnvoll ist es, direkt nach der Nennung einer Schwäche sofort einen Lösungsvorschlag anzuhängen, wie du mit dem Problem umgehst und was du dagegen unternimmst.

7. Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?

Kurz zusammengefasst: Der Jobinterviewer möchte im Bewerbungsgespräch wissen, ob du konkrete Karriereziele hast und ob du langfristig im Unternehmen bleiben möchtest. Eine sinnvolle Antwort zeugt von hoher Ambition und Zielstrebigkeit.

8. Was haben Sie im Zeitraum von-bis gemacht?

Kurz zusammengefasst: Bei einer Nachfrage, sollten offensichtliche Lücken nicht verschwiegen werden. Erkläre lieber stattdessen in einer möglichst positiven Form, was du in der Zeit gemacht hast und wie sinnvoll du sie genutzt hast.

9. Welche Rolle übernehmen Sie im Team?

Kurz zusammengefasst: Der Interviewer möchte von dir wissen, wie anpassungs- und teamfähig du bist. Lege bei der Beantwortung dein Hauptaugenmerk nicht auf eine bestimmte Rolle im Team, sondern überzeuge mit deiner Antwort, dass du dich je nach Situation verschiedenen Rollen anpassen kannst.

10. Wie gehen Sie mit schwierigen Kollegen um?

Kurz zusammengefasst: Bei der Beantwortung solltest du ein realistisches Selbstbild von dir haben und ein gutes Bild im Umgang mit anderen Menschen abgeben. Versuche zu vermitteln, dass du bei aktiven Lösungen von Problemen mitwirken kannst und auch zu Kompromissen bereit bist.

Tipps zur Beantwortung der Fragen im Bewerbungsgespräch

Lern die Antworten auf diese Fragen besser nicht auswendig, sondern übe Sie im Gespräch mit einem Freund oder Familienmitglied. Es ist wichtig, dass du authentisch, selbstbewusst und freundlich auftrittst. Nicht der Inhalt allein zählt – Mimik, Gestik und Körperhaltung runden das Bild ab. Lies dir zusätzlich diese Tipps fürs Vorstellungsgespräch durch, um bestens vorbereitet zu sein.

Auf Stepstone.at findest du noch weitere, sehr hilfreiche Tipps zur Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Praktikum als Student

Warum es wichtig ist als Student ein Praktikum zu absolvieren

Den passenden Job zu finden ist für die meisten eine echte Herausforderung. Verständlich, wenn man die Arbeitswelt nur aus der Ferne kennt. Oft sind Theorie und Praxis weit voneinander entfernt. Deshalb empfiehlt es sich ein Praktikum zu absolvieren, um den Berufsalltag besser kennenzulernen.

Wozu macht man ein Praktikum?

Zuallererst sollte erstmal die Frage geklärt werden, wozu man ein Praktikum überhaupt machen will.

  1. Das Praktikum hilft dir herauszufinden, was du kannst und gibt dir die Möglichkeit, den Job zu erleben, den du später gerne ausüben möchtest. Du lernst den Arbeitsmarkt kennen und kannst dich besser für einen Beruf entscheiden.
  2. Als Praktikant hast du die Möglichkeit dein Uni-Know-How in die Praxis umzusetzen.
  3. Durch die Erfahrung kannst du dich nicht nur besser für einen Job nach dem Studium entscheiden, sondern kommst im Zuge der Bewerbung bei deinen potenziellen Arbeitgebern gut an. Arbeitgeber bevorzugen oft Bewerber mit branchenähnlicher Berufserfahrung. Denn manchmal, kann es ohne Erfahrung schwierig sein einen fixen Job zu bekommen.
  4. Drei bis vier Praktika bis zum Hochschulabschluss werden empfohlen, um einen Praxisschock zu vermeiden.
  5. Das Praktikum trägt dazu bei, motivierter und zielgerichteter studieren. Denn es hilft zu erkennen, welche Zusatzqualifikationen nötig sind um in der Praxis zu bestehen. Womöglich verlagerst du dadurch auch deine Interessen im Studium.
  6. Mit einem Praktikum kannst du nicht nur in der Branche Fuß fassen, sondern auch ein Netzwerk aufbauen und Kontakte zu Arbeitgebern knüpfen. Viele Unternehmen sehen Praktikanten als potenzielle Mitarbeiter und einige von ihnen bieten in Folge eine Vollzeitstelle im Unternehmen an.

