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Boreout Gegenspieler des Burn – out
Menschen, die an Boreout leiden sind schwer auszumachen. Anzeichen dafür gibt es fast keine, denn wer gibt schon gerne zu, unterbeschäftigt zu sein? Statt dessen präsentieren sich betroffene Mitarbeiter/innen als überaus geschäftig, auch wenn das auferlegte Arbeitspensum das Gegenteil beweist.
Boreout-Kandidaten richten sich ihren Arbeitsplatz meist so ein, dass man nicht einsehen kann. Sie suchen Kollegen auf ihren Arbeitsplätzen auf, halten sich in der Raucherzone oder in der Cafeteria auf und werden nicht müde zu betonen, wie viel sie zu tun haben.
Boreout entsteht durch massive qualitative oder quantitative Unterforderung, die tödliche Langeweile und völliges Desinteresse am Arbeitsplatz auslöst.
Was sich hier wie das "süße Nichtstun" liest, macht krank. Wer Arbeit verrichtet, die nicht sinnvoll erscheint, wird unzufrieden, müde und verliert an Lebensfreude.
Sollten Sie sich zu den Unterforderten zählen, empfiehlt es sich mit einem Vorgesetzten sprechen, denn Menschen, die keine Erfolgserlebnisse für sich verbuchen können, leiden häufig an Depressionen. Noch eine unangenehme Begleiterscheinung: Boreout Kandidaten werden schnell zu Außenseitern, weil sie die Nerven der Belegschaft strapazieren.





