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Wie werde ich mächtig?
Ist meine fachliche Überlegenheit ausreichend?
Je weiter du die Karriereleiter hochkletterst, desto eher wirst du dich mit dem Begriff der "Macht" auseinandersetzen müssen. Zu all den neuen Pflichten und der Verantwortung gesellt sich nämlich auch dieser Aspekt in höheren Positionen: Wenn alles "normal" zugeht, haben "Höhergestellte" nämlich die Macht, Aufgaben zu delegieren, anzuspornen, zu motivieren, Entscheidungen zu treffen und vieles mehr.
Wie entsteht Macht?
Macht entsteht durch
- Fachliche Überlegenheit
- Stellung in der Hierarchie und
- Persönliche Führungsqualität
Diese drei Faktoren der Macht sind jedoch nicht gleichberechtigt bzw. gleichwertig: Die Fachliche Überlegenheit ist meist nur von kurzer Dauer. Die Halbwertszeit unseres Wissens wird immer kürzer und es dauert nicht lange, bis einer kommt, der mehr weiß oder das weiß, was gefragt ist. Fachliche Überlegenheit hat ein Verfallsdatum.
Der zweite Faktor, Stellung in der Hierarchie, ist auch zeitlich begrenzt und Einflüssen ausgesetzt, die teilweise nicht zu verändern sind. Schnell muss ein Unternehmen Personal abbauen und der gute Job hoch oben auf der Karriereleiter ist weg.
Was bleibt?
Was bleibt nun noch von der Macht? Richtig. Die persönliche Führungsqualität - und die kann niemandem genommen werden. Die persönliche Führungsqualität kann überall mitgenommen werden, auch zu einem neuen Arbeitgeber, wenn es sein muss.
An diesen Qualitäten werden Manager auch von ihren Mitarbeitern gemessen. Deshalb sollte an dieser wertvollen Eigenschaft auch permanent gearbeitet werden. Ein wesentlicher Faktor des Führungserfolges ist der EQ, die emotionale Intelligenz.
Darunter fallen der Umgang mit anderen, Einfühlungsvermögen, Problemlösungsfähigkeiten bei sozialen Konflikten und eine sturmsichere Eigenmotivation. Weiters sollten EQler in der Lage sein, die eigenen Emotionen zu erkennen und zu managen, sich selbst zu motivieren und sich in andere hineinzuversetzen.
Leitspruch
Der emotionale Zustand, in dem wir uns befinden, ist für unseren Erfolg bestimmender als Herkunft, Intelligenzquotient, Kapital und Bildung.





