Motivationstief im Studium? Überliste den inneren Schweinehund!
am 10. März 2017 | von | Kategorie High Life an der Uni

Motivationstief im Studium? Überliste den inneren Schweinehund!

Die Vorlesung an der Uni hat sich als langweilig herausgestellt, die Seminararbeit wartet schon seit Monaten unter dem großen Papierstapel auf deinem Schreibtisch und heute morgen bist du aufgewacht und wärst am liebsten im Bett geblieben?

Dabei interessierst du dich wirklich für die Themen, das Studium an sich macht Spaß und normalerweise besuchst du gerne die Universitätsbibliothek um zu schmökern oder zu lernen.

Trotzdem kennst du diese Phasen, in denen du dich einfach nicht motivieren kannst, das nötige Engagement für dein Studium aufzubringen. Die gute Nachricht: Motivationstiefs hat jedeR StudentIn ab und zu, solche Phasen sind völlig normal.

Und: Falls es sich nicht um einen Dauerzustand handelt, lassen sich Motivationstiefs gut überwinden. Merke: Auch der innere Schweinehund ist nur ein Mensch ;-) und lässt sich austricksen.

unijobs.at sagt dir, wie´s geht:

1) Mach dir bewusst, warum du eigentlich studierst, was du dir von deinem Studium erwartest und was dir daran Spaß macht -  notiere die überzeugende (!) Antwort schriftlich auf einem Zettel. Benutze positive Formulierungen und hänge den Zettel gut sichtbar in der Wohnung/am Schreibtisch/am Kühlschrank auf. Er wird dich an dein Vorhaben erinnern und dir ein positives Gefühl geben.

2) Du bist der Typ, der gut in der Gruppe lernt? Dann such dir motivierte MitstudentInnen und tausche dich mit ihnen aus. Es macht Spaß, wissenschaftliche Themen in der Gruppe zu diskutieren bzw. zu erarbeiten. Von motivierten Mitstreitern kannst du dreierlei profitieren: ihr motiviert euch gegenseitig, du erhältst emotionale Unterstützung und es gibt verbindliche Absprachen.

3) Belohne dich für die Anstrengung! Erfolge sind hart verdient und sollen natürlich auch gefeiert werden. Gönn dir unbedingt eine Pause zwischen den Lernphasen, ein bisschen Zeit und Entspannung.

4) Sorge für einen aktiven Ausgleich zum Lernen! Am besten eignet sich dafür Bewegung. Du kannst abschalten, bekommst deinen Kopf frei und die Bewegung gibt dir neue Energie und Motivation für das Studieren.

5) Denk an dein größtes Erfolgserlebnis im Studium zurück, wie hast du dich dabei gefühlt? Nutze dieses postives Gefühl als Ansporn und visualisiere den postiven Ausgang auch für gegenwärtige Projekte.

6) Die Ziele klar zu formulieren, das hilft bei einem Motivationstief. Definiere dabei kleine Schritte zum Erfolg. Schreibe eine Liste mit diesen vielen Mini-Zielen und setze dich konsequent damit auseinander. Du wirst sehen, bei diesen leicht umsetzbaren Aufgaben wirst du einen Punkt nach dem anderen abhaken – so hast du viele kleine Erfolgserlebnisse und am Ende bist du einen großen Schritt weiter. Konkret formulierte Ziele wie “Buch XY ausleihen” und “Kapitel X lesen und zusammenfassen” lassen sich viel einfacher erreichen als  ungenau formulierte Vorhaben wie “Nächstes Semester fleißiger sein”.

7) Bleib realistisch und schreibe dich lieber für weniger Vorlesungen ein als eine Vielzahl von Kursen zu besuchen. So behältst du den Überblick, kannst deine volle Konzentration hineinstecken – dies äußert sich dann auch in den Noten am Semesterende.

Das unijobs.at-Team wünscht dir:

Viel Glück und einen Turboboost an Motivation und Energie!

Fotonachweis: thinkstock.de

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