 

Welche Praktika sind möglich?

Grundsätzlich absolvierst du als Student ein Praktikum in den Semester- oder Sommerferien, manchmal sogar auch während des Semesters. Dieses dauert in der Regel mindestens 4 bis 6 Wochen. Abseits davon, gibt es auch andere Möglichkeiten für Praktika:

  • Ein Auslandspraktikum bietet dir Einblicke in andere Kulturen. Du zeigst damit Offenheit sowie Motivation. Bis zur Realisierung eines Auslandspraktikums können 12 Monate vergehen. Also, lange im Voraus planen.
  • Ein Vorpraktikum ist dazu da, deine Wahl fürs Studium zu kräftigen. Zu einem Vorpraktikum kommst du am besten durch eine Initiativbewerbung. Zeige Eigeninitiative, das imponiert.
  • Ein Schülerpraktikum ist nicht nur lästige Pflicht. Es ermöglicht dir, Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in Firmen und Berufe zu gewinnen. Du solltest es sinnvoll nutzen und nicht nur irgendwo absitzen.

 

Ablauf eines Praktikums

Auch wenn jedes Praktikum anders erscheint, ist der Ablauf oft relativ ähnlich. Zusätzlich gibt es auch einige Dinge, die man während des Praktikums beachten sollte. Also mach das Beste aus deiner Praktikumszeit!

1. Bespreche zu beginn, welche Aufgaben du übernehmen wirst

Dann weißt du, was dich erwartet und Enttäuschungen bleiben dir erspart. Außerdem erhältst du (bei jedem seriösen Praktikum) einen Praktikumsvertrag, in dem Tätigkeiten, Arbeitszeiten sowie Urlaubsanspruch festgehalten sind.

2. Ärgere dich nicht über einfache Tätigkeiten

Natürlich soll der Sinn des Praktikums nicht sein, deine Fertigkeiten an Kaffeemaschine und Kopierer zur Vollendung zu bringen. Doch sei dir bewusst, dass man dir vor allem am Anfang einfache Aufgaben übertragen wird, bis Kollegen und Vorgesetzte besser einschätzen können, was du leisten kannst. Sei dir nicht dafür zu schade, leichte Hilfstätigkeiten zu übernehmen – und erledigst du kleine Aufgaben wie Recherchen oder administrative Tätigkeiten zur vollen Zufriedenheit, wächst die Chance, dass man dich bald auch für größere Projekte einsetzen wird.

3. Zeige Eigeninitiative

Nicht immer bist du als Praktikant voll ausgelastet – hin und wieder kann es auch zu einem Leerlauf kommen. Warte nicht untätig, bis man dir eine neue Aufgabe vorlegt, sondern bring dich selbständig ein, frag nach, ob du jemandem unter die Arme greifen kannst. Das hinterlässt einen positiven Eindruck bei KollegInnen und Vorgesetzten.

4. Sei aktiv und bring deine Interessen ein

Wenn es einen Bereich gibt, der dich besonders interessiert und über den du mehr lernen möchtest, bring dich aktiv ein, sprich den dafür verantwortlichen Kollegen an und frage ob du ihn unterstützen darfst. So kannst du dein Praktikum aktiv mitgestalten.

5. Knüpfe Verbindungen und Kontakte 

Geh mit deinen Kollegen zum Mittagessen, verbring die Kaffeepause mit ihnen, sei offen und treibe Smalltalk. Du kannst nicht nur von Wissen und Erfahrungen profitieren, sondern auch schon mal erste Kontakte knüpfen und langsam ein berufliches Netzwerk aufbauen.

6. Sprich Probleme an

Du bist unzufrieden mit deinem Aufgabenbereich, fühlst dich unterfordert und hast das Gefühl, nichts dazuzulernen oder hast dir das Praktikum überhaupt ganz anders vorgestellt? Dann solltest du das klärende Gespräch suchen und damit deinem Vorgesetzten die Möglichkeit geben, auf deine Bedürfnisse zu reagieren – noch kann das Praktikum in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Ändert sich nichts, solltest du das Praktikum abbrechen.

 

Sieh das Praktikum als Chance. Es liegt an dir, etwas daraus zu machen. Immerhin kommen Praktika im Lebenslauf besonders gut an.

