Absage Bewerbung
am September 10, 2018 | von | Kategorie Bewerben, aber richtig!

Absage nach der Bewerbung oder Vorstellungsgespräch? – So machst du das Beste daraus!

Jeder Mensch, der karrierefokussiert handelt und hin und wieder Veränderung in Form eines Jobwechsels anstrebt, kennt sie: Die Absage für einen ausgeschriebenen Job. Wie man diese frustrierende Situation trotzdem für sich nutzen und aus der Jobabsage lernen kann? Wir haben die Antworten!

Leider haben wir uns für einen anderen Bewerber entschieden.“ oder „Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung nicht weiter berücksichtigen können.“ Doch welche Schlüsse kann man aus diesen Standardfloskeln ziehen? Aber hier ist der Zeitpunkt von ausschlaggebender Bedeutung.

Drei Varianten von Absagen:

1. Eine sofortige Absage

Gerade eben die Bewerbung weggeschickt und schon landet eine Absage in deinem E-Mail Postfach? Ein Grund sich Gedanken über deine Bewerbungsunterlagen machen. Der Personaler hat womöglich darin etwas entdeckt, was zu dieser sofortigen Absage geführt hat. Bevor du die nächste Bewerbung wegschickst, gehe deine Unterlagen durch und frage dich ob…

  • … du die Stellenanzeige und das Jobprofil richtig verstanden hast.
  • … deine Fähigkeiten und Soft Skills dem zwingenden Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle entsprechen.
  • … deine Berufserfahrung und Qualifikation den Anforderungen des Jobs entspricht. Bist du vielleicht über- oder unterqualifiziert?
  • … du in deiner Bewerbung aussagekräftig formuliert hast, wie du deine Erfahrungen und Fähigkeiten erfolgreich im Unternehmen einsetzen kannst.
  • … ob deine vergangenen Jobs zu der Branche des Unternehmens passen. Oder bist du vielleicht zu branchenfern?

 

2. Eine Absage innerhalb von 1 bis 3 Wochen

Ein bis drei Wochen sind ein angemessener Zeitraum für eine Absage. Währenddessen hat sich der Personaler lange überlegt, ob du in die engere Wahl kommst. Dennoch waren deine Mitbewerber besser. Hierbei musst du dir über gravierende Fehler in deiner Bewerbung keine Gedanken machen. Bei regelmäßigen Absagen in diesem Stadium, solltest du dir allerdings nochmal die Frage stellen, ob du dich für die passenden Jobangebote bewirbst und ob deine Bewerbung vielleicht einen Feinschliff vertragen könnte?

3. Eine Absage direkt nach dem Vorstellungsgespräch

Offenbar hat der Personaler keine lange Bedenkzeit gebraucht, um dir eine Absage zu erteilen. Deine Bewerbungsunterlagen haben offenbar überzeugt, allerdings solltest du deinen Auftritt und deine Selbst-Präsentation überdenken. Lasse das Vorstellungsgespräch nochmals Revue passieren, um dir vor Augen zu führen, was vielleicht nicht so gut geklappt hat.

Auf Absagen antworten

Kommt deine Absage sofort oder nach einer Bedenkzeit, dann nutze deine Chance und antworte per E-Mail. Auf diese Weise kannst du mit Bedacht nachfragen, ob dir der Personaler die Gründe für seine Absage nennen könnte. Biete ihm auch ein kurzes Telefonat an. Zum Abschluss kannst du Vorschlagen, deine Unterlagen und Daten abzuspeichern, damit sie der Personaler im weiteren Verlauf oder bei der nächsten Mitarbeitersuche in Betracht ziehen kann.

Falls eine persönliche Absage direkt nach dem Bewerbungsgespräch kommt, hast du mehrere Möglichkeiten. Entweder du bist mutig und fragst direkt nach, wieso du für die Stelle eine Absage erhalten hast, oder du verfasst im Nachhinein eine kurze E-Mail mit den oberhalb genannten Inhalten. Aus den Gründen einer Absage, kann man viel für die zukünftigen Bewerbungen mitnehmen, also traue dich nachzufragen!

 

Falls es wirklich nicht klappen sollte, lass denn Kopf nicht hängen. Das nächste Gespräch kommt bestimmt!

 

Bildnachweis: www.thinkstock.de

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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