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am August 27, 2018 | von | Kategorie Einsteigen und Aufsteigen

8 Tipps für die ersten Tage im neuen Job

Du hast es geschafft! Das Bewerbungsgespräch für den Nebenjob verlief erfolgreich, der Dienstvertrag ist unterschrieben. Vor dir liegen die ersten Tage im neuen Job. Dass diese mit hohen Erwartungen auf beiden Seiten – bei deinem Arbeitgeber und bei dir – verbunden sind, ist klar.

Egal ob Teilzeitjob, Traineeprogramm oder Ferialpraxis: Eigeninitiative und Kommunikationsfreude erleichtern immer den Start. Wir stehen dir mit Tipps zur Seite, damit du dich an deinem neuen Arbeitsplatz von Beginn an wohlfühlst und bei Kollegen und Vorgesetzten einen guten Eindruck hinterlässt.

So bereitest du dich auf den neuen Job vor

Damit du nicht allzu nervös deinem ersten Arbeitstag entgegenblickst, empfehlen wir dir eine gute Vorbereitung auf die neue Aufgabe. Sammle wichtiges Vorwissen und recherchiere im Internet. Ein Mitarbeits-Sternchen erhältst du, wenn du deine zukünftige Führungskraft bereits vorab fragst, ob bzw. wie du dich auf den Arbeitsantritt vorbereiten kannst. Erkundige dich nach einer Einarbeitungs- bzw. Einschulungsphase und mache dich mit deinem neuen Aufgabenbereich vertraut.

8 Tipps für die ersten Tage im neuen Job

1. Pünktlichkeit

Für den ersten Tag planst du am besten einen Zeitpuffer für die Anfahrt zur Arbeitsstelle ein, denn ein Zuspätkommen am allerersten Arbeitstag fällt mit Sicherheit negativ auf.

2. Immer brav lächeln

Sammle Sympathiepunkte, indem du jedem, dem du begegnest, freundlich und mit Respekt gegenüberstehst. Zeige dich hilfsbereit, authentisch, offen und kontaktfreudig und lege gutes Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten an den Tag.

3. Zuhören, beobachten, lernen

An deinem ersten Tag im neuen Job kann es schon vorkommen, dass es zu einem Leerlauf kommt, weil du noch auf das PC-Passwort wartest und der Schreibtisch für dich noch eingerichtet werden muss. Sei darauf vorbereitet und nutze die Zeit, um dich mit der neuen Umgebung bekannt zu machen. Mit welchen Kollegen arbeitest du zusammen, wer hat welche Aufgaben inne? Wo steht der Kopierer? Wo befindet sich das Arbeitsmaterial und wer sind deine Ansprechpartner?
Auch immer ratsam: Frage nach, ob es Unternehmensunterlagen und Arbeitsleitfäden gibt, die du dir in der Zwischenzeit durchlesen kannst.
Ansonsten gilt in den ersten Tagen: Zuhören, beobachten, lernen. Wenn du Augen und Ohren offen hältst und die Umgebung beobachtest, wirst du schnell herausfinden, was vor sich geht: Welche unausgesprochenen Regeln gibt es? Wie ist die Stimmung allgemein? Aber bleibe neutral und beschränke anfängliche Gespräche auf freundlichen Small Talk.

4. Motivation zeigen

Beim Erledigen der Aufgaben ist Flexibilität, Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit gefragt. Allzu überengagiert solltest du dich aber auch nicht zeigen, denn das könnte sich negativ auf die „Beziehungsebene“ zu den Kollegen auswirken. Allerdings: Surfen und private Telefongespräche kommen in den ersten Tagen bei Mitarbeitern und Vorgesetzten auch nicht gut an.

5. Fragen stellen und Feedback einholen

Kein Meister ist vom Himmel gefallen – neue Aufgaben und neue Strukturen, da gehören Fehler in den ersten Arbeitstagen oder -wochen dazu. Wenn du nicht weiter weißt, scheu dich nicht davor, Fragen zu stellen und dir die Infos zu holen, die du benötigst. Gesteh dir selbst, den Kollegen und Kunden ein, dass du neu bist – so bleibst du authentisch und vertrauenswürdig.
Nach ein paar Wochen empfiehlt es sich, ein persönliches Feedback bei Vorgesetzten oder Kollegen einzuholen, damit du weißt, wo du stehst und wie du dich gegebenenfalls verbessern kannst. Gleichzeitig hast du bei einem Feedback-Gespräch auch die Möglichkeit, deine bisherigen Eindrücke und Zukunftswünsche anzubringen. Vor dem Gespräch mit dem Chef kannst du dir 2 oder 3 Punkte notieren, die dir wichtig sind z. B. Wie wurdest du von Kollegen aufgenommen? Wie ist die Einarbeitungszeit für dich abgelaufen? Aber auch: Welchen Eindruck hinterlassen du und deine Arbeit?

6. Bau dir ein Netzwerk auf

Einer der ultimativ wichtigsten Ratschläge. Du kannst fachlich noch so gut sein und die besten Ideen haben, du wirst jedoch ein starkes und weitreichendes Netzwerk im Unternehmen brauchen, um deine Projekte und Vorhaben zu realisieren. Unterschätze niemals die Macht eines informellen Netzwerks und plane deine Partnerschaften strategisch.

7. Bringe Ideen ein

Sei aktiv, statt passiv. Soll heißen: Nimm bisherige Abläufe nicht als gegeben hin, sondern nütze deinen frischen und unverbrauchten Blick dafür, eigene und neue Ideen einzubringen, die der gesamten Abteilung nützlich sein können. Dabei geht es nicht darum, alles Bisherige über den Haufen zu werfen, sondern strategisch klug den einen oder anderen Punkt infrage zu stellen und gleich eigene Verbesserungsvorschläge miteinzubringen.

8. Feiere deinen Einstand

Was würde sich besser eignen, um sich bei den Kollegeninnen gut zu positionieren, als den eigenen Einstand im Job zu feiern? Zukünftig wird dafür wohl weniger Zeit bleiben. Bringe Kuchen oder Brötchen mit und sprich dich dazu vorab mit deiner neuen Führungskraft ab. Ganz wichtig: Eine Kleinigkeit genügt vollkommen und auf Alkohol lieber verzichten. Es geht viel mehr um die nette Geste, die symbolisiert, dass du dich auf die zukünftige Zusammenarbeit bereits freust und einen guten Start haben willst.

Weißt du auch schon, worauf du bei deinem ersten Arbeitsvertrag achten solltest?

Denk daran, dein Arbeitgeber hat sich unter all den Bewerbern für dich entschieden, weil er davon überzeugt ist, dass du am besten für Job geeignet bist. Eine neue Arbeitsstelle bietet nicht nur Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sondern bringt auch immer eine Menge Energie mit sich, die es zu nützen gilt, um mit Schwung und positivem Elan in neue Aufgabengebiete zu starten. Widerlege alle Mythen im Berufsleben und genieße deinen neuen Job!

 

Bildnachweis: www.istockphoto.com

Anm. d. Red.: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit bezeichnen wir Personengruppen in einer neutralen Form (Bewerber, Kollegen), wobei wir immer sowohl weibliche als auch männliche Personen meinen.

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