Wie du siehst, ist ein Praktikum für deine Zukunft am Arbeitsmarkt sehr wichtig. Beachte dabei, für dich sinnvolle und deine Karriere fördernde Praktika zu absolvieren, dann steht einer späteren fixen Anstellung nichts im Weg.

Stepstone.at gibt dir Tipps, wie du von einem Praktikum in eine Fixanstellung kommen kannst.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Familienbeihilfe und Studium

Familienbeihilfe und Studium – 9 Tipps, die du unbedingt beachten musst! 

Sie ist für Österreichs Studierende eine wichtige Unterstützung zur Finanzierung des Studiums – die Familienbeihilfe (im Volksmund oft auch Kinderbeihilfe genannt).

unijobs.at liefert dir die notwendigen Facts über Voraussetzungen, Anspruchsdauer und Altersgrenzen. Wir geben hilfreiche Tipps, was du beachten solltest, um den Anspruch auf den Bezug der Familienbeihilfe nicht zu verlieren.

1. Anspruchsvoraussetzungen

Ab der Volljährigkeit kann die Familienbeihilfe nur dann bezogen werden, wenn sich das Kind noch in der Berufsausbildung befindet, sowie für die Übergangszeit zwischen Schulende und Studienbeginn.

Beantragt werden, kann die Familienbeihilfe für Studierende grundsätzlich nur durch die Eltern. Wenn du einen eigenen Haushalt führst und deine Eltern ihre Unterhaltsverpflichtung nachweislich nicht leisten, kannst du die Familienbeihilfe selbst beziehen. Ein diesbezüglicher Antrag ist beim zuständigen Finanzamt zu stellen.

Mit der Volljährigkeit hast du die Möglichkeit, die Beihilfe auf dein eigenes Konto überweisen zu lassen, unabhängig davon, ob du noch bei deinen Eltern wohnst. Hierzu benötigst du lediglich eine Unterschrift eines Erziehungsberechtigten auf dem entsprechenden Formular vom Finanzamt.

2. Höhe der Familienbeihilfe

Die Höhe der Familienbeihilfe für Studenten ist unterschiedlich und hängt vom Alter ab. Vor allem inkludiert sie auch den Kinderabsetzbetrag. Die zustehende Summe der Familienbeihilfe, kann man sich ganz einfach mit dem Familienbeihilfenrechner durch die Eingabe des Geburtsdatums berechnen.

3. Zuverdienstgrenze

Selbstverständlich darfst du auch arbeiten und parallel die Familienbeihilfe beziehen. Allerdings gilt es dabei die Zuverdienstgrenze von 10.000 brutto pro Jahr zu nicht zu übersteigen (ohne Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Somit darfst du nebenbei Geringfügig oder auch Teilzeit (je nach Stundenzahl) arbeiten.

4. Anspruchsdauer

Anspruch auf Familienbeihilfe besteht grundsätzlich für die Mindeststudienzeit zuzüglich eines weiteren Semesters (Toleranzsemester) pro Studienabschnitt. Wird ein Studienabschnitt innerhalb der Mindeststudiendauer absolviert, kann das nicht verbrauchte Toleranzsemester für den weiteren Studienverlauf mitgenommen werden. Bei einem Studium ohne Abschnittsgliederung beträgt die Toleranzgrenze ein Studienjahr.

Wurde das Studium wegen einer schweren Krankheit oder aufgrund eines Auslandsstudiums für mindestens drei Monate unterbrochen, kann ein Antrag auf Verlängerung der gesetzlichen Mindeststudiendauer gestellt werden.

5. Altersgrenze

Der Bezug ist grundsätzlich bis zum 24. Lebensjahr möglich.

In bestimmten Fällen kann ein verlängerter Bezug gewährt werden:
Bei Schwangerschaft/Geburt eines Kindes, bei Ableistung des Präsenz-, Zivil- oder Ausbildungsdienstes oder einer erheblichen Behinderung des Studierenden (bis zum vollendeten 25. Lebensjahr). Hast du eine freiwillige Hilfstätigkeit bei einem gemeinnützigen Träger der freien Wohlfahrt mit Einsatzstelle im Inland absolviert, so ist ebenfalls eine Verlängerung möglich.

