![]() |
Sinnvolle Zeitplanung
für mehr Zeit für Studium, Beruf und Erholung
Nur noch kurze Zeit bis zum Ende des Semesters. Prüfungen stehen an, für die du noch nicht gelernt hast? Ein Referat will vorbereitet und gehalten werden? Und in der Arbeit ist kommende Woche besonders viel los? Dabei hattest du dir doch vorgenommen, dass in diesem Semester alles anders wird.
Sinnvolle Zeitplanung ist erlernbar. Lerne das "rollende" System für weniger Stress und mehr Erfolg kennen:
Unabhängig davon ob du deinen Tag, die Woche oder ein Monat planst. Verplane niemals mehr als 2/3 der zur Verfügung stehenden Zeit. Du musst immer mit unvorgesehene Aufgaben, Unterbrechungen oder Problemen rechnen.
Beachte, dass deine Zeitplanung nur funktionieren kann, wenn du deine eigenen Leistungsfähigkeit beachtest. Wenn du dir vornimmst acht studen konzentriert zu arbeiten, es aber höchstens schaffst zwei Stunden voll konzentriert zu sein, wird sich das nicht ausgehen.
Plane Pausen mit ein. Der beste Zeitpunkt für eine Pause ist natürlich individuell verschieden. Der Erholungseffekt ist allerdings am größten, wenn eine Arbeitseinheit abgeschlossen ist.
Zeitplanung
Lege in mehreren Schritten deine Vorhaben für übersichtliche Zeitabschnitte fest. Ermittle deine Ziele für das kommende Semester und verknüpfe sie mit Aufgaben, die du erfüllen musst, um die Ziele zu erreichen. Dann vermerke sie im Zeitplan.
Im nächsten Schritt kannst du deinen Plan für einen kürzeren Zeitabschnitt herunterbrechen (Monat – Woche - Tag) und kleinere Zwischenziele vermerken. Je kürzer der Zeitabschnitt wird desto detaillierter kannst du planen. To-do-Listen kommen ins Spiel.
Überprüfung
Nach jedem Zeitabschnitt ist es wichtig zu überprüfen, inwieweit die Aufgaben erledigt wurden und die angestrebten Ziele erreicht sind.Das sorgt für eine Dosierung des Arbeitsdruckes. Die Punkte, die noch nicht bearbeitet wurden, musst du in die nächste Planungsphase hinein nehmen. Schätze die Dringlichkeit und Wichtigkeit dabei neu ein.
Achtung: nie mehr als 10% der Aufgaben in den nächsten Abschnitt verschieben, sonst türmt sich am Ende die Arbeit.
Dieses "rollende" System übernimmst du nun Woche für Woche und am Ende jeden Monats. Du wirst schnell lernen einzuschätzen, wie viel Zeit du für die jeweiligen Arbeiten einplanen musst und das verringert auf Dauer den Stress!