6. Studienwechsel

Deine Studienrichtung kannst du maximal zweimal ändern. Der Studienwechsel muss spätestens vor dem dritten inskribierten Semester erfolgenWird das Studium erst später gewechselt, entfällt die Familienbeihilfe für so viele Semester, wie in den vor dem Wechsel betriebenen Studien Familienbeihilfe bezogen wurde. Diese Wartezeit kann durch die Anrechnung von Prüfungen aus dem alten Studium im neuen Studium verkürzt werden.

7. Leistungsnachweis

Für die Weitergewährung der Familienbeihilfe nach Vollendung des 18. Lebensjahres müssen die Anspruchsvoraussetzungen nachgewiesen werden. Daher musst du regelmäßig einen Leistungsnachweis (Studienerfolgsnachweis) beim zuständigen Finanzamt erbringen. Dazu wirst du vorab per Brief informiert. Kannst du keine Fortschritte in deinem Studium nachweisen, wird der Bezug vorläufig eingestellt. Für das erste Studienjahr ist die Aufnahme als ordentlicher HörerIn ausreichend. Für einen weiteren Anspruch für das zweite Studienjahr sind aus dem ersten Studienjahr mindestens acht Semesterwochenstunden aus Wahl- oder Pflichtfächern oder 16 ECTS-Punkte des jeweiligen Studiums bzw. eine Teilprüfung der ersten Diplomprüfung oder des ersten Rigorosums nachzuweisen. Hast du in deinem Studium die STEOP (Orientierungsphase), musst du in diesem Zeitraum nur 14 ECTS-Punkte nachweisen.

Falls du zwei Studienrichtungen parallel betreibst, musst du das Finanzamt benachrichtigen, welches Studium du als Hauptstudium betrachtest, damit dein Leistungsnachweis richtig berechnet wird. Sobald du im eigentlichen Hauptstudium nicht weiter kommst und dein zweites Studium als Hauptstudium anerkennen willst, gilt das als Studienwechsel. Hierbei gibt es einiges zu beachten, damit du den finanziellen Zuschuss nicht verlierst.

8. Auslandssemester: Habe ich Anspruch auf die Familienbeihilfe?

Auch während eines Auslandssemesters kannst du Familienbeihilfe beziehen, solange du vor Ort dein Studium ernsthaft betreibst. Der Bezug ist auch möglich, wenn du das gesamte Studium im Ausland absolvieren möchtest. Solange du die notwendigen Nachweise beim Finanzamt erbringen kannst, ist dir die Beihilfe garantiert. Falls du länger als drei Semester im Ausland studierst, verlängert sich dein Anspruch auf die Familienbeihilfe um ein Semester.

9. Wann muss ich die Familienbeihilfe zurückzahlen?

Es gibt einiges zu beachten, damit du die Familienbeihilfe nicht zurückzahlen musst, denn manchmal läuft das Studentenleben nicht so, wie geplant.

X Ich habe die ECTS-Punkte nicht erreicht

Hier verlierst du den Anspruch auf die Familienbeihilfe und musst so lange erfolgreich studieren, solange du die Familienbeihilfe davor nicht bezogen hast. Wenn du dich dazu entscheidest nicht mehr weiter zu studieren, kannst du mit einer Rückforderung rechnen.

X Ich habe die Einkommensgrenze überschritten

Hast du dieses Jahr die Einkommensgrenze von 10.000 Euro brutto überschritten? Dann musst du im folgenden Jahr die Summe zurückzahlen, um die du die Grenze überschritten hast.

X Ich möchte mein Studium wechseln

Unter besonderen Umständen oder nicht erreichen von ECTS-Punkten aufgrund einer Änderung der Studienrichtung, kann auch bei einem Studienwechsel das Finanzamt die Beihilfe zurückfordern. Grundsätzlich solltest du darauf achten, noch vor dem 3. Semester zu wechseln. Falls dies unumgänglich ist, kannst du die Familienbeihilfe auch in diesem Fall so lange nicht beziehen, wie du sie im vorherigen Studium bezogen hast.

 

Trotz Beihilfe knapp bei Kasse? Wir haben einige Spartipps für Studenten gesammelt, die euer persönliches Budget aufrecht erhalten.

Wusstest du, dass es unter einigen Voraussetzungen auch möglich ist Arbeitslosengeld als Student beantragen zu lassen?

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

FH oder Uni

Pro und Contra: Universität oder FH? Eine Entscheidungshilfe

Möchtest du nächstes Jahr mit einem Studium anfangen und bist noch unschlüssig, ob du deinen Studienzweig an der Universität oder FH angehen sollst? Oder hast du dich bereits entschieden und zweifelst daran, ob du die richtige Wahl getroffen hast? Diese Pro und Contra-Liste zwischen Universität und Fachhochschule hilft dir garantiert bei deiner Entscheidung!

Vorab solltest du wissen, dass ein Bachelor Studium in der Regel 3 Jahre dauert. Nach einem Bachelorabschluss an der Universität kannst du auf die Fachhochschule wechseln und dort deinen Master absolvieren. Dieser dauert im Normalfall 2 Jahre. Ein umgekehrter Wechsel wird sich vermutlich als sehr schwierig erweisen, da die Universität sehr auf wissenschaftliches Arbeiten ausgelegt ist, wohingegen sich die FH auf die Praxis fokussiert.

Universität: Viel Freizeit und eine große Portion Selbständigkeit

Pro – Universität

✔ sehr flexibel

✔ anonym (du tauchst unter der Menge der Studierenden unter, die Professoren wissen nur in den seltensten Fällen deinen Namen)

✔ Beurteilung aufgrund der eigenen Leistung (und nicht Persönlichkeit)

✔ viel Freizeit und vor allem genug Zeit zum Arbeiten

✔ wenn man sich bei seiner Studienwahl unsicher ist, ist Universität die richtige Wahl um einen umfangreichen Einblick in das Thema zu bekommen

✔ ein Wechsel nach dem Bachelor auf die Fachhochschule ist einfach

✔ selbstständiges Erarbeiten von Themengebieten (hierbei lernt man für sich persönlich sehr viel)

✔ in den meisten Fällen kein Aufnahmetest (je nach Studienrichtung)

 

Contra – Universität

X ein Universitätsstudium ist eine wissenschaftliche Vorbildung, keine Ausbildung!

X fachspezifische Praktika und/oder Jobs neben dem Studium sind notwendig, um nach dem Studium einen guten Job zu bekommen

X man muss seine Zeit gut einplanen und sich selbst organisieren

X sehr wissenschaftlich und kaum praxisbezogen

X Seminar und Übungsplätze sind begrenzt, manchmal kommt man nicht in Seminare mit dem Wunschthema

 

Fachhochschule: Die perfekte Vorbereitung auf die Berufswelt!

Pro – Fachhochschule

✔ man wird meistens in der Mindeststudienzeit fertig

✔ praxisbezogene akademische Ausbildung

✔ praxisnahe Professoren und Lehrende: Viele haben bereits in der Branche gearbeitet und erzählen aus ihrer Praxiserfahrung

✔Kontakte mit Professoren können einfacher aufgebaut werden

✔auch berufsbegleitend möglich

✔Organisation wird einem abgenommen

✔ individuell: Fragen und Unklarheiten können sofort im Unterricht beantwortet werden

✔ oft ist ein Praxissemester eingeplant

✔ sehr frühe Spezialisierung auf ein bestimmtes Thema

 

Contra – Fachhochschule

X große Ähnlichkeit zum Schulsystem

X keine Anonymität: man hat eine fixe „Klasse“ und kann nicht in der Menge untertauchen

X Studiengebühren liegen bei 363,63 Euro pro Semester (Stand 2018)

X Zeit zum Arbeiten ist begrenzt

X je nach FH, viel bis mäßig viel Präsenzzeit (Anwesenheit)

X starrer Stundenplan (Fächer kann man sich meistens nicht aussuchen)

X wechsel von FH auf die Uni nach dem Bachelor ist schwierig, oft muss man ECTS nachholen

X Absolvierung von Aufnahmetests

X begrenzte Anzahl an Studienplätzen

 

Es gibt zahlreiche Webseiten, mit denen du ganz einfach das passende Studium finden kannst. Vielleicht hilft dir bei deiner Entscheidung zwischen Uni und FH auch ein Blick in den Studienplan der Studienrichtung.

Im Zweifelsfall, mach doch nach der Matura ein Jahr Pause und nutze sie zum Arbeiten oder zum Reisen (z.B. Work and Travel oder Au Pair). Ganz egal, was deine Familie & Freunde sagen – dir läuft keine Zeit davon, denn Arbeiten wirst du sowieso dein ganzes Leben lang! Womöglich hilft dir das auch bei deiner Entscheidung zwischen Universität oder FH.

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

Selbstorganisation im Studium

Selbstorganisation im Studium – So überlebst du deine Studienzeit!

Hast du gerade ein neues Semester begonnen oder bist schon mitten drin und fühlst dich trotzdem so, als würdest du nicht alles unter einen Hut bringen? Selbstorganisation lautet die Devise, denn diese ist im Studium unumgänglich. Eine Portion Disziplin, aber vor allem auch Routine helfen dir spielend leicht durch den Studienalltag zu kommen.

Die richtige Zeitplanung

Für die perfekte Selbstorganisation ist Zeitplanung besonders wichtig. Gerade weil dein Tag nicht immer gleich aussieht solltest du vorab deine Woche planen, um zu sehen wann du für bestimmte Dinge Zeit hast. Mache dir für jeden Tag einen ungefähren Zeitplan und trage dir in deinen Kalender (ganz egal ob online oder auf Papier) deine fixen Uni- und Arbeitszeiten ein. Ganz wichtig – vergesse nicht Pausen einzuplanen und dir vor allem Zeit für Freunde und deine Freizeit zu nehmen. Denn schließlich soll die Studienzeit auch Spaß machen!

Wo kannst du am besten lernen?

Manchmal ist dein eigener Schreibtisch nicht der beste Ort zum Lernen. Zu Hause bist du dazu verleitet öfters dein Handy in die Hand zu nehmen oder mal kurzerhand die gesamte Wohnung zu putzen. Gemeinsam arbeitet es sich produktiver! Mach eine Lerngruppe, denn zusammen motiviert ihr euch Gegenseitig und könnt euch über Fragen zum Lernstoff austauschen. Auch wenn du gerade neu in der Stadt bist, ist das Kennenlernen von neuen Menschen als Student leichter als gedacht. Lernst du lieber alleine? Dann finde in deiner Stadt Orte, an denen du gut lernen kannst. Ob Büchereien, Cafés oder Coworkingspaces – es gibt zahlreiche Plätze mit einer produktiven Umgebung.

Selbstorganisation in stressigen Prüfungsphasen

Prüfungen an der Uni sind größtenteils sehr umfangreich. In den meisten Fällen ist ein Lerntag vor einem Prüfungstermin nicht ausreichend. Vor allem kann das Lernen für eine Prüfung neben zahlreichen Vorlesungen und einem Nebenjob schwierig werden. Auch hier gilt es sich zur besseren Selbstorganisation im Studium einen Zeitplan zu machen und die Lerneinheiten auf 1-2 Wochen aufzuteilen. So erspart man sich sehr viel Stress und endet nicht in langen Nachtschichten kurz vor dem Prüfungstermin.

Lass dir von Online-Tools helfen!

Bevor du im Chaos untergehst, solltest du das ein oder andere nützliche Tool testen. Insbesondere Google Drive kann dir das Studentendasein immens vereinfachen. Hier hast du nicht nur einen virtuellen Speicherplatz, sondern kannst auch deine Mitschriften oder Präsentationen online organisieren, via Link mit deinen Kommilitonen teilen und auch mit deinem Smartphone darauf zugreifen. Vor allem Gruppenarbeiten werden damit vereinfacht – hier können alle an einem Dokument oder einer Präsentation gleichzeitig arbeiten. So erspart man sich Zeit, Nerven und womöglich das ein oder andere Gruppentreffen.

Gönne dir eine Pause

Bewusst Pausen einzulegen hilft nicht nur deiner Produktivität, damit kannst du auch deine Studienzeit genießen. Bei einer guten Zeitplanung kannst du dir abends immer freinehmen und hast genug Zeit für soziale Kontakte. Auch ein Nebenjob kann als gute Ablenkung zum Studium dienen, vor allem wenn er dir Spaß macht und du dir damit nebenbei deine Freizeit oder Hobbies finanzierst.

Checkliste für eine bessere Selbstorganisation im Studium

  • mache dir einen Plan für die Woche
  • teile dir den Prüfungsstoff auf
  • finde Orte, an denen du produktiv arbeiten kannst
  • lerne in Lerngruppen
  • plane bewusst Pausen ein

 

Und ganz wichtig – hab vor allem Spaß an deinem Studium!

